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Von Andreas Bombel , 15. April 2025

Neuerscheinungen vom 10. August 2015

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

an heißen Tagen mag man keine schwere Kost. In einem Sommer wie diesem würden nicht nur Kinder am liebsten nichts als Eis essen. Das war schon im alten Frankfurt genauso wie in der heutigen Mainmetropole. Früher, vor der uns längst selbstverständlich gewordenen Elektrifizierung der Alltagswelt, war der Genuss von „Gefrorenem“ allerdings noch ein ziemlich exklusives Vergnügen.

Artikel des Monats: Eiszeiten
Sein Kindheitsparadies lag mitten in der Innenstadt: August Bütschli. Dessen Vater, der aus der Schweiz stammende „Glacier“ August Bütschli senior, führte zusammen mit seiner Frau Luise seit 1864 die beliebte Eiskonditorei Roeder auf dem Goetheplatz fort. Dort traf sich die bürgerliche Gesellschaft gern, um vorne im Salon „e Gläsche Eis un e Hippche“ zu genießen und dabei zu plaudern. Hinterm Haus, in der (heute verschwundenen) Töpfengasse, standen derweil die Dienstmänner an, um in gut gekühlten Kübeln die bestellten Leckereien zum Dessert für ihre Herrschaft abzuholen. Und an heißen Sommertagen boomte natürlich der Straßenverkauf vom „Eis-Roeder“, wofür der geschäftstüchtige Konditor eigens einen gusseisernen Pavillon auf dem Goetheplatz hatte aufstellen lassen. Den Alltag der Firma und Familie schildert August Bütschli junior in seinen „Goetheplatz-Erinnerungen“, die ganz und gar nicht kühl, sondern warmherzig und humorvoll geschrieben sind.
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Ein „Hippche“, so ist es im „Frankfurter Wörterbuch“ unter dem Stichwort „Hippe“ nachzulesen, ist übrigens ein hauchdünner, runder und zusammengerollter Oblatenkuchen von etwa zehn bis zwölf Zentimetern Durchmesser bzw. Länge, der damals statt einer Waffel zum Eis gereicht wurde.
Andere Geheimnisse der Eiskonditorei in früheren Zeiten erfahren Sie im Frankfurter Personenlexikon allerdings nicht. Sie gehören nicht in biographische Lexikonartikel. Außerdem hätte uns der alte Bütschli seine „mündlich überlieferten, streng gehüteten“ Eisrezepte sicher nicht verraten. Der Sohn August Bütschli erzählt in seinen Erinnerungen, wie der Chef höchstselbst früh an jedem Morgen in seinem „Laboratorium“ das Eis „anmachte“. Für die folgende, oft schwere und anstrengende Arbeit in der „Eisküche“ waren in der Sommersaison gleich mehrere Burschen nötig.
Der eigentliche Schatz, der das Speiseeis – ganz ohne elektrischen Strom – zum Frieren brachte, lag jedoch im Keller des Hauses am Goetheplatz 14. Dort hatte der Konditor Johann Sigismund Roeder, der Gründer des Geschäfts, bereits 1821 eine Eisgrube errichten lassen. In dem tiefen Eiskeller, der 2.000 Zentner fasste, wurde im Winter das Natureis eingelagert, das von Bauern aus Rödelheim von den Wiesen abgetragen und fuhrenweise in Kutschen angeliefert wurde. Im Keller setzten ein paar Bornheimer Arbeiter das Eis kunstgerecht so zusammen, dass die Schollen zu einer kompakten Masse froren. In einem schlechten – also zu warmen – Winter konnte die Eisversorgung zur „Lebensfrage“ werden, die dem Chef „oft schweres Kopfweh machte“, wie sein Sohn schreibt. Wenn allzu früh im Sommer allmählich der schlammige Grund des Eiskellers sichtbar wurde, musste August Bütschli sen. um sein Geschäft und seine Existenz bangen...

Ich würde mich freuen, wenn ich Sie mit all diesen Geschichten vom Eis ein bisschen unterhalten und ablenken konnte. Dann haben Sie nun vielleicht auch einen kühlen Kopf, um sich die anderen Artikel der aktuellen Monatslieferung anzusehen. In der Liste der Neuerscheinungen werden Sie wieder einige Artikel über bedeutende Persönlichkeiten aus der Stadt- und der Universitätsgeschichte finden, etwa über den Oberbürgermeister Walter Möller und den Historiker Friedrich Hermann Schubert, die beide nach ihrem frühen Tod ziemlich aus dem Blick geraten sind. Völlig zu Unrecht, wie ich meine.
Aber bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil beim Blättern und Lesen im Frankfurter Personenlexikon. Dazu lade ich Sie wieder herzlich ein.

Mit wunderschönen Sommergrüßen
Sabine Hock
Chefredakteurin des Frankfurter Personenlexikons

P. S. Die nächste Artikellieferung erscheint am 10. September 2015.

Von Andreas Bombel , 15. April 2025

Neuerscheinungen vom 10. Juli 2015

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

vor einem Jahr, am 10. Juli 2014, erschien die erste Artikellieferung des Frankfurter Personenlexikons online. Dieses kleine Jubiläum möchte ich zum Anlass nehmen, Ihnen für Ihr Interesse und für Ihre Treue zu danken.
Die Statistik zeigt, dass das Frankfurter Personenlexikon im ersten Halbjahr 2015 fast 5.900 Leser hatte, davon genau 1.300 im vergangenen Monat Juni, von denen die meisten die Seiten immer wieder besuchen. Seit Jahresbeginn 2015 wurden insgesamt über 76.000 Seiten im Frankfurter Personenlexikon gelesen. Schon gibt es also eine stetig wachsende Gemeinschaft von Lesern, die das Frankfurter Personenlexikon und die darin erscheinenden Artikel interessiert aufnehmen und intensiv nutzen. Dass auch Sie zu diesem Kreis gehören, dafür danken wir Ihnen ganz herzlich!

Artikel des Monats: Aufstieg im Adlerflug
Er schrieb Rechtsgeschichte in der Freien Stadt Frankfurt: Justinian von Adlerflycht. Ursprünglich stammte seine Familie aus Schweden. Der Urgroßvater, Christoffer Björkman, kam im diplomatischen Auftrag 1672 nach Frankfurt und wurde für seine Verdienste 1691 mit dem sprechenden Namen Adlerflycht („Adlerflug“) geadelt. Durch doppelte Einheirat in die Familie von Günderrode glückte den Adlerflycht in Frankfurt der Aufstieg in das städtische Patriziat. Der 1761 geborene Justinian von Adlerflycht, renommierter Richter und Rechtsgelehrter, Senator und Schöffe, der mit seinem vierbändigen „Privatrecht der freien Stadt Frankfurt“ (1824/32) ein grundlegendes Rechtswerk für den Stadtstaat am Main schuf, hatte aus seiner Ehe mit der Malerin Elisabeth von Riese zwei Töchter, die in die adeligen Familien Cotta, Besitzer des berühmten Verlagshauses, und Thienen einheirateten. Adlerflychts Enkelin Elisabeth von Thienen-Adlerflycht ehelichte 1859 den Landschaftsmaler Ludwig von Gleichen-Rußwurm, einen Enkel Schillers.
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Soziale Netzwerke sind keine moderne Erfindung. Diese Erkenntnis aus der Geschichte von der Familie Adlerflycht und deren Heiratspolitik mag überraschen. Denn die Strukturen historischer Netzwerke bleiben uns heute weitgehend verborgen. Selten einmal lässt sich, so wie im Beispiel unseres Artikels des Monats, ein Zipfel davon erhaschen. Historische Netzwerke in ihrem Ausmaß und Wirken wieder durchschaubar zu machen, hat sich die Geschichtsforschung gerade in jüngerer Zeit verstärkt zum Auftrag gemacht. Aufgrund der modernen Form der Netz (!)-Publikation kann das Frankfurter Personenlexikon dazu beitragen, vergessene Netzwerkstrukturen wieder deutlicher aufzuzeigen – allein schon im praktischen Gebrauch durch die Verlinkung, wodurch jeder Artikel, jede Person direkt zu anderen behandelten Artikeln, anderen Personen weiterführen können. Daraus ergibt sich ein eigenes System der Vernetzung der Personen untereinander, das sich mit dem wachsenden Artikelbestand in seiner Komplexität ausdehnen und neue Bezüge ermöglichen wird.

Neu im Netzwerk des Frankfurter Personenlexikons sind diesmal einige weitere bedeutende Namen aus verschiedensten Zeiten der Stadtgeschichte: Franz Adickes, Leo Frobenius, Walter Hallstein, Johannes von Miquel, Georg Philipp Telemann, Otto Volger (in alphabetischer Reihenfolge). Mehr über diese und andere Persönlichkeiten, ihr Leben und Wirken in und für Frankfurt erfahren Sie in den Artikeln unserer Jubiläumslieferung.
Damit starten wir wohlgemut ins zweite Erscheinungsjahr des Frankfurter Personenlexikons. Bleiben Sie uns weiterhin gewogen!

Mit den allerbesten Jubelgrüßen
Sabine Hock
Chefredakteurin des Frankfurter Personenlexikons

P. S. Die nächste Artikellieferung erscheint am 10. August 2015.

Von Andreas Bombel , 15. April 2025

Neuerscheinungen vom 10. Juni 2015

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

leider hat dieses Editorial einen betrüblichen Anlass. Das Frankfurter Personenlexikon trauert um seinen Gründungsherausgeber. Im vorigen Monat, am 18. Mai 2015, starb Prof. Dr. Wolfgang Klötzer im Alter von 90 Jahren. Zum ehrenden Andenken widmen wir ihm den diesmaligen Artikel des Monats.

Artikel des Monats: Sammler, Erforscher und Vermittler der Stadtgeschichte
Er brachte den Frankfurtern ihre Geschichte nahe: Wolfgang Klötzer. Seit 1960 am Frankfurter Stadtarchiv tätig, begann der Historiker und Archivar, dieses Haus zu einem modernen Dokumentationszentrum der Stadtgeschichte auszubauen, das er schon früh einem breiteren Nutzerkreis öffnete. In zahlreichen Publikationen, Vorträgen und Ausstellungen gewann er mit seinen wissenschaftlich fundierten und doch allgemein verständlichen Schilderungen bald das Interesse eines größeren Publikums für stadthistorische Themen und Belange. Seit 1984 leitete er das Stadtarchiv (heute Institut für Stadtgeschichte). Auch nach seiner Pensionierung 1990 blieb Wolfgang Klötzer der Stadtgeschichte treu, u. a. durch die Herausgabe der „Frankfurter Biographie“, eines Lexikons bedeutender Frankfurter, das in zwei Bänden 1994/96 erschien und längst zum Standardwerk geworden ist.
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In den letzten Jahren hat sich Wolfgang Klötzer nachdrücklich für eine ergänzte und aktualisierte Neuausgabe der „Frankfurter Biographie“ (FB) eingesetzt. Den Aufbau des aus der FB hervorgegangenen Frankfurter Personenlexikons hat er bis zuletzt interessiert verfolgt und sammelnd gefördert. Als erfahrener Wissenschaftler wusste er, dass das Werk mit einer bloßen Übertragung der „alten“ Artikel in ein neues Medium nicht getan ist. Nach nahezu zwei Jahrzehnten seit dem Ersterscheinen müssen zahlreiche ergänzende Personenartikel erarbeitet werden. Aber auch die an sich bewährten Artikel aus der „Frankfurter Biographie“ bedürfen der gründlichen kritischen Prüfung und Überarbeitung. Davon nahm Wolfgang Klötzer seine eigenen Artikel, die er damals für die FB geschrieben hat, nicht aus. Nur wollte er diese Aufgabe aufgrund seines hohen Alters nicht mehr übernehmen. Er hat seine Artikel noch selbst zur Bearbeitung durch neue Fachautoren freigegeben. Heute können wir Ihnen den ersten dieser aktualisierten Beiträge von Wolfgang Klötzer im Frankfurter Personenlexikon präsentieren, den Artikel über Friedrich Stoltze, überarbeitet von Petra Breitkreuz, der Leiterin des Stoltze-Museums der Frankfurter Sparkasse.

Der Fortschritt des Frankfurter Personenlexikons lag Wolfgang Klötzer sehr am Herzen, was er noch in einem letzten Telefonat, wenige Tage vor seinem plötzlichen Tod, wieder äußerte. Wir nehmen dies gern als sein Vermächtnis an, als Auftrag und Verpflichtung für die weitere Arbeit an diesem schönen Projekt.

Mit stillem Gruß
Sabine Hock
Chefredakteurin des Frankfurter Personenlexikons

P. S. Die nächste Artikellieferung erscheint am 10. Juli 2015.

Von Andreas Bombel , 15. April 2025

Neuerscheinungen vom 10. Mai 2015

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

der Mai ist gekommen... und damit auch wieder die Zeit für eine neue Monatslieferung von Artikeln des Frankfurter Personenlexikons.

Artikel des Monats: Eine Frau wird zum Meister
Sie schrieb über die Frankfurter Gesellschaft und den türkischen Harem: Maria Belli-Gontard. Die spätere Schriftstellerin, geboren 1788 in Frankfurt, stammte aus dem gehobenen Bürgertum. Die Gontard waren eine vermögende und angesehene reformierte Kaufmannsfamilie in der Stadt. Gegen die familiären Konventionen wählte sich die 21-jährige Maria den katholischen Kaufmann Peter Belli zum Ehemann. Sie führte ein offenes Haus für Schriftsteller, Schauspieler, Musiker, Künstler und Gelehrte. Zum endgültigen Aufbruch aus der bürgerlichen Lebenswelt wurde der eigenwilligen Frau eine halbjährige Reise nach Konstantinopel, die sie – allen gesellschaftlichen Gepflogenheiten und freundschaftlichen Warnungen zum Trotz – 1845 allein, ohne jegliche Begleitung, unternahm. Der Erfolg ihres Reiseberichts, den sie im folgenden Jahr herausbrachte, ermutigte Maria Belli-Gontard zum künftigen Wirken als Schriftstellerin. Sie erforschte das frühere und prägte das zeitgenössische
kulturelle Leben in ihrer Heimatstadt. Dafür wurde sie durch die Ernennung zum „Meister des Freien Deutschen Hochstifts“ besonders gewürdigt. Ihre letzte Schrift veröffentlichte Maria Belli-Gontard im hohen Alter von über 90 Jahren.
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Diese außergewöhnliche Frau wird in der aktuellen Artikellieferung von drei prominenten Philosophen begleitet, in deren Leben die Stadt Frankfurt eine wichtige Rolle spielte. Giordano Bruno etwa – ein echter Neuzugang im Frankfurter Personenlexikon, da er in der Buchausgabe der Frankfurter Biographie noch nicht enthalten war – kam zu zwei längeren Aufenthalten 1590/91 nach Frankfurt, in die traditionsreiche Stadt des Verlagswesens und der Buchmesse, um hier drei Schriften drucken zu lassen, die heute als sein kosmologisches Hauptwerk gelten. Zudem erscheinen die bereits aus der Buchausgabe bekannten Artikel über Arthur Schopenhauer und Max Horkheimer in aktualisierter und ergänzter Fassung.
Auch diesmal lassen sich außerdem einige Persönlichkeiten finden, die weniger bekannt und – zu Unrecht – fast vergessen sind, beispielsweise Lucy Liefmann, die mitverantwortlich für das fortschrittliche Sozialwesen der Stadt Frankfurt am Main in den 1920er Jahren war. Besonders ans Herz legen möchte ich Ihnen auch den Glas- und Edelsteinschneider Johann Benedict Heß, der einst eher als Unglücksrabe in die Frankfurter Biographie aufgenommen wurde. Zur Einweihung der Hauptwache im Jahr 1730 hatte er einen prächtigen Kelch geschaffen, aus dem die Ratsherren zur Feier des Tages auf das Wohl der Stadt trinken sollten. Doch durch die Unvorsichtigkeit eines Bedienten ging das kostbare Glas vorher zu Bruch. Dass der unglückliche Pokalschöpfer mehr als eine solch kuriose Bemerkung wert ist, haben nun ergänzende Recherchen für das Frankfurter Personenlexikon gezeigt. Tatsächlich gehört Johann Benedict Heß zu einer ganzen Familie von Glas- und Edelsteinschneidern, die alle echte Künstler ihres Fachs waren.

Ich würde mich freuen, wenn Sie auch in diesem Monat wieder allerhand informative und unterhaltsame Artikel im Frankfurter Personenlexikon für sich entdecken könnten.

Mit sonnigen Maigrüßen
Sabine Hock
Chefredakteurin des Frankfurter Personenlexikons

P. S. Die nächste Artikellieferung erscheint am 10. Juni 2015.

Von Andreas Bombel , 15. April 2025

Neuerscheinungen vom 10. April 2015

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

über 100 Artikel finden Sie jetzt online im Frankfurter Personenlexikon. Allmählich baut sich unser Nachschlagewerk mit Kurzbiographien bedeutender Frankfurter bzw. für Frankfurt bedeutender Persönlichkeiten auf – auch wenn es noch allerhand zu tun gibt. Insgesamt enthält die Datenbank, auf der das Frankfurter Personenlexikon basiert, über 5.500 weitere Einträge, die es zu bearbeiten gilt. Mehr als die Hälfte dieser Einträge, weit über 3.000, sind übrigens echte Neuvorschläge: Die genannten Personen sind nicht in der Buchausgabe der „Frankfurter Biographie“ von 1994/96 vertreten, als deren Neuedition und Fortsetzung sich das Frankfurter Personenlexikon versteht. Sicher werden nicht sämtliche Neuvorschläge letztlich zu einem Artikel ausgearbeitet und veröffentlicht werden, aber sie werden alle geprüft. Diese Mühe lohnt sich. Denn so lassen sich viele bedeutende und interessante Biographien entdecken. Eine davon lesen Sie wieder in unserem Artikel des Monats.

Artikel des Monats: Wissenschaft im Dienste der Völkerverständigung
Er lehrte eine „Orientalistik jenseits aller Nationalismen“ an der Frankfurter Universität: Josef Horovitz. Der Wissenschaftler, als Sohn eines orthodoxen Rabbiners in Frankfurt aufgewachsen, begriff die Vermittlung der orientalischen Sprachen und Geschichte als völkerverbindenden Auftrag. Mit dem von ihm mitbegründeten „Orient-Institut“, das auf Anregung der Deutsch-Türkischen Vereinigung 1917 in Frankfurt entstand, richtete er sich über den reinen Wissenschaftsbetrieb hinaus an ein breiteres Publikum, was ihm offizielle Anerkennung seitens der Türkei im Namen aller islamischen Völker eintrug. Die Idee einer zweisprachigen, arabisch-jüdischen Landesuniversität in Palästina konnte Horovitz als Mitglied im Gründungskuratorium der Hebräischen Universität in Jerusalem zwar nicht durchsetzen. Doch an deren School of Oriental Studies, die er seit 1926 als „Visiting Director“ von Ffm. aus leitete, setzte er auf eine mögliche Vermittlerrolle der Islamwissenschaft im jüdisch-arabischen Konflikt.
Der oben zitierte Begriff einer „Orientalistik jenseits aller Nationalismen“, die Horovitz vertrat, geht
übrigens auf den Titel eines Aufsatzes unserer Autorin Gudrun Jäger zurück. Die promovierte Germanistin hat sich in ihren Forschungen intensiv mit dem Orientalisten und seinem Wirken beschäftigt und ihre Arbeitsergebnisse in dem vorliegenden Artikel für das Frankfurter Personenlexikon zusammenfassend dargestellt.
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Auch andere Vordenker aus dem Kreis der Persönlichkeiten unserer aktuellen Artikellieferung weisen mit ihren Ideen und ihrem Wirken weit über das Lokale hinaus: der Chemiker Alfred Bertheim etwa, ein Mitarbeiter Ehrlichs am Georg-Speyer-Haus in Frankfurt, der wesentlichen Anteil an der Entwicklung eines Medikaments zur Bekämpfung der Syphilis hatte. Oder der Schriftsteller Max Tau, der allererste Friedenspreisträger. Oder der Rechtswissenschaftler Helmut Coing, der Gründungsdirektor des Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte. Und doch, bei aller Internationalität ihres Wirkens, haben sie wie sämtliche Personen in unserem Lexikon eine besondere Bindung an Frankfurt. „Weite einer Weltgesinnung und Nähe eines Heimatgefühls“, um es mit einem berühmten Wort von Theodor Heuss zu sagen, zeichnet viele Menschen aus, die in dieser Stadt leben oder ihr nahestehen. Beidem ist daher auch das Frankfurter Personenlexikon verpflichtet.

Mit besten Grüßen
Sabine Hock
Chefredakteurin des Frankfurter Personenlexikons

P. S. Die nächste Artikellieferung erscheint am 10. Mai 2015.

Von Andreas Bombel , 15. April 2025

Neuerscheinungen vom 10. März 2015

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

ein erster holder, belebender Blick des Frühlings genügt – und gleich zieht es alle hinaus ins Freie. Auch die Frankfurter warten nicht bis zum traditionellen Osterspaziergang am Main, wie ihn schon Goethe in seinem „Faust“ schilderte, oder gar bis zum beliebten „Wäldchestag“, den sie am Dienstag nach Pfingsten im Stadtwald feiern. Um bald nach dem düsteren und trüben Winter frische Luft schöpfen und Licht tanken zu können, nutzen viele gern die Parks und Anlagen in der Stadt. Auf diesen grünen Inseln mitten im Großstadtgrau lässt sich am Wochenende, am Feierabend oder auch zwischendurch in der Mittagspause einmal der Alltag vergessen. Einige dieser paradiesischen Plätze in Frankfurt und Umgebung sind einem berühmten Gartenkünstler des 19. Jahrhunderts zu verdanken, dem diesmal unser Artikel des Monats gewidmet ist.

Artikel des Monats: Frankfurt unter Palmen
Er initiierte und gestaltete Frankfurts berühmtesten Garten: Heinrich Siesmayer. Nach seinen Entwürfen entstand der 1871 eröffnete Palmengarten. Insgesamt will der Kunst- und Handelsgärtner, der sein schnell florierendes Unternehmen 1840 im damals noch selbstständigen Bockenheim gegründet hatte, über 1.000 Parks und Gärten angelegt haben. Dabei mag er zwar manchen Auftrag von Kunden, denen er nur einen kleinen Vorgarten bepflanzte oder ein Spalier aus eigener Fabrik verkaufte, mitgezählt haben. Doch immerhin 180 große und größere Park- und Gartenanlagen von Siesmayer sind in ganz Deutschland und im nahen Ausland definitiv nachgewiesen. So schuf er in Frankfurt auch den Goldsteinpark und die Erweiterung des Grüneburgparks sowie im Rhein-Main-Gebiet etwa den Kurpark in Bad Nauheim und das neue Bowling Green vor dem Kurhaus in Wiesbaden.
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Vielleicht finden Sie in diesem oder einem anderen unserer Artikel eine Anregung für Ihren ganz persönlichen Osterausflug. Falls es an den Feiertagen regnen sollte, lassen Sie sich nicht verdrießen! Sie könnten es sich ja auch daheim gemütlich machen und die Zeit beim Lesen im Frankfurter Personenlexikon vertreiben. Darin gibt es immer etwas zu entdecken – nur halt keine bunten Eier und Schokohasen...

Für ein wunderschönes Osterfest wünsche ich Ihnen alles Gute und besonders viel Finderglück!
Mit herzlichen Frühjahrsgrüßen
Sabine Hock
Chefredakteurin des Frankfurter Personenlexikons

P. S. Die nächste Artikellieferung erscheint am 10. April 2015.

Von Andreas Bombel , 15. April 2025

Neuerscheinungen vom 10. Februar 2015

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

es ist mir immer ein besonderes Vergnügen, wenn ich Ihnen eine echte Entdeckung im Frankfurter Personenlexikon präsentieren kann, einen Artikel über eine Person, die weitgehend in Vergessenheit geraten ist, obwohl sich ihre Geschichte zu erzählen lohnt. Einen solch exklusiven Artikel darf ich Ihnen diesmal vorstellen. Es ist die Biographie einer außergewöhnlichen Frau, über die sich derzeit fast nichts in anderen Nachschlagewerken und auch nicht im Internet finden lässt. Unsere Autorin Hanna Eckhardt hat dafür intensiv in weitverstreuten Quellen recherchiert und wirklich in aller Welt, in London, New York und Ecuador, nachgefragt.

Artikel des Monats: Kasperl und Liesel
Einst kannte sie jedes Kind – nicht nur in Frankfurt: Liesel Simon. Mit ihrem Kasperl-Theater, das sie in Frankfurt gegründet hatte, kam die Puppenspielerin in den 1920er Jahren zum damals brandneuen Medium Rundfunk. Ihr bei Klein und Groß beliebter „Rundfunkkasperl“, seit 1927 mit festem monatlichem Programmplatz, wurde zu einem Markenzeichen des Frankfurter Senders. Doch nach 1933 durfte Liesel Simon wegen ihrer jüdischen Herkunft ihren Kasperl nicht mehr öffentlich auftreten lassen. „Kasperl wandert aus“ hieß eines ihrer letzten Stücke, das sie 1937 für den Jüdischen Kulturbund schrieb. Tatsächlich nahm Liesel Simon 1941 den Kasperl und alle anderen Puppen mit in die Emigration nach Südamerika. Dort sah sie ihre Enkel damit spielen. In Deutschland ist die früher so populäre „Puppenliesel“ heute weitgehend vergessen. Jetzt erinnert das Frankfurter Personenlexikon an sie.
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Um die Puppenspielerin als einzige Dame gruppieren sich in der aktuellen Artikellieferung ein Bankhistoriker, ein Sozialwissenschaftler, ein Theaterprinzipal, ein Komponist und sogar ein US-amerikanischer Präsident. Mit dieser illustren Gesellschaft werden sicher auch Sie sich gut unterhalten.

Eine interessante Lektüre wünscht Ihnen
Sabine Hock
Chefredakteurin des Frankfurter Personenlexikons

P. S. Die nächste Artikellieferung erscheint am 10. März 2015.

Von Andreas Bombel , 15. April 2025

Neuerscheinungen vom 10. Januar 2015

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

es freut mich sehr, dass ich Sie auch im neuen Jahr wieder auf den Seiten des Frankfurter Personenlexikons begrüßen darf, und ich wünsche Ihnen nochmals alles Gute, viel Glück und besonders Gesundheit für 2015!

Aus redaktionellen Gründen ist unsere diesmalige Artikellieferung eher klein ausgefallen, was nicht nur an der Weihnachtspause von Redaktion, Autoren und Instituten liegt. Vielmehr haben wir inzwischen verstärkt daran gearbeitet, die Frankfurter Personengeschichte noch anschaulicher – im wahrsten Sinne des Wortes! – präsentieren zu können. Wir waren nämlich in den vergangenen Wochen und Monaten mit dem Aufbau einer Bildredaktion für das Frankfurter Personenlexikon beschäftigt, was leider zu Lasten der Erstellung neuer Artikel gehen musste. Doch dem Bild kommt eine wichtige Bedeutung, nicht nur als Quelle, in einem Werk wie dem Frankfurter Personenlexikon zu, und daher glauben wir, dass sich unsere Mühen auf lange Sicht lohnen werden. Erste Ergebnisse in Form von illustrierten Artikeln können Sie, auch dank der Unterstützung unserer Kooperationspartner, beim Stöbern im Frankfurter Personenlexikon entdecken.

In diesem Monat bringen wir also nur drei neue Artikel heraus, weshalb auch unsere Rubrik „Artikel des Monats“ entfällt, die Ihnen sonst angesichts der Vielzahl der monatlichen Beiträge eine besondere Empfehlung gibt. Vielleicht ist Ihnen schon aufgefallen, dass diesmal nur Artikel über Personen erscheinen, deren Name mit A beginnt. Das ist kein Zufall, sondern verrät etwas über die Methodik beim Erstellen des Frankfurter Personenlexikons. Wir gehen künftig wieder, wie schon seinerzeit bei der Arbeit an der Buchausgabe „Frankfurter Biographie“, mehr systematisch von A bis Z vor, wobei zunächst die Artikel der Buchausgabe überarbeitet, aktualisiert und online gestellt werden sollen. Daneben werden wir Ihnen in unseren monatlichen Lieferungen aber auch wieder andere interessante Neuerscheinungen, etwa aus aktuellem Anlass und zu bestimmten Themengebieten, präsentieren.

Es lohnt sich, immer wieder einmal in das Frankfurter Personenlexikon hineinzuschauen.

Mit besten Grüßen
Sabine Hock
Chefredakteurin des Frankfurter Personenlexikons

P. S. Die nächste Artikellieferung erscheint am 10. Februar 2015.

Von Andreas Bombel , 15. April 2025

Neuerscheinungen vom 10. Dezember 2014

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

mitten in der Adventszeit habe ich ein paar Kostproben aus dem Frankfurter Personenlexikon ausgewählt, die zu den bevorstehenden Festtagen passen. In den heute vorgestellten Artikeln aus unserer Dezemberlieferung können Sie auch etwas darüber erfahren, wie Frankfurter Familien im vergangenen 20. Jahrhundert Weihnachten feierten, was sie sich schenkten und wer ihre Märchenheldinnen waren.

Artikel des Monats: „Mit der Postkutsche“ auf den Gabentisch
Sie baute ein Erfolgsunternehmen in Frankfurt auf: die Familie Mouson. Aus kleinsten Anfängen in der Breiten Gasse im Jahr 1798 entwickelten der Gründer August Friedrich Mouson und seine Nachfolger eine florierende Firma, die für ihre Seifen, Parfüms und seit den 1920er Jahren insbesondere die legendäre Creme Mouson weitbekannt war. Die Produkte „Mit der Postkutsche“, dem gewählten Markenzeichen von Mouson, waren in den Fünfziger- und Sechzigerjahren des vorigen Jahrhunderts beliebte Geschenke zu allen möglichen Anlässen – von Muttertag bis Weihnachten.
Die Geschichte des Familienunternehmens Mouson, die mit dem Verkauf durch die Familie 1972 endete, wurde für den Artikel des Frankfurter Personenlexikons anhand der im Institut für Stadtgeschichte überlieferten Quellen, insbesondere des erhaltenen Firmenarchivs, detailgetreu rekonstruiert.
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Weitere Empfehlungen:
Niddy Impekoven – Es war einmal im Opernhaus. Auf der großen Bühne der heutigen Alten Oper tanzt ein elfjähriges Mädchen. Damit rührt sie den bösen Mondmann so sehr, dass er dem Maikäfer Sumsemann dessen geraubtes Beinchen endlich zurückgibt. „Peterchens Mondfahrt“, das Weihnachtsmärchen des Opernhauses im Jahr 1915, hat den gewünschten Erfolg. Die kleine Niddy, Tochter des beliebten Schauspielers Toni Impekoven, die die Rolle der Anneliese in jener Frankfurter Erstaufführung spielte und tanzte, wurde zum stadtbekann­ten Star. Drei Jahre später, wieder in der Weihnachtszeit, gab Niddy Impekoven auf derselben Bühne ihren ersten Solotanzabend. So begann ihre internationale Karriere als Ausdruckstänzerin.
Ferdinand Happ – Der ehrwürdige Reichsbahndirektionspräsident schrieb aus Heimweh nach seiner Vaterstadt gerne Frankfurter Mundartgedichte, die er jedoch mit Rücksicht auf seine Position nicht veröffentlichte. Erst im Ruhestand, inzwischen nach Frankfurt zurückge­kehrt, brachte Ferdinand Happ seine gesammelten Werkchen in drei Büchern heraus. Gleich im ersten Band „Die Bodanisierbix“ (1934) besang er ein Utensil, das zu Weihnachten in jedem deutschen Haushalt unverzichtbar ist: den Christbaumständer. Happ schuf damit eines der bekanntesten und beliebtesten frankfurterischen Weihnachtsgedichte. Auch Liesel Christ hat die Verse, die von einem – eher wenig besinnlichen – Heiligabend in der Frankfurter Familie des Schreibers Kunz erzählen, gern deklamiert.
Wenn Sie auf den Namen der erwähnten Personen klicken, lesen Sie mehr!

Ich wünsche Ihnen ein schönes und entspanntes Weihnachtsfest, ganz ohne Turbulenzen wie bei Kunzens aus dem Gedicht, sowie ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr!

Mit herzlichen Wintergrüßen aus Frankfurt (wo es gerade zu schneien beginnt!)
Sabine Hock
Chefredakteurin des Frankfurter Personenlexikons

P. S. Die nächste Artikellieferung erscheint am 10. Januar 2015.

Von Andreas Bombel , 15. April 2025

Neuerscheinungen vom 10. November 2014

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

in einer lockeren Vortragsreihe präsentiert die Frankfurter Bürgerstiftung im Holzhausenschlösschen immer wieder einmal „Frankfurter Biographien“, um damit interessante wie unterhaltsame Einblicke in das von ihr getragene Projekt des Frankfurter Personenlexikons zu geben. Im ersten Vortrag der Reihe unter dem Thema „Forscher und Entdecker“ habe ich als Chefredakteurin des Frankfurter Personenlexikons im vergangenen Jahr, am 11. September 2013, die Naturwissenschaftler Eduard Rüppell, Adalbert Seitz und Tilly Edinger vorgestellt.

Mein diesjähriger Vortrag, am 5. November 2014 im Holzhausenschlösschen, widmete sich den Erfindern und Konstrukteuren Rudolph Christian Boettger, Heinrich Kleyer und Anton Flettner. Diese drei stehen daher auch im Mittelpunkt unserer aktuellen Neuerscheinungen – damit alle, die den Vortrag gehört haben, ebenso wie alle, die ihn leider verpasst haben, die Biographien der drei technischen Tüftler und Visionäre nachlesen können. Deshalb gibt es diesmal gleich drei Artikel des Monats, und zwar in chronologischer Reihenfolge nach den Geburtsdaten der Protagonisten.

Artikel des Monats 1: Gerne mit Knalleffekt
Er erfand die Schießbaumwolle und die Sicherheitszündhölzer: Rudolph Christian Boettger. Als Lehrer am Physikalischen Verein in Frankfurt führte der Professor ein eher beschauliches Leben. Bei seiner unermüdlichen Arbeit im Labor entdeckte der Erfinder neue Stoffe und entwickelte neue Verfahren, die für die moderne Technologie bedeutend wurden. Im Kollegenkreis, als Anführer der – wohl nicht zu Unrecht auch „Schwefelbande“ genannten – Chemiker auf den alljährlichen Versammlungen der deutschen Naturforscher und Ärzte, ließ es Boettger gern richtig krachen. Stets soll er ein Büschel seiner Schießbaumwolle in der Westentasche gehabt haben, um es bei passender Gelegenheit in geselliger Runde verpuffen zu lassen.
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Artikel des Monats 2: Adler auf dem Kühler
Er kann als Begründer der deutschen Fahrradindustrie gelten: Heinrich Kleyer. Seine Geschäftsidee brachte der junge Ingenieur einst aus Amerika mit. Um das Fahrrad als Massenverkehrsmittel in Deutschland einzuführen, eröffnete er am 1. März 1880 in Frankfurt eine „Maschinen- und Velocipedhandlung“. Daraus gingen später die wahrhaft gigantischen „Adlerwerke vorm. Heinrich Kleyer AG“ im Gallusviertel hervor. Unter dem Markenzeichen des Adlers produzierte und verkaufte Kleyer auf dem Höhepunkt seines wirtschaftlichen Erfolgs nicht nur Fahrräder, sondern auch Schreibmaschinen, Motorräder und Automobile.
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Artikel des Monats 3: Rotierend in die Zukunft
Er setzte auf die Kraft des Windes: Anton Flettner. Als Sohn eines Schifffahrtsunternehmers, der Ausflugsfahrten auf dem Main anbot, hatte der geborene Tüftler schon früh eine besondere Beziehung zu Schiffen. In den Zwanzigerjahren erfand der ehemalige Frankfurter Lehrer in Berlin u. a. das Rotorschiff, das nach aerodynamischem Prinzip angetrieben wurde und nicht nur in der Presse für gewaltigen Wirbel sorgte. In seiner Heimat am Main war man stolz auf den genialen Erfinder, auch wenn sich die Rotorschifffahrt damals nicht durchsetzen konnte. Flettner jedoch blieb beim Rotor und konstruierte später den ersten deutschen Hubschrauber. Erst in jüngster Zeit, auf der Suche nach alternativen Energien, kommt das von ihm entwickelte Rotorschiff wieder zu neuen Ehren und Einsätzen.
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Die Lektüre dieser und anderer Artikel, die sich beim Stöbern im Frankfurter Personenlexikon finden lassen, kann ich Ihnen bestens empfehlen, um sich die grauen Novembertage und die langen Herbstabende zu vertreiben.

Mit besten Grüßen
Sabine Hock
Chefredakteurin des Frankfurter Personenlexikons

P. S. Die nächste Artikellieferung erscheint am 10. Dezember 2014.

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Ein Projekt der Frankfurter Bürgerstiftung

Förderer: Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung, Stiftung Niederländische Gemeinde Augsburger Confession

Kooperationspartner: Frankfurter Historische Kommission
Projektleitung: Sabine Hock
Herausgeber: Clemens Greve, Sabine Hock
Datenbankprogrammierung: Andreas Bombel
Gestaltung: Anja Müller-Ries

Bildnachweis für die Kopfleiste (v. l. n. r.): Hamman von Holzhausen (Hans Happ nach Conrad Faber von Creuznach/UB Ffm.), Arthur Schopenhauer (ISG), Friedrich Stoltze (ISG), Johann Wolfgang Goethe (Johann Heinrich Lips/FDH-FGM), Max Beckmann (ISG), Bertha Pappenheim (ISG), Eduard Rüppell (Pompeo Marchesi/Archiv der SGN als Dauerleihgabe im HMF/Foto: Sven Tränkner), Paul Ehrlich (ISG), Christian Egenolff (Johann Friedrich Schmidt nach dem Monogrammisten „M“/ISG), Karl der Große (Andreas Artur Hoferick nach Karl Eduard Wendelstadt/Foto: Wolfgang Faust), Franz Adickes (ISG), Liesel Christ (hr-Archiv/Foto: Kurt Bethke), Ernst May (ISG), Georg Philipp Telemann (Valentin Daniel Preisler nach Ludwig Michael Schneider/ISG).

© ab 2014 Frankfurter Bürgerstiftung und für die einzelnen Artikel bei den Autoren und/oder Institutionen.

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