Direkt zum Inhalt
Zur Startseite
Startseite

Seitenmenü

Seitenmenü

  • Personensuche
  • Editorial
  • Neuerscheinungen
  • Aufnahmekriterien
  • Editionsprinzipien
  • Projektgeschichte
  • Technische Umsetzung
  • Autorinnen und Autoren
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Benutzeranmeldung

Pfadnavigation

  1. Startseite

Rothschild, Gudula

Mutter der „fünf Ffter“.

Rothschild, Gutle, gen. Gudula, geb. Schnapper. * 23.8.1753 Ffm., † 7.5.1849 Ffm.
Heiratete 1770 Mayer Amschel R., dem sie 20 Kinder gebar, von denen zehn – fünf Töchter und fünf Söhne (Amschel Mayer, Salomon Mayer, Nathan Mayer, Carl Mayer und Jakob Mayer, gen. James) – am Leben blieben.
Bis zu ihrem Tod lebte Gudula R. im Haus zum Grünen Schild, Judengasse 148, dem R.’schen Stammhaus. Sie war der Mittelpunkt der Familie, ließ die Familienfeste bei sich feiern, vermittelte ihren Kindern und deren Familien das Bewusstsein der Herkunft aus der Ffter Judengasse und das Gefühl der Zusammengehörigkeit.
Porträtgemälde (von Moritz Daniel Oppenheim, 1849; verloren).
Beerdigt im Familiengrab Schnapper auf dem Jüdischen Friedhof Rat-Beil-Straße.
Der Märchendichter Hans Christian Andersen setzte der Mutter R. im „Bilderbuch ohne Bilder” (Originalausgabe von 1840) ein literarisches Denkmal. Frau Gudula ist die zentrale Figur in der Komödie „Die fünf Ffter” von Carl Rössler (1911).

Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 217, verfasst von: Hans-Otto Schembs.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.

Lexika: Heinrich Döring in: Neuer Nekr. 27, 2 (1849), S. 1096f., Nr. 329.
Neuer Nekrolog der Deutschen. Hg. v. Friedrich August Schmidt. 30 Bde. Ilmenau 1823-54.
Literatur: Belli-Gontard: Lebens-Erinnerungen 1872, S. 238, 283.
Belli-Gontard, Marie: Lebens-Erinnerungen. Ffm. 1872.
| Bromberger/Mausbach: Frauen u. Fft. 1997, S. 16f.
Bromberger, Barbara/Mausbach, Katja: Frauen und Fft. Spuren vergessener Geschichte. An Stelle eines Vorwortes: Ulrike Holler. 2., erw. Aufl. Ffm. 1997.
Quellen: ISG, S2/4. 502.
ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).

GND: 13967134X ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).

© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Schembs, Hans-Otto: Rothschild, Gudula. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/942.


Stand des Artikels: 29.9.1995

  • Startseite
  • Impressum

Ein Projekt der Frankfurter Bürgerstiftung

Förderer: Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung, Stiftung Niederländische Gemeinde Augsburger Confession

Kooperationspartner: Frankfurter Historische Kommission
Projektleitung: Sabine Hock
Herausgeber: Clemens Greve, Sabine Hock
Datenbankprogrammierung: Andreas Bombel
Gestaltung: Anja Müller-Ries

Bildnachweis für die Kopfleiste (v. l. n. r.): Hamman von Holzhausen (Hans Happ nach Conrad Faber von Creuznach/UB Ffm.), Arthur Schopenhauer (ISG), Friedrich Stoltze (ISG), Johann Wolfgang Goethe (Johann Heinrich Lips/FDH-FGM), Max Beckmann (ISG), Bertha Pappenheim (ISG), Eduard Rüppell (Pompeo Marchesi/Archiv der SGN als Dauerleihgabe im HMF/Foto: Sven Tränkner), Paul Ehrlich (ISG), Christian Egenolff (Johann Friedrich Schmidt nach dem Monogrammisten „M“/ISG), Karl der Große (Andreas Artur Hoferick nach Karl Eduard Wendelstadt/Foto: Wolfgang Faust), Franz Adickes (ISG), Liesel Christ (hr-Archiv/Foto: Kurt Bethke), Ernst May (ISG), Georg Philipp Telemann (Valentin Daniel Preisler nach Ludwig Michael Schneider/ISG).

© ab 2014 Frankfurter Bürgerstiftung und für die einzelnen Artikel bei den Autoren und/oder Institutionen.

Menü