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Bender von Bienenthal, Familie

Bender von Bienenthal, Familie.
Die Ffter Patrizierfamilie geht zurück auf den Notar Conrad Bender († 1618), der aus Heidelberg stammte und 1599 in Ffm. Maria Geisselmeyer heiratete. Sein Sohn Christoph B. wurde bei der Ernennung zum Kaiserlichen Rat 1661 geadelt und erhielt den Namenszusatz „von Bienenthal“. Die B. v. B. stellten bedeutende Juristen, Militärs und Kommunalpolitiker in Ffm. Da einige Familienmitglieder als Offiziere in bayerischen Diensten standen, verlagerte sich der Sitz der Familie seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert nach Bayern.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 58, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.

Lexika:
Richel, S. 39.
Richel, Arthur: Katalog der Abteilung Fft. [der Ffter Stadtbibliothek]. Bd. 2: Literatur zur Familien- und Personengeschichte. Ffm. 1929.
Literatur:
Kiefer, Karl: Stammbaum der Familie Bender v. Bienenthal. In: Ffter Bll. f. Familiengesch. 5 (1912), H. 9, S. 141.
Ffter Blätter für Familiengeschichte. Hg. v. Karl Kiefer. 7 Jahrgänge. Ffm. 1908-14.
GND: 1212175603 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).

3 herausragende Vertreter der Familie in Ffm.

Bender (von Bienenthal), Christoph

Bender (seit 1661 geadelt mit dem Namenszusatz: von Bienenthal), Christoph. Kaiserlicher Rat. Jurist. ~ 20.11.1603 Ffm., ▭ 15.5.1666 Ffm.
Sohn des Notars Conrad Bender († 1618) und dessen Ehefrau Maria, geb. Geisselmeyer. Vater von Jakob B. (v. B.) Verheiratet (seit 1635) mit Susanna B. (v. B.), geb. Ayrer (1617-1666), Tochter des Münzmeisters Caspar Ayrer († 1636).
Seit 1618 Ausbildung im Buchhandel in Erfurt. 1619 Famulus und Hauslehrer in Jena und Leipzig. 1620 Rückkehr nach Ffm.; dort privates Jurastudium (bis 1625). Reise durch Frankreich. 1627 Immatrikulation in Straßburg. 1629 Aufenthalt am Reichskammergericht in Speyer. Disputation in Straßburg. Seit 1633 Advokat in Ffm.
1636 Ratsherr. 1639 Schöffe. 1648, 1655, 1658 und 1662 Älterer Bürgermeister. 1662 Schultheiß.
1661 Erhebung in den Adelsstand und Ernennung zum Kaiserlichen Rat.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 58, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.

Lexika: Dölemeyer: Juristen, S. 15, Nr. 49.
Dölemeyer, Barbara: Ffter Juristen im 17. und 18. Jahrhundert. Ffm. 1993. (Ius Commune, Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Europäische Rechtsgeschichte Ffm., Sonderhefte, Studien zur Europäischen Rechtsgeschichte 60).
| Richel, S. 39.
Richel, Arthur: Katalog der Abteilung Fft. [der Ffter Stadtbibliothek]. Bd. 2: Literatur zur Familien- und Personengeschichte. Ffm. 1929.

GND: 123975174 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).

© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Bender (von Bienenthal), Christoph. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/336.


Stand des Artikels: 15.10.1986

Bender von Bienenthal, Friedrich Wilhelm

Bender von Bienenthal, Friedrich Wilhelm. Major. Stadtpolitiker. * 23.2.1758 Ffm., † 5.5.1808 Ffm.
Sohn von Oberst Friedrich Maximilian B. v. B. (1724-1791) und dessen Ehefrau Marianne, geb. von Malapert (1737-1787).
B. v. B., der schon 1786 Ratsherr wurde, war bekannt wegen seiner Händel und alkoholischen Exzesse. 1787 drang er in betrunkenem Zustand in eine Theatervorstellung im Junghof ein, entschuldigte sich am nächsten Tag nicht dafür und trug daraufhin ein Duell mit dem Saalwärter aus. Wegen des skandalösen Benehmens wurde ihm der Rücktritt vom Rat nahegelegt. 1788 reiste B. v. B. mit seiner Geliebten Dorothea Amalie Jäger (1769-1805), der Tochter des angesehenen Kaufmanns Johann Gottlieb Jäger, heimlich für einige Wochen nach Kassel, um bei den Eltern die Eheschließung mit Amalie zu erzwingen. Diese „Entführung“ hatte zwar ein Strafverfahren zur Folge, doch durfte die Ehe 1789 geschlossen werden. B. v. B. wurde nun endgültig vom Rat suspendiert.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 58, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.

Quellen: ISG, S2/3. 326.
ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).

GND: 1164731580 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).

© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Bender von Bienenthal, Friedrich Wilhelm. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/337.


Stand des Artikels: 15.10.1986

Bender (von Bienenthal), Jakob

Bender (seit 1661 geadelt mit dem Namenszusatz: von Bienenthal), Jakob. Stadtpolitiker. ~ 14.3.1644 Ffm., † 10.11.1695 Ffm.
Sohn von Christoph B. (v. B.) und dessen Ehefrau Susanne, geb. Ayrer (1617-1666).
Schüler des Ffter Gymnasiums. Nach Studienjahren und Auslandsreisen kehrte B. v. B. 1666 nach Ffm. zurück. 1669 machte er Reformvorschläge zum Wohl der Stadt, in denen er den Ausbau der Messen, die Errichtung eines Handelsgerichts, die Ansiedlung von Manufakturen, eine auf Verschönerung des Stadtbilds abzielende Bauordnung, eine verbesserte Armenpflege, den Bau eines Waisen- und Arbeitshauses, die Modernisierung des Lehrplans der Schulen und der Zustände am Gymnasium, die Förderung der städtischen Bibliotheken, die Anlage eines botanischen Gartens und die Gründung einer Universität forderte (vgl. Auszüge seiner Vorschläge in den Ffter Jahrbüchern von 1838).
1678 Ratsherr. 1686 Jüngerer Bürgermeister. 1690 Schöffe.
Porträt (Mezzotinto-Radierung von Elias Christoph Heiss, 1696, nach einer Vorlage von Matthäus Merian).

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 58, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.

Literatur: Zur Sittenschilderung der Vorzeit. [Aus den Aufzeichnungen eines hiesigen Gelehrten vom Jahre 1669.] In: Ffter Jahrbücher 12 (1838), Nr. 6, 28. 7. 1838, S. 51f.; Nr. 8, 8. 8. 1838, S. 67f.; Nr. 10, 17. 8. 1838, S. 77f.; Nr. 14, 4. 9. 1838, S. 107f.
Ffter Jahrbücher. Eine Zeitschrift für die Erörterung hiesiger öffentlicher Angelegenheiten. Ffm. 1832-38.
| Zur Sittenschilderung der Vorzeit. [Weitere Folgen.] In: Ffter Jahrbücher 12 (1838), Nr. 20, 2. 10. 1838, S. 160f.; Nr. 24, 16. 10. 1838, S. 188f.; Nr. 25, 23. 10. 1838, S. 194; Nr. 28, 10. 11. 1838, S. 220f.; Nr. 29, 16. 11. 1838, S. 227-229.
Ffter Jahrbücher. Eine Zeitschrift für die Erörterung hiesiger öffentlicher Angelegenheiten. Ffm. 1832-38.
Quellen: ISG, S2/3. 968.
ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).

GND: 104251794 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).

© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Bender (von Bienenthal), Jakob. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/338.


Stand des Artikels: 15.10.1986


© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Bender von Bienenthal, Familie. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/335.

Die Autorenangabe bezieht sich auf den Artikel über die Familie. Die Angaben zu Autoren der hier ebenfalls dargestellten Personenartikel finden Sie, indem Sie auf die Namen der einzelnen Personen klicken.


Stand des Artikels: 15.10.1986

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