Arndt, Anna Babette, gen. Betty, geb. Stunz. Kommunalpolitikerin.
* 5.6.1899 Ffm., † 23.7.1984 Ffm.
Aus alt-sozialdemokratischer Familie. Tochter des aus Gerstungen stammenden Schreinermeisters Heinrich Ernst Stunz (1860-1909) und dessen Ehefrau Sophie Dorothea Karoline, geb. Prinz (1870-1932). Schwester von Johanna Kirchner, Heinrich Ernst Stunz (1891-1954), Jean Stunz, Dorle Weber (1895-1966) und August Stunz. Verheiratet (seit 1922) mit dem Metallarbeiter und Gewerkschafter Konrad Willi Hermann A. (1899-1940). Zwei Söhne: Günter A. (1924-2013), Gewerkschafter, und Rudi A. (1927-2004), Ffter Oberbürgermeister von 1972 bis 1977.
Von 1916 bis zu ihrer Heirat 1922 Kontoristin bzw. später Sekretärin bei der Sozialdemokratischen Partei in Ffm., in die sie 1917 eintrat und wo sie ihren späteren Ehemann Konrad A. kennenlernte. Nach dreijähriger KZ-Haft (1935-38) kam Konrad A. 1940 auf ungeklärte Weise zu Tode. Nach 1945 war A. in der Sozialarbeit bei SPD und Arbeiterwohlfahrt ehrenamtlich aktiv. Von 1952 bis 1964 Stadtverordnete (SPD). Trat als ehrenamtliche Stadträtin (seit 1964) zurück, als ihr Sohn Rudi A. 1972 Oberbürgermeister wurde. Bis ins hohe Alter war A. als Sozialpflegerin und -helferin ehrenamtlich tätig. 1980 zog sie sich aus der aktiven politischen Arbeit zurück, doch war sie noch Mitglied des Heimbeirats des Johanna-Kirchner-Heims in Ffm., wo sie zuletzt lebte.
Römerplakette in Bronze, Silber und Gold. 1964 Ehrenplakette der Stadt Ffm. 1972 Stadtälteste. 1974 Wilhelm-Leuschner-Medaille des Landes Hessen.
Bestattet im Familiengrab Stunz-A. auf dem Ffter Hauptfriedhof (Gewann I 242).
Von 1916 bis zu ihrer Heirat 1922 Kontoristin bzw. später Sekretärin bei der Sozialdemokratischen Partei in Ffm., in die sie 1917 eintrat und wo sie ihren späteren Ehemann Konrad A. kennenlernte. Nach dreijähriger KZ-Haft (1935-38) kam Konrad A. 1940 auf ungeklärte Weise zu Tode. Nach 1945 war A. in der Sozialarbeit bei SPD und Arbeiterwohlfahrt ehrenamtlich aktiv. Von 1952 bis 1964 Stadtverordnete (SPD). Trat als ehrenamtliche Stadträtin (seit 1964) zurück, als ihr Sohn Rudi A. 1972 Oberbürgermeister wurde. Bis ins hohe Alter war A. als Sozialpflegerin und -helferin ehrenamtlich tätig. 1980 zog sie sich aus der aktiven politischen Arbeit zurück, doch war sie noch Mitglied des Heimbeirats des Johanna-Kirchner-Heims in Ffm., wo sie zuletzt lebte.
Römerplakette in Bronze, Silber und Gold. 1964 Ehrenplakette der Stadt Ffm. 1972 Stadtälteste. 1974 Wilhelm-Leuschner-Medaille des Landes Hessen.
Bestattet im Familiengrab Stunz-A. auf dem Ffter Hauptfriedhof (Gewann I 242).
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 28, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Trägerinnen u. Träger d. Wilhelm-Leuschner-Medaille 2004, S. 87f.
Literatur:
Beier: Arbeiterbewegung 1984, S. 361.
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Porträts Ffter Senioren 1999, S. 6f.
Quellen:
ISG, S2/3. 225.
GND: 1102918393 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Arndt, Betty. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/655.
Stand des Artikels: 16.7.1986