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Von Andreas Bombel , 15. April 2025

Neuerscheinungen vom 10. Oktober 2014

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

aus der „Neuen Frankfurter Biographie“ wird das „Frankfurter Personenlexikon“!

Die Herausgeber haben sich für den neuen Namen entschieden, weil er nicht nur moderner wirkt, sondern vor allem weniger sperrig und allgemein verständlicher ist. Sie alle kennen den neuen Titel des Projekts schon aus unserer Internetadresse, und nach und nach werden wir ihn auf sämtlichen Seiten des Onlinelexikons einführen. Als entsprechendes Titelkürzel wird künftig „FP“ dienen. Die altbekannte „Frankfurter Biographie“, also die Buchausgabe, wird natürlich weiterhin unter ihrem bestehenden Titel und dem zugehörigen Kürzel „FB“ zitiert. Mit der neuen Titelwahl wollen wir uns keinesfalls von der „Frankfurter Biographie“ distanzieren. Wir sehen uns weiterhin in deren Tradition. Nur auf der Basis der „Frankfurter Biographie“ konnte und kann die Arbeit am „Frankfurter Personenlexikon“ aufgebaut und weitergeführt werden.

Artikel des Monats: Ein Vermögen verschenkt
In Frankfurt hatte Mode einen Namen: Alois Ammerschläger. Bald nach der Währungsreform 1948 eröffnete der Unternehmer ein eher provisorisches Bekleidungsgeschäft auf der Zeil, das er in den Wirtschaftswunderjahren zu einem der führenden Modehäuser ausbaute. Seit seinem 60. Geburtstag 1973 engagierte sich Ammerschläger, der an keinem Bettler vorbeigehen konnte, in großem Stil mäzenatisch: Im Laufe der Jahrzehnte soll er insgesamt über 40 Millionen Mark für gemeinnützige Zwecke gespendet haben. Bald nach seinem Tod 1995 zeigte sich jedoch, dass er zuletzt auch von der Substanz seines Vermögens geschenkt hatte. Das von ihm begründete Modehaus musste 2002 schließen. Heute ist der Name, der vor gar nicht allzu langer Zeit in Frankfurt ein Begriff war, fast vergessen.
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Weitere Empfehlungen:
Arthur von Gwinner – Auch in seiner Lebensgeschichte geht es ums Geld. Berühmt wurde sein Ausspruch vom 30. Mai 1910 im Preußischen Herrenhaus, als er die Defizitwirtschaft des Staates mit den Worten kritisierte: „Was die Anleihen angeht, so gehört Talent zu allem, zum Borgen aber gehört Genie.“ Und er musste es wissen: Arthur Gwinner war einer der bedeutendsten Bankiers seiner Zeit. Von 1910 bis 1919 fungierte er als Sprecher der Deutschen Bank in Berlin, übrigens der bisher einzige Inhaber dieser Position, der aus Frankfurt stammte. Sein Großvater, der Jurist Philipp Friedrich Gwinner, hatte es hier bis zum Älteren Bürgermeister gebracht.
Adalbert Seitz – Sein Werk ist heute Gold wert. Eine Ausgabe von „Die Großschmetterlinge der Erde“, woran Adalbert Seitz mehr als 50 Jahre lang arbeitete, kann antiquarisch etwa 10.000 Euro kosten. Von unschätzbarer Bedeutung ist das prächtige Monumentalwerk für die Wissenschaft. Wichtig für Frankfurt war der Schmetterlingsforscher aber vor allem als Direktor des Frankfurter Zoos. Unter seiner Leitung von 1893 bis 1908 stieg der Zoologische Garten zu einem der angesehensten in Deutschland auf. Seitz sammelte seinerzeit nicht nur Kängurus im Tiergarten und richtete erstmals ein Insektenhaus ein, sondern er schuf etwa auch die Grundlagen für das bis heute bestehende Exotarium.
Wenn Sie auf den Namen der erwähnten Personen klicken, erfahren Sie mehr!

Es würde mich freuen, wenn Ihnen die neuen Artikel im Frankfurter Personenlexikon wieder eine anregende und spannende Lektüre bieten könnten.

Mit besten Grüßen
Sabine Hock
Chefredakteurin des Frankfurter Personenlexikons

P. S. Die nächste Artikellieferung erscheint am 10. November 2014.

Von Andreas Bombel , 15. April 2025

Neuerscheinungen vom 10. September 2014

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

das „Sommerloch“ machte sich auch in der redaktionellen Arbeit an unserem Online-Lexikon bemerkbar. Manche Recherchenanfragen blieben länger liegen, viele Autoren waren im Urlaub, und auch die Chefredakteurin brauchte einmal eine Pause. Deshalb sind die vergangene und insbesondere die aktuelle Lieferung etwas schmaler ausgefallen. Dennoch muss ich Ihnen auch heute keine Lückenfüller und schon gar keine Artikel über fantastische See-Ungeheuer präsentieren. Die historischen Persönlichkeiten unserer diesmal kleinen, aber feinen Auswahl können sich durchaus sehen lassen.

Artikel des Monats: Mehr Licht
Er wies der modernen Medizin den Weg: Philipp Bozzini. 1804 führte der Arzt in Frankfurt am Main den von ihm erfundenen „Lichtleiter“ erstmals der Öffentlichkeit vor. Dieses damals völlig neuartige Instrument konnte innere Höhlen des lebenden menschlichen Körpers dem Auge sichtbar machen und sollte auch Operationen über die natürlichen Körperwege ermöglichen. Nach Bozzinis frühem Tod – er hatte sich bei der Behandlung von Kranken während einer Typhus-Epidemie 1809 infiziert und erlag der Seuche – geriet er selbst lange in Vergessenheit. Doch es war dem Erfinder gelungen, mit seinem „Lichtleiter“ eine internationale Diskussion in medizinischen Fachkreisen anzuregen. Heute gilt Bozzini als der eigentliche Entdecker der Endoskopie.
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Entdecker dürfen Sie alle auf den Seiten der Neuen Frankfurter Biographie sein. Sie sind herzlich eingeladen, immer wieder neue und spannende Geschichten aus der Geschichte in unserem Personenlexikon online zu finden.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und uns allen einen frischen Start in die Herbstsaison mit der Neuen Frankfurter Biographie.

Mit besten Grüßen
Sabine Hock
Chefredakteurin der Neuen Frankfurter Biographie

P. S. Die nächste Artikellieferung erscheint am 10. Oktober 2014.

Von Andreas Bombel , 15. April 2025

Neuerscheinungen vom 10. August 2014

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

bei allem Bemühen um Ausgewogenheit gibt es bei der lexikographischen Arbeit manchmal merkwürdige Zufälle. Selbst die alphabetische Vorgehensweise, die einst die Redaktion beim Schreiben der Artikel für die Buchausgabe der „Frankfurter Biographie“ streng einhielt, erweist sich nicht immer als unbestechlicher Garant für einen stetigen Querschnitt durch die Personenauswahl. Wenn im Alphabet plötzlich kurz hinter einem Glockengießer schon der nächste stand oder sich ein Schauspieler an den anderen reihte, bis dann ebenso unversehens eine vermeintlich ewige Buchstabenfolge lang kein einziger mehr davon auftauchte, staunten seinerzeit die Bearbeiter nicht schlecht.
Auch in der redaktionellen Arbeit lässt sich nicht alles planen und konzipieren. Manchmal ergeben sich gerade aus scheinbaren Zufällen neue Zusammenhänge und Vernetzungen, die unsere Aufmerksamkeit verdienen. So hat sich auch für die zweite Artikellieferung wie von selbst ein thematischer Schwerpunkt entwickelt, auf den ich Sie hinweisen möchte.

Artikel des Monats: „Nicht knipsen – gestalten!“ wollte Paul Wolff
Er setzte Frankfurt fotografisch in Szene: Dr. Paul Wolff. Seit den Zwanzigerjahren nahm er das Stadtbild auf, die Altstadt ebenso wie das Neue Frankfurt, zunächst mit der herkömmlichen Plattenkamera und seit 1926 auch mit dem neuen Kleinbildapparat Leica, zu dessen Durchsetzung er wesentlich beitrug. In den Dreißigerjahren war er mit seinem Unternehmen Dr. Wolff & Tritschler einer der gefragtesten und berühmtesten Fotografen Deutschlands. Die Brillanz seiner Bilder besticht bis heute. Hinter den schönen Schein blickt der aufwendig recherchierte Artikel der Neuen Frankfurter Biographie. Er zeigt u. a., wie der ambitionierte Fotograf, obwohl kein Nationalsozialist und nachweislich kein Parteimitglied, sich in seinem Streben nach beruflichem Erfolg seit 1936 sehr weitgehend mit dem NS-Regime arrangierte.
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Weitere Empfehlungen:
Unter den Artikeln der aktuellen Lieferung sind einige weitere, sehr unterschiedliche Lebensläufe
aus der Zeit des Nationalsozialismus
vertreten. Das Spektrum reicht von der Geschichte der engagierten Journalistin Martha Wertheimer, einer bemerkenswerten Frau, die wegen ihrer jüdischen Herkunft 1942 ein tragisches Ende im Vernichtungslager Sobibor fand, bis hin zu der Biographie des glatten Karrieristen Hermann Gamer, der nach 1933 aufgrund seiner Mitgliedschaft in der NSDAP steil vom Elektromeister zum Wirtschaftsfunktionär, seit 1943 als Präsident der Gauwirtschaftskammer Rhein-Main, aufstieg.
Beim Klicken durch die neue Namensliste werden Sie schnell weitere Lebensläufe aus der NS-Zeit, aber auch manche Biographien aus ganz anderen Jahrhunderten und Zusammenhängen entdecken.

Unsere Herzen in der Redaktion gehören den Wertheimers und nicht den Gamers. Dennoch ist die Neue Frankfurter Biographie als historiographisches Werk verpflichtet, die gesamte Bandbreite von Biographien bedeutender Frankfurter bzw. für Frankfurt bedeutender Personen zu erfassen, zu dokumentieren und darzustellen – aus allen Zeiten und von allen Seiten, aus verschiedensten Berufen, Gruppen und Richtungen, unabhängig von unseren persönlichen Vorlieben. Noch stehen wir am Beginn dieses umfangreichen Werks, das sich nach und nach, jenseits aller kleinen Zufälle, zum systematischen Ganzen eines Frankfurter Personenlexikons entwickeln soll.

Ich freue mich sehr, dass Sie die Entwicklung von diesen Anfängen an interessiert verfolgen.

Mit besten Grüßen
Sabine Hock
Chefredakteurin der Neuen Frankfurter Biographie

P. S. Die nächste Artikellieferung erscheint am 10. September 2014.

Von Andreas Bombel , 15. April 2025

Neuerscheinungen vom 10. Juli 2014

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

nach fünfjähriger Vorbereitungszeit ist es endlich soweit: Die Neue Frankfurter Biographie geht online! Es ist ein kleiner Anfang, zunächst nur ein winziger Ausschnitt aus unserer Arbeit, den Sie mit der ersten Lieferung von Artikeln zu sehen bekommen. Allmählich soll sich daraus das große Werk eines neuen Frankfurter Personenlexikons online entwickeln. Monat für Monat werden weitere Artikel erscheinen.
Als Chefredakteurin der Neuen Frankfurter Biographie möchte ich Sie künftig allmonatlich auf ein paar besondere Höhepunkte und Spezialitäten unter den Artikeln der aktuellen Lieferung hinweisen.

Artikel des Monats: Sommer, Sonne, Strand und Main
Er war Frankfurts erster Schwimmlehrer: Friedrich Kleeblatt. Im Juni 1809 gründete er am Main seine „Schwimm- und Badeanstalt“. Bald gehörte es zum guten Ton, „bei Kleeblatt“ abonniert zu sein. Auch Heinrich Hoffmann, der spätere Verfasser des „Struwwelpeter“, ging als Kind beim „alten“ Kleeblatt in die Schwimmschule.
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Weitere Empfehlungen:
Johann Wolfgang Goethe – Frankfurts größter Sohn darf natürlich in der allerersten Lieferung von Artikeln zur Neuen Frankfurter Biographie nicht fehlen. Der Artikel aus der Buchausgabe der „Frankfurter Biographie“ wurde, dank einer begonnenen Kooperation mit dem Freien Deutschen Hochstift, für die Online-Edition kompetent geprüft, überarbeitet und um alle wichtigen Angaben zur Goetherezeption in Frankfurt ergänzt.
Georg Büchner – Im Büchnerjahr 2012/13 wurde die Redaktion immer wieder gefragt, ob Georg Büchner denn etwas mit Frankfurt „zu tun“ habe. Nach umfassenden Recherchen kann die Neue Frankfurter Biographie nun die Mainstadt als „Büchnerort“ vorstellen. Auch einige Personen aus dem weiteren familiären Umfeld von Georg Büchner sind in der aktuellen Artikellieferung vertreten: der Pfarrer Karl Christian Becker, der Schulmeister Johann Georg Büchner sowie dessen Söhne, der Jurist Johann und der Schauspieler Johann Ludwig Büchner.
Fritz Voggenberger – Obwohl er ein führender Vertreter des Expressionismus in der Architektur – nicht nur in Frankfurt – war, ist Fritz Voggenberger heute fast vergessen. Bevor er seinen Plan des allerersten Hochhauses für die aufstrebende Mainmetropole verwirklichen konnte, erlag der noch nicht 40-jährige Architekt einem Herzschlag. Die meisten seiner Bauten, die mit einem ironischen Augenzwinkern der „Dreiecks-Moderne“ zugerechnet werden, sind nicht erhalten. Mit einem Artikel erinnert jetzt die Neue Frankfurter Biographie an den bedeutenden Baumeister.
Wenn Sie auf den Namen der erwähnten Personen klicken, erfahren Sie mehr!

Ich würde mich freuen, wenn Sie diese Lesetipps neugierig machen würden – sowohl auf den einen oder anderen Artikel ebenso wie auf unser Projekt.

Mit besten Sommergrüßen
Sabine Hock
Chefredakteurin der Neuen Frankfurter Biographie

P. S. Die nächste Artikellieferung erscheint am 10. August 2014.

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Ein Projekt der Frankfurter Bürgerstiftung

Förderer: Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung, Stiftung Niederländische Gemeinde Augsburger Confession

Kooperationspartner: Frankfurter Historische Kommission
Projektleitung: Sabine Hock
Herausgeber: Clemens Greve, Sabine Hock
Datenbankprogrammierung: Andreas Bombel
Gestaltung: Anja Müller-Ries

Bildnachweis für die Kopfleiste (v. l. n. r.): Hamman von Holzhausen (Hans Happ nach Conrad Faber von Creuznach/UB Ffm.), Arthur Schopenhauer (ISG), Friedrich Stoltze (ISG), Johann Wolfgang Goethe (Johann Heinrich Lips/FDH-FGM), Max Beckmann (ISG), Bertha Pappenheim (ISG), Eduard Rüppell (Pompeo Marchesi/Archiv der SGN als Dauerleihgabe im HMF/Foto: Sven Tränkner), Paul Ehrlich (ISG), Christian Egenolff (Johann Friedrich Schmidt nach dem Monogrammisten „M“/ISG), Karl der Große (Andreas Artur Hoferick nach Karl Eduard Wendelstadt/Foto: Wolfgang Faust), Franz Adickes (ISG), Liesel Christ (hr-Archiv/Foto: Kurt Bethke), Ernst May (ISG), Georg Philipp Telemann (Valentin Daniel Preisler nach Ludwig Michael Schneider/ISG).

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