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Von Andreas Bombel , 15. April 2025

Neuerscheinungen vom 10. Juni 2016

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

die stadthistorische Forschung schreitet stets voran. Das mag eine Binsenweisheit sein, die jedoch ganz praktische Folgen für die Arbeit am Frankfurter Personenlexikon hat. Vor ziemlich genau 20 Jahren, im Frühjahr 1996, wurde die „Frankfurter Biographie“ mit dem Erscheinen des zweiten und letzten Bands abgeschlossen. Inzwischen sind die beiden orangefarbenen Bücher zum unverzichtbaren Nachschlagewerk für Stadthistoriker, Journalisten und Frankfurtfreunde geworden. Aber manche Personen, durchaus bedeutende Frankfurter oder für Frankfurt bedeutende Persönlichkeiten, sind in dem Werk einfach nicht zu finden; sie fehlen, weil die Forschung sie damals offenbar noch nicht oder nicht mehr im Blick hatte. Glücklicherweise gibt es jetzt das Frankfurter Personenlexikon. Es kann diese Lücken nach und nach füllen, so auch im Fall des Kunstsammlers Robert von Hirsch, dem der diesmalige Artikel des Monats gilt.

Artikel des Monats: Auch Bilder haben ihre Schicksale
Er sammelte Kunst – eigentlich nicht nur für sich, sondern auch für Frankfurt: Robert von Hirsch. Der wohlhabende Unternehmer baute ab 1907 systematisch eine Kunstsammlung von herausragender Bedeutung auf. Dabei ließ er sich von dem befreundeten Städeldirektor Georg Swarzenski inspirieren und beraten; viele Werke erwarb er in Korrespondenz zum Bestand des Städelschen Kunstinstituts. Diesem Museum seiner Heimatstadt wollte Hirsch seine komplette Sammlung einmal vermachen. Doch es kam anders. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten 1933 konnte Robert von Hirsch seine Schätze – bis auf ein Bild – ins Schweizer Exil retten. Später verfügte er, dass die Sammlung nach seinem Tod versteigert werden solle. Heute sind die Kunstwerke aus Hirschs Besitz in aller Welt verstreut. Auch die Frankfurter Museen konnten bei der legendären Versteigerung der Sammlung Hirsch 1978, einem Jahrhundertereignis des internationalen Kunsthandels, ein paar Stücke erwerben.
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In unserer Junilieferung des Frankfurter Personenlexikons steht Robert von Hirsch natürlich nicht allein da. Sie können auch seine Familie kennenlernen, das kunstsinnige Haus seiner Eltern Ferdinand und Anna Hirsch oder die berühmte Musikbibliothek seines Bruders Paul Hirsch, die nach dessen Emigration nach England 1936 heute in der British Library in London erhalten ist. Die älteste Schwester von Paul und Robert, Marie Hirsch, verh. Stern, war übrigens die Großmutter der in Frankfurt geborenen deutsch-amerikanischen Schriftstellerin Silvia Tennenbaum, die die Geschichte ihrer Familie in dem Roman „Straßen von gestern“ (1981, dt. 1983) literarisch verarbeitet hat.

Es gibt im Juni jedoch nicht nur Hirsche zu entdecken. Völlig neu bearbeitet und auf den aktuellsten Forschungsstand gebracht wurden etwa die Artikel über den Kaufmann Georg Brentano, einen Bruder der dichtenden Geschwister Clemens und Bettine Brentano, der sein eigenes Zauberreich in der Form eines (teilweise erhaltenen) Parks in Rödelheim schuf, und über den Dombaumeister Franz Joseph Denzinger, der den Wiederaufbau des Frankfurter Doms nach dem Brand von 1867 leitete. Er gab dem Kaiserdom erst die Gestalt, die uns heute vertraut ist.
Den Dombrand sahen die Frankfurter einst als böses Omen für die Zukunft ihrer Stadt, die im Jahr zuvor ihre Selbstständigkeit verloren hatte und von Preußen annektiert worden war. Ausgerechnet am Morgen nach der Brandnacht im August 1867 wurde König Wilhelm I. von Preußen zu seinem Antrittsbesuch in Frankfurt erwartet. Um dieselbe Zeit arbeitete ein populärer französischer Schriftsteller an einem Roman über die Frankfurter Ereignisse von 1866: Für ein Journal schrieb Alexandre Dumas über „La Terreur prussienne“, wie Sie jetzt im Frankfurter Personenlexikon lesen können.

Dass vor bald genau 150 Jahren die Preußen nach Frankfurt kamen, wird uns in diesem Sommer sicher nicht zum letzten Mal beschäftigen.

Mit den besten Wünschen für eine angenehme Zeit trotz drohender Schafskälte und Hundstage
grüßt Sie einstweilen
Sabine Hock
Chefredakteurin des Frankfurter Personenlexikons

P. S. Die nächste Artikellieferung erscheint am 10. Juli 2016.

Von Andreas Bombel , 15. April 2025

Neuerscheinungen vom 10. Mai 2016

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

in diesem Monat können wir Ihnen eine echte Maylieferung präsentieren. Im Mittelpunkt stehen Persönlichkeiten des „Neuen Frankfurt“.

Dieses ambitionierte Stadterneuerungsprojekt der 1920er Jahre wurde auf kommunalpolitischer Ebene initiiert und ermöglicht durch Oberbürgermeister Ludwig Landmann, der schon seit einiger Zeit mit einem Artikel im Frankfurter Personenlexikon vertreten ist.

Verwirklicht wurde das „Neue Frankfurt“ von dem Architekten Ernst May, der als Stadtbaurat ab 1925 das gesamte städtische Bauwesen leitete, einen Generalbebauungsplan entwickelte und die modernen Großsiedlungen wie die inzwischen legendäre Römerstadt (1927/28) als „Trabanten“ um den Kern des alten Frankfurts plante.
Ihm zur Seite stand Martin Elsaesser, Architekt der berühmten Großmarkthalle (1926-28), der als Baudirektor im Hochbauamt für die „Großbauten“ zuständig war und somit die infrastrukturelle Grundlage für den Aufstieg zur modernen Stadt schuf.
Beide Architekten waren bereits in der Buchausgabe der „Frankfurter Biographie“ verzeichnet. Gerade in den vergangenen Jahren hat sich die Forschung jedoch intensiv mit dem „Neuen Frankfurt“ und seinen Protagonisten beschäftigt, so dass wir Ihnen die beiden Artikel über May und Elsaesser jetzt in kompletten Neubearbeitungen für das Frankfurter Personenlexikon vorlegen.

In der fünf Jahre dauernden „Ära May“ (1925-30) wurde das „Neue Frankfurt“ geschaffen. Diese immense Leistung war innerhalb so kurzer Zeit nur möglich, weil der Stadtbaurat über einen großen und kompetenten Mitarbeiterstab verfügte. Durch die Forschungen der vergangenen Jahre sind auch Mays Mitarbeiter – Baumeister, Stadtplaner, Gartengestalter, Innenarchitekten, Möbeldesigner, Grafiker, Künstler und viele andere – in den Blickpunkt gerückt, von denen manche noch keinen Eintrag in der „Frankfurter Biographie“ von 1994/96 haben. Erst kürzlich haben wir Ihnen hier die Architektin Margarete Schütte-Lihotzky vorgestellt, die Gestalterin der „Frankfurter Küche“, die zu Mays Team beim Siedlungsbau gehörte. Unser diesmaliger Artikel des Monats ist dem Kirchenbaumeister Martin Weber gewidmet, der ebenfalls nicht in der früheren Buchausgabe vertreten ist.

Artikel des Monats: Kirchenbaumeister für eine moderne Zukunft
Er setzte einer von Mays Siedlungen die Krone auf: Martin Weber. Der ausgebildete Architekt wollte nach dem Erlebnis des Ersten Weltkriegs eigentlich ins Kloster gehen. Die Notwendigkeit, nach dem Tod seiner Mutter für den Vater und die Familie sorgen zu müssen, zwang ihn zur Rückkehr in seine Heimatstadt Frankfurt. Er spezialisierte sich auf den Kirchenbau, zunächst im expressionistischen Stil, in dem er u. a. die St. Bonifatiuskirche in Sachsenhausen (1925-27) errichtete. Mit der Heilig-Kreuz-Kirche, die als krönender Abschluss der May-Siedlung am Bornheimer Hang entstand (1927-29), und der Heilig Geist-Kirche im Riederwald (1930-31) war er seiner Zeit voraus.
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Weitere Artikel über die Akteure des „Neuen Frankfurt“ werden im Frankfurter Personenlexikon folgen, zumal gerade wieder neue Publikationen zum Thema herausgekommen oder geplant sind. Soeben ist auch ein Architekturführer erschienen, herausgegeben von der Frankfurter Bürgerstiftung und verfasst von Christian Welzbacher, der einen Überblick über das „Neue Frankfurt“, dessen architektonisches Konzept und dessen Bauten gibt.

Auch wenn der Schwerpunkt in diesem Editorial auf den 1920er und frühen 1930er Jahren liegt, so können Sie im Frankfurter Personenlexikon natürlich weiterhin durch alle Zeiten reisen. Andere wichtige Neuerscheinungen unter den Artikeln beschäftigen sich etwa mit dem Bankengründer Johann Philipp Bethmann, dem afroamerikanischen Konzertsänger James Elmer Spyglass und der renommierten Fotografin Abisag Tüllmann. Auch die Familien- und Firmengeschichte der Bethmann soll übrigens im Frankfurter Personenlexikon bald fortgesetzt werden.

Einstweilen einen guten Flug durch die Zeit auf den Spuren bedeutender Frankfurter Persönlichkeiten im virtuellen Raum
wünscht Ihnen
Sabine Hock
Chefredakteurin des Frankfurter Personenlexikons

P. S. Die nächste Artikellieferung erscheint am 10. Juni 2016.

Von Andreas Bombel , 15. April 2025

Neuerscheinungen vom 10. April 2016

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

der April ist bekanntermaßen ein launischer Monat, und so ist in der diesmaligen Artikellieferung eine besonders illustre Gesellschaft zusammengekommen.

Es war daher nicht leicht, einen Artikel des Monats auszuwählen, obwohl ich bald gleich drei Favoriten dafür hatte. Da ist der Polyhistor Melchior Goldast, der vor 400 Jahren in Frankfurt lebte und hier an seinen bedeutenden Editionen mittelalterlicher Rechtsquellen sowie alt- und mittelhochdeutscher Literatur arbeitete – der aber ein so manischer Sammler von Büchern und Archivalien war, dass er es mit den Eigentumsverhältnissen nicht so genau nahm und sich wertvolle Stücke aus fremden Besitz einfach aneignete.
Oder der Geistliche Beda Weber, der als Abgeordneter der Nationalversammlung 1848 aus Tirol nach Frankfurt kam, dann als Stadtpfarrer hier hängenblieb und sich um die Stärkung der Frankfurter katholischen Gemeinde verdient machte – der jedoch ein so streitbarer Ultramontaner war, dass er in maßloser Intoleranz gegen Protestanten, Juden und Liberale wetterte und dadurch zur Verschärfung konfessioneller wie politischer Konflikte beitrug.
Oder der Schriftsteller Karl Waßmann, der in den 1920er Jahren durch die Lokale der Frankfurter Altstadt zog, seine „Liebe“ verkaufte und dadurch zum stadtbekannten Original wurde – der aber in seinem Hang zur gewinnbringenden Selbstinszenierung oft zu weit ging, in seinen Skandalblättchen (wie eben jener „Liebe“) mehr als fragwürdige Ansichten vertrat und nach 1933 nicht vor einer Anbiederung an die Nationalsozialisten zurückschreckte. Seine schwülstigen Hymnen an NS-Größen können allerdings auch als der verzweifelte – und vergebliche – Versuch des Dichters gesehen werden, die eigene Haut zu retten. Letztlich starb Karl Waßmann als Opfer der „Aktion T4“ 1941 in der Gaskammer der Tötungsanstalt Hadamar.

Welchem der drei sollte der Artikel des Monats gewidmet sein? Könnte man wirklich einen Dieb, einen Hassprediger oder einen Kleinkriminellen von zweifelhafter Gesinnung dafür auswählen? Würde das nicht zu Irritationen bei Ihnen, unseren geschätzten Leserinnen und Lesern, führen?
Zur Beantwortung dieser Fragen erweist es sich als sinnvoll, wieder einmal in den Aufnahmekriterien für das Frankfurter Personenlexikon nachzuschlagen. Dort heißt es:

„Das Frankfurter Personenlexikon ist jedoch kein Walhall bedeutender Frankfurter, sondern versteht sich als historiographisches Werk: Es dient der Geschichtsschreibung, und in das FP aufgenommen zu werden, ist somit nicht als eine besondere Ehre anzusehen.“

Und die Biographien aller drei der oben kurz vorgestellten Personen sind durchaus stadtgeschichtlich interessant und darüber hinaus ungemein lesenswert. So überlasse ich es diesmal gern Ihnen, welchen der drei Kandidaten Sie zu Ihrem ganz persönlichen Frankfurter des Monats wählen möchten. Oder haben Sie vielleicht einen ganz anderen Favoriten?

Viel Spaß beim Lesen, Suchen und Auswählen der Frankfurter Biographien wünscht Ihnen
herzlichst
Sabine Hock
Chefredakteurin des Frankfurter Personenlexikons

P. S. Die nächste Artikellieferung erscheint am 10. Mai 2016.

Von Andreas Bombel , 15. April 2025

Neuerscheinungen vom 10. März 2016

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

mit einer frühlingsfrischen Lieferung des Frankfurter Personenlexikons begrüße ich Sie herzlich im März.

Artikel des Monats: Küchen für ein neues Leben
Sie erfand die moderne Einbauküche: Margarete Schütte-Lihotzky. Die Wiener Architektin wurde 1925 von Ernst May an den Main geholt, wo sie im städtischen Hochbauamt Grundrisse und Inneneinrichtung von Siedlungshäusern für das Neue Frankfurt plante. Nach dem Vorbild der Speisewagenküche entwarf sie damals eine Küche der kurzen Wege, die der modernen, unabhängigen und berufstätigen Frau helfen sollte, die Arbeit im Haushalt auf zeitsparende und rationelle Weise zu erledigen. Die „Frankfurter Küche“, die in Mays Siedlungen zehntausendfach eingebaut wurde, sorgte international für Aufsehen. Ihre Entwicklerin Margarete Schütte-Lihotzky hat damit Architekturgeschichte geschrieben.
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Außerdem sind wieder weitere sehr prominente Persönlichkeiten in dieser Lieferung vertreten, etwa Christian Egenolff, der sich 1530 als erster Buchdrucker ständig in Frankfurt niederließ und dadurch die Tradition als Buchstadt mitbegründete. Anlässlich aktueller Gedenktage erscheinen die Artikel über den Volksschauspieler Carl Luley (zum 50. Todestag am 10. März) und den Schwanheimer Arzt und Zoologen Wilhelm Kobelt (zum 100. Todestag am 26. März).
Ein berühmter Jubilar des Jahres ist schon länger mit einem Eintrag im Frankfurter Personenlexikon präsent: der Schriftsteller Friedrich Stoltze, der am 21. November vor 200 Jahren geboren wurde. Am 28. März 1891, am Vorabend des Osterfestes vor 125 Jahren, ist er in seiner Vaterstadt Frankfurt gestorben.

Immer wieder einmal beschäftigte Stoltze übrigens das Problem des „Haseneis“. Manche Fragen bleiben doch über Jahrhunderte aktuell. Das wissen alle diejenigen unter Ihnen, die in diesen Tagen von ihren Kindern, Enkeln oder gar Urenkeln nach dem Osterhasen gefragt werden.

Mit einem vorösterlichen Augenzwinkern grüßt Sie
Sabine Hock
Chefredakteurin des Frankfurter Personenlexikons

Die nächste Artikellieferung erscheint am 10. April 2016.

Von Andreas Bombel , 15. April 2025

Neuerscheinungen vom 10. Februar 2016

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

unverdrossen schreiben wir das Frankfurter Personenlexikon fort, so dass wir Ihnen auch in diesem stürmischen Februar wieder zehn Neuheiten online präsentieren können. Zum Artikel des Monats habe ich diesmal eine ganze Artikelgruppe gewählt, die die Frankfurter Geschichte einer Unternehmerfamilie erzählt.

Artikel des Monats: Vier Generationen innovativer Unternehmer
Sie ist traditionell offen für Neues: die Familie Schleussner. Angefangen hat alles mit Carl Schleussner aus Biedenkopf, einem studierten Chemiker und früheren Apothekergehilfen, der am 21. September 1860 ein chemisch-pharmazeutisches Laboratorium im Haus zum Standesämtchen auf dem Römerberg in Frankfurt eröffnete. Er baute den Betrieb zu einem der ersten und bedeutendsten Unternehmen der fotochemischen und fototechnischen Industrie auf, das durch den frühen Einstieg in die Produktion von Negativmaterial für die Röntgenfotografie um die Wende zum 20. Jahrhundert zur Weltgeltung gelangte.
Der Sohn des Gründers, Carl Moritz Schleussner, engagierte sich schon früh (ab 1908) im Kinofilmgeschäft, nicht nur als Hersteller von Filmmaterial, sondern auch als Spielfilmproduzent. Dessen Sohn Carl Adolf Schleussner wiederum promotete zu Beginn der 1920er Jahre ein weiteres neues Medium, den Rundfunk, den er als Mitbegründer der Südwestdeutschen Rundfunk AG 1923 auch in Frankfurt einführte. Mit den Gewinnen aus dem Radiogeschäft konnte er das traditionelle Familienunternehmen zu den „ADOX Fotowerken Dr. C. Schleussner GmbH“ mit Produktionsstandort in Neu-Isenburg ausbauen, von denen sich die Familie 1962 trennte. Zusammen mit seinem Sohn Hans Schleussner legte Carl Adolf Schleussner 1946 in Frankfurt den Grundstein für ein weiteres Innovationsunternehmen, die heutige „Biotest AG“ zur Forschung und Produktion im Bereich der Biotechnologie, die inzwischen zwar ganz in Dreieich angesiedelt, aber noch immer mit der Familie verbunden ist. Auch durch sein vielfältiges Engagement im Kulturleben blieb Hans Schleussner, der kürzlich verstorben ist, in seiner Geburtsstadt Frankfurt präsent.
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Wieder lassen sich zwischen den Artikeln der aktuellen Lieferung interessante und auch überraschende Verbindungen knüpfen. Mit ihrer „Biotest-Serum-Institut GmbH“ startete die Unternehmerfamilie Schleussner in den späten 1940er Jahren mit der Entwicklung und Produktion von Tests zur Bestimmung von Blutgruppen, insbesondere dem Rhesusfaktor, und damit auf dem Gebiet der Serologie. Von hier aus ist der Weg nicht weit zurück zu Paul Ehrlich, dem Pionier der Immunologie und Begründer der modernen Chemotherapie, der von 1899 bis zu seinem Tod 1915 in Frankfurt lebte und forschte. Den Artikel über Paul Ehrlich aus der Buchausgabe der „Frankfurter Biographie“ legen wir jetzt in überarbeiteter und aktualisierter Fassung vor.
Ebenfalls in überprüfter und ergänzter Fassung sind nun die Artikel über die Familie Roessler vollständig, die Gründerfamilie der Degussa, von deren Geschichte aus sich wiederum stadthistorisch aufschlussreiche Vergleiche zu anderen Frankfurter Unternehmerfamilien – wie etwa den Schleussner – geradezu anbieten.

Wenn Sie also das Frankfurter Personenlexikon online nutzen möchten, um einmal auf eine ganz andere Art zwischenmenschliche Beziehungen herzustellen, dann sind Sie herzlich dazu eingeladen.

Mit besten Grüßen
Sabine Hock
Chefredakteurin des Frankfurter Personenlexikons

P. S. Die nächste Artikellieferung erscheint am 10. März 2016.

Von Andreas Bombel , 15. April 2025

Neuerscheinungen vom 10. Januar 2016

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

in das neue Jahr startet das Frankfurter Personenlexikon mit einer prominent besetzten Artikellieferung. Es sind darin wieder einige Persönlichkeiten vertreten, die die Stadt und deren Bild mitgestalteten, von Jakob Guiollett, dem Initiator des Anlagenrings, bis hin zu Joachim Fest, dem der Artikel des Monats Januar gilt.

Artikel des Monats: Frankfurter Allgemeiner Kopf
Er war ein preußischer Frankfurter: Joachim Fest. Der in Berlin geborene Hitler-Biograph wurde 1973 in das Herausgebergremium der FAZ berufen und mit der Leitung des Feuilletons betraut. Über zwei Jahrzehnte prägte Fest wesentlich das Blatt. Als einer der führenden konservativen Intellektuellen der Republik meldete er sich auch in Frankfurter Fragen zu Wort. Ein Artikel von ihm löste 1976 die jahrelang währende Debatte über Fassbinders Frankfurtstück „Der Müll, die Stadt und der Tod“ aus. Wie der seinerzeit allgegenwärtige Publizist in Frankfurt und dessen neuester Geschichte zu verorten ist, stellt der Historiker Dieter Rebentisch nach umfassenden Recherchen in seinem Artikel über Joachim Fest dar.
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Aber auch die weniger bekannten Personen in dieser Monatslieferung haben wieder interessante Biographien. So finden Sie etwa neue Beiträge über den Kunstgärtner Jacob Rinz, der 1830 eine von ihm gezüchtete Kamelie nach seiner Heimatstadt „Camellia japonica Francofurtensis“ nannte, und über die Kommissarin Else Wüst, die in den 1920er Jahren eine der ersten Frauen bei der Kriminalpolizei war.

Es lohnt sich, immer mal wieder im Frankfurter Personenlexikon online vorbeizuschauen – auch 2016.

Mit den allerbesten Neujahrswünschen
Sabine Hock
Chefredakteurin des Frankfurter Personenlexikons

P. S. Die nächste Artikellieferung erscheint am 10. Februar 2016.

Von Andreas Bombel , 15. April 2025

Neuerscheinungen vom 10. Dezember 2015

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

anlässlich des bevorstehenden Jahreswechsels möchte ich eine kleine Erfolgsbilanz des Frankfurter Personenlexikons für 2015 wagen. Seit dem Online-Start im Juli 2014 ist die Zahl der veröffentlichten Artikel stetig gestiegen, Monat für Monat, so dass jetzt fast 200 Beiträge zu Frankfurter Persönlichkeiten im Internet zu finden sind. Einer davon ist unser diesmaliger Artikel des Monats, auf den – wie ich aus Ihren Anrufen und E-Mails weiß – viele von Ihnen immer schon warten.

Artikel des Monats: Mäzen der Moderne
Er holte die moderne Kunst nach Frankfurt ins Museum: Viktor Mössinger. Der Kaufmann, der durch geschickten Vertrieb der „Schweizer Pillen“ – eines Abführmittels – zu Vermögen gekommen war, war ein wichtiger Förderer des städtischen Kulturlebens, auch in seinem Amt als Stadtrat, das er von 1910 bis zu seinem Tod 1915 innehatte. Seine besondere Gunst hatte Mössinger von jeher dem Städelschen Kunstinstitut geschenkt. Selbst Kunstsammler, stiftete er dem Städel schon früh, in den 1890er Jahren, zwei impressionistische Werke, und 1912 ermöglichte er den Ankauf des legendären „Bildnisses von Dr. Gachet“ von Vincent van Gogh, das dem Städel im Zuge der nationalsozialistischen Kunstpolitik 1937 verlorenging. Den heute fast vergessenen Mäzen stellt unser Autor Sebastian Martius in seinem Artikel für das Frankfurter Personenlexikon vor.
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Das große Interesse von Ihnen, den Leserinnen und Lesern, am Frankfurter Personenlexikon (FP) beweist uns auch die Statistik, wonach unsere Homepage zwischen 1.000 und 1.100 Besucher monatlich hat, die durchschnittlich 10 Seiten pro Besuch lesen, was im Vergleich zu ähnlichen Internetangeboten ein überdurchschnittlicher Wert ist. Seit Jahresbeginn bis heute wurden insgesamt über 150.000 Seiten im FP angesehen. Und die Tendenz ist steigend – auch dank der neuen Vernetzung mit anderen Datenbanken.
Auf Einladung der Neuen Deutschen Biographie wurde das Frankfurter Personenlexikon nämlich vor kurzem in einen Verbund wissenschaftlicher Datenbanken aufgenommen, der die Vernetzung von Informationen über die Vergabe von gemeinsamen Normdateien (GND) ermöglicht. Für das Frankfurter Personenlexikon bedeutet die Aufnahme in den Datenbankverbund eine besondere Anerkennung seiner datenbanktechnischen und inhaltlichen Qualität. Für Sie als Nutzerinnen und Nutzer bringt die Vernetzung einen weiteren attraktiven und informativen Service, der Ihnen den bequemen Zugriff auf zusätzliche verfügbare Informationen im Internet bietet.
Und so können Sie diesen Service nutzen: Direkt unter dem Artikel über eine Person finden Sie die Angabe der GND in Form von einer neunstelligen Nummer. Nach dieser Nummer sehen Sie einen Link, über den Sie den entsprechenden Eintrag bei der Deutschen Nationalbibliothek anklicken können. In der Zeile darunter haben Sie die Möglichkeit, weitere Einträge zu dieser Person in anderen wissenschaftlichen Datenbanken über die aufgelisteten Links aufzurufen.
Falls Sie keine GND-Nummer mit den entsprechenden Links unter einem Artikel finden sollten: Da der Verbund weiter im Aufbau ist, sind noch nicht alle der derzeit im FP vertretenen Personen mit einer GND versehen. Wir stehen jedoch in Kontakt mit der Deutschen Nationalbibliothek, um auch diesen Personeneinträgen baldmöglichst eine GND-Nummer erteilen und zuordnen zu können.

Zum Abschluss unseres erfolgreichen Jahres möchte ich hiermit Ihnen, den Leserinnen und Lesern, Nutzerinnen und Nutzern des Frankfurter Personenlexikons, für Ihr Interesse und Ihre Treue herzlich danken. Damit haben Sie dazu beigetragen, dass die Fortsetzung unseres Projekts für die Zukunft gesichert ist. Ich würde mich freuen, wenn Sie uns auch im neuen Jahr gewogen blieben. Wir werden weiterhin alles daran setzen, Ihnen stets neue, bedeutende und interessante Frankfurter Biographien in bewährter Qualität zu bieten.

Einstweilen wünsche ich Ihnen frohe Weihnachten und alles Gute, viel Glück und Gesundheit für das neue Jahr!
Herzlichst
Ihre Sabine Hock
Chefredakteurin des Frankfurter Personenlexikons

P. S. Die nächste Artikellieferung erscheint am 10. Januar 2016.

Von Andreas Bombel , 15. April 2025

Neuerscheinungen vom 10. November 2015

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

wie sprechen Sie eigentlich? Können Sie frankfurterisch reden? Oder einen anderen Dialekt? Und tun Sie es bei passender Gelegenheit auch? – „Sprich schön!“, so wurden bis in die 1970er Jahre hinein Schüler ermahnt, wenn sie in den Dialekt zu verfallen drohten. Noch heute sind manche Lehrer peinlich bemüht, Kindern die eigentliche Muttersprache möglichst ganz auszutreiben, und es scheint zum guten Ton zu gehören, nur Hochdeutsch zu sprechen. Ganzen Generationen wurde so antrainiert, ihre sprachliche Herkunft stets zu verleugnen. Dabei weist die moderne Sprachwissenschaft darauf hin, dass es kein Makel ist, mit der Mundart aufzuwachsen, sondern eine Chance. Es fördert nicht nur die sprachliche Kompetenz von Kindern, wenn sie beides – die Mundart und das Hochdeutsche – zu beherrschen lernen. Eine, die das Frankfurterische in allen seinen Facetten kannte und konnte, war die beliebte Volksschauspielerin Liesel Christ, der wir den diesmaligen Artikel des Monats widmen.

Artikel des Monats: Frankfurts Darstellerin
Sie war die Botschafterin Frankfurts in der Welt: Liesel Christ. Als Mitglied im Kinderballett des Opernhauses, der heutigen Alten Oper, stand die Vierjährige 1923 zum ersten Mal auf der Bühne. Äußerst beliebt wurde die ausgebildete Schauspielerin in den 1960er Jahren durch die Rolle der Mamma Hesselbach in der Fernsehserie des Hessischen Rundfunks. Seitdem wurde sie überall, ob in Frankfurt, ob in Barcelona, Miami oder Tel Aviv, erkannt. Doch sie ließ sich nicht auf ein Image festlegen und wusste zugleich ihre Popularität zu nutzen: 1971 gründete Liesel Christ das Volkstheater Frankfurt, das sie künftig als Prinzipalin und Erste Schauspielerin leitete. Mit ihrer Bühne wagte sie 1979 eine Inszenierung von Goethes „Urfaust“ auf Hessisch – und setzte damit Maßstäbe für das moderne literarische Volkstheater.
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Wer Mundart spricht, ist deswegen nicht zwangsläufig ein ungebildeter Bauer oder ein engstirniger Spießbürger. Liesel Christ war eine moderne Frau, die – zu einer Zeit, als dies noch nicht üblich und schon gar nicht gesellschaftsfähig war – ihr Leben selbst gestaltete und als alleinerziehende Mutter meisterte. Zugleich fühlte sie sich den Traditionen des Frankfurter Stadtbürgertums verpflichtet, das von jeher für seine liberale und tolerante Haltung bekannt ist. Sie half durch ihr soziales Engagement etwa krebskranken Kindern und alten Menschen, wirkte für Frieden und Völkerverständigung, gastierte mit dem Volkstheater in Israel und ließ ihre Bühne mit einer Inszenierung von Frischs „Biedermann und die Brandstifter“ 1994, nach den rechtsradikalen Brandanschlägen von Mölln und Solingen, ein Zeichen gegen die Fremdenfeindlichkeit im wiedervereinigten Deutschland setzen.
Liesel Christ ergriff die Chance, Vielfalt zu wagen – nicht nur sprachlich. Vielfalt macht das Leben bunter. Auch in diesen grauen Herbsttagen.

Und Vielfältiges gibt es wieder im Frankfurter Personenlexikon zu entdecken. Ich überlasse Sie nun also ganz Ihrer weiteren Lektüre und verabschiede mich für heute mit den Worten unserer Hauptdarstellerin in diesem Monat:
Also adschö, ihr Leut!
Das rief Liesel Christ immer den Kollegen zu, wenn sie nach der Probe heim ging.

Bis zum nächsten Mal grüßt Sie
Sabine Hock
Chefredakteurin des Frankfurter Personenlexikons

P. S. Die nächste Artikellieferung erscheint am 10. Dezember 2015.

Von Andreas Bombel , 15. April 2025

Neuerscheinungen vom 10. Oktober 2015

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

immer wieder höre ich aus Ihren Kreisen, dass Sie sich im Frankfurter Personenlexikon besonders Artikel über Personen wünschen, die noch nicht in der 1994/96 erschienenen Buchausgabe der „Frankfurter Biographie“ enthalten sind. Gerne versuche ich, diesem berechtigten Interesse nachzukommen, und so sind von dem Dutzend Neuerscheinungen diesmal genau die Hälfte „echte“ Neuheiten, und zwar die Beiträge über den Gewerkschafter Günter Arndt, den Rechtswissenschaftler Josef Esser, den Chemiker Otto Liebknecht, den Unternehmer Hans Messer, den Mäzen Adolf Müller und – last, but not least – den Zeichner und Autor F. K. Waechter, den ich diesmal für unseren Artikel des Monats ausgewählt habe.

Artikel des Monats: Waechter auf Bäumen als Vermächtnis für Frankfurt
Mit seinen Werken provoziert und fasziniert er bis heute: Friedrich Karl Waechter. Vor zehn Jahren, am 16. September 2005, starb der Künstler in Frankfurt am Main, in der Stadt, in der er seit seinem Beginn bei der satirischen Zeitung „pardon“ 1962 gelebt hatte. Die Kunst der Neuen Frankfurter Schule prägte F. K. Waechter als einer ihrer wesentlichen Protagonisten. Bekannt bei Groß und Klein wurde er in den Siebzigerjahren durch seine Bilderbücher und seine Theaterstücke, zuerst „Schule mit Clowns“, das am Schauspiel in Frankfurt 1975 uraufgeführt und ein Welterfolg wurde. Sein Vermächtnis an die Stadt Frankfurt sind sechs Objekte der „Baumkunst“, die nach seinen Entwürfen entstanden und im Grüngürtel zu entdecken sind, darunter die legendäre Eule im Norwegerpullover, die ursprünglich aus dem Bilderbuch „Wahrscheinlich guckt wieder kein Schwein“ von 1978 stammt.
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Neu im Frankfurter Personenlexikon sind jedoch nicht nur Persönlichkeiten, die nach dem Redaktionsschluss der „Frankfurter Biographie“ 1994/96 verstorben sind. Oft werden fast vergessene Personen, ihr Leben und Wirken durch die fortschreitende Forschung (wieder) in den Fokus gerückt, wie etwa der im Jahr 1880 verstorbene Kanzleirat Adolf Müller, der die Existenz des seinerzeit neu gegründeten Freien Deutschen Hochstifts durch seine großzügige finanzielle Unterstützung langfristig sicherte. Ein Beitrag in der aktuellen Lieferung befasst sich mit seiner Biographie.
Außerdem wurden wieder Artikel über alte Bekannte aus der „Frankfurter Biographie“ grundlegend ergänzt und überarbeitet, z. B. über den Mediziner Carl von Noorden, der als Pionier in der Bekämpfung des Diabetes einst Weltruhm genoss und seine Patienten seit 1895 in der „Privatklinik für Zuckerkranke und diätetische Kuren“ in der Schifferstraße in Sachsenhausen behandelte.

Es gibt also wieder allerhand Neuigkeiten zu finden in den Artikeln des Frankfurter Personenlexikons.

Mit besten Grüßen
Sabine Hock
Chefredakteurin des Frankfurter Personenlexikons

P. S. Die nächste Artikellieferung erscheint am 10. November 2015.

Von Andreas Bombel , 15. April 2025

Neuerscheinungen vom 10. September 2015

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

in die Herbstsaison starten wir mit einer Artikellieferung, in der Sie wieder ein Dutzend Beiträge über Personen von besonderer Bedeutung für Frankfurts Geschichte, Kultur und Gesellschaft finden. Einige der diesmal behandelten Persönlichkeiten sind außergewöhnlich prominent, etwa Marcel Reich-Ranicki, dem wir unseren aktuellen Artikel des Monats widmen.

Artikel des Monats: Freiheit und Heimat der Kritik – und des Kritikers
Er liebte Frankfurt nicht: Marcel Reich-Ranicki. Mit diesem Bekenntnis schockierte der seit 1973 in der Mainmetropole lebende Kritiker die Stadtgesellschaft auf dem Neujahrsempfang im Römer 1997. Aber, so gab er zu, man könne in Frankfurt „gut arbeiten“. Mit der Buchmesse, zwei überregionalen Tageszeitungen sowie den ansässigen Großverlagen Suhrkamp und S. Fischer hatte die Stadt dem langjährigen Leiter des Literaturteils der FAZ ideale Voraussetzungen für seinen Aufstieg zum deutschen „Literaturpapst“ geboten. Und schließlich, wie „MRR“ anlässlich seines 80. Geburtstags im Jahr 2000 sagte, hat der zeitlebens Ausgegrenzte in Frankfurt doch „so etwas wie eine Heimat“ gefunden.
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Der Artikel über Marcel Reich-Ranicki kann zugleich exemplarisch stehen für die Grundidee des Frankfurter Personenlexikons. Eine berühmte Biographie wird hier auf die Frankfurter Aspekte fokussiert dargestellt. Es geht nicht um eine allumfassende biographische oder literaturwissenschaftliche Abhandlung und Würdigung. Bei allen Artikeln des Frankfurter Personenlexikons liegt der Schwerpunkt auf der Frankfurter Biographie der beschriebenen Person. Wichtigstes Kriterium für die Aufnahme von Personen und die Konzeption der Artikel ist immer der „Frankfurtbezug“, ein Maßstab, der in unserer tagtäglichen Redaktionsarbeit längst zum Begriff geworden ist.
Wir verstehen die Konzentration auf Frankfurt jedoch nicht als Einschränkung und schon gar nicht als Verfälschung. Sie ist unter dem Gesichtspunkt der Prosopographie, der systematischen Erforschung eines bestimmten Personenkreises, in der Geschichtsschreibung durchaus legitim. Für Sie, unsere Leserinnen und Leser, birgt dieser Ansatz zudem die Chance, eine prominente und allseits bekannte Persönlichkeit einmal aus einem ganz anderen Blickwinkel zu sehen. So können Sie über Marcel Reich-Ranicki, den eigentlich jeder „aus dem Fernsehen kennt“, ebenso wie über viele andere Prominente im Frankfurter Personenlexikon bestimmt auch etwas Neues erfahren.

Mit goldenen Herbstgrüßen
Sabine Hock
Chefredakteurin des Frankfurter Personenlexikons

P. S. Die nächste Artikellieferung erscheint am 10. Oktober 2015.

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Ein Projekt der Frankfurter Bürgerstiftung

Förderer: Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung, Stiftung Niederländische Gemeinde Augsburger Confession

Kooperationspartner: Frankfurter Historische Kommission
Projektleitung: Sabine Hock
Herausgeber: Clemens Greve, Sabine Hock
Datenbankprogrammierung: Andreas Bombel
Gestaltung: Anja Müller-Ries

Bildnachweis für die Kopfleiste (v. l. n. r.): Hamman von Holzhausen (Hans Happ nach Conrad Faber von Creuznach/UB Ffm.), Arthur Schopenhauer (ISG), Friedrich Stoltze (ISG), Johann Wolfgang Goethe (Johann Heinrich Lips/FDH-FGM), Max Beckmann (ISG), Bertha Pappenheim (ISG), Eduard Rüppell (Pompeo Marchesi/Archiv der SGN als Dauerleihgabe im HMF/Foto: Sven Tränkner), Paul Ehrlich (ISG), Christian Egenolff (Johann Friedrich Schmidt nach dem Monogrammisten „M“/ISG), Karl der Große (Andreas Artur Hoferick nach Karl Eduard Wendelstadt/Foto: Wolfgang Faust), Franz Adickes (ISG), Liesel Christ (hr-Archiv/Foto: Kurt Bethke), Ernst May (ISG), Georg Philipp Telemann (Valentin Daniel Preisler nach Ludwig Michael Schneider/ISG).

© ab 2014 Frankfurter Bürgerstiftung und für die einzelnen Artikel bei den Autoren und/oder Institutionen.

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