Hasselhorst, Johann Heinrich. Prof. Maler und Zeichner.
* 4.4.1825 Ffm., † 7.8.1904 Ffm.
Seit 1842 Schüler von Jakob Becker und Moritz von Schwind am Städel. Verdiente sich sein Studium durch Porträtzeichnen. 1848/49 lithografierte H. zusammen mit Philipp Winterwerb nach Lichtbildern von Jacob Seib die Porträts der Paulskirchen-Abgeordneten, die als „Album der deutschen National-Versammlung“ bei Jügel erschienen. Nach Studienaufenthalten in Paris (seit 1852) und Rom (seit 1855; Skizzenbücher im HMF) kehrte H. 1860 nach Ffm. zurück und wurde Zeichenlehrer am Städel (1860-95), seit 1888 mit dem Titel Professor. 1860/61 Nordlandreise mit Georg Berna („Nordfahrt entlang der Norwegischen Küste und dem Nordkap von Georg Berna in Begleitung von C. Vogt, H. Hasselhorst u. a.“, Reisebericht mit Illustrationen von H., 1863). Durch seine lange Lehrtätigkeit am Städel beeinflusste H. eine ganze Generation von Ffter Malern (u. a. Lehrer von Altheim, Boehle, Morgenstern und Alfred Oppenheim). Verbindungen zur Kronberger Malerkolonie.
Werke (z. T. im Städel und im HMF): Porträts und Historienbilder sowie Genre- und Volksszenen aus Alt-Fft., darunter sein berühmtestes Gemälde „Wäldchestag“ (nach 1871; im Besitz des HMF).
Porträtiert von seinem Schüler Wilhelm Altheim.
Grabstätte mit Porträtmedaillon auf dem Ffter Hauptfriedhof (Gewann F 1820).
1911 Versteigerung des künstlerischen Nachlasses im Ffter Kunstverein. Teilnachlass im ISG.
Aus der „Gesellschaft zur Förderung der Ffter Maler Johann Heinrich Hasselhorst und Johann Heinrich Limpert“ („Hasselhorst-Limpert-Gesellschaft“, 1989-92) ging die heutige „Gesellschaft zur Förderung Ffter Malerei“ (seit 1996) hervor.
H.weg in Sachsenhausen.
Werke (z. T. im Städel und im HMF): Porträts und Historienbilder sowie Genre- und Volksszenen aus Alt-Fft., darunter sein berühmtestes Gemälde „Wäldchestag“ (nach 1871; im Besitz des HMF).
Porträtiert von seinem Schüler Wilhelm Altheim.
Grabstätte mit Porträtmedaillon auf dem Ffter Hauptfriedhof (Gewann F 1820).
1911 Versteigerung des künstlerischen Nachlasses im Ffter Kunstverein. Teilnachlass im ISG.
Aus der „Gesellschaft zur Förderung der Ffter Maler Johann Heinrich Hasselhorst und Johann Heinrich Limpert“ („Hasselhorst-Limpert-Gesellschaft“, 1989-92) ging die heutige „Gesellschaft zur Förderung Ffter Malerei“ (seit 1996) hervor.
H.weg in Sachsenhausen.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 305f., verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Dessoff, S. 52f.
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Schrotzenberger, S. 103.
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Thieme/Becker 16 (1923), S. 111.
Literatur:
Kat. Romantik im Rhein-Main-Gebiet 2015, S. 160, 270.
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Mendelssohn: Johann Heinrich Hasselhorst 1987.
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Mendelssohn: Kat. Johann Heinrich Hasselhorst 1989.
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Städelkat. d. Gemälde d. 19. Jh. s 1972, Textband, S. 137-140.
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Wiederspahn/Bode: Kronberger Malerkolonie 1982, S. 189f., 691.
Quellen:
ISG, Ffter Künstlergesellschaft, V2/256 (biographische Mappe).
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ISG, S2/194.
GND: 118983245 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Hasselhorst, Heinrich. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2506.
Stand des Artikels: 8.12.1989