Kieser, Eberhard. Goldschmied. Kupferstecher. Verleger.
* Kastellaun/Hunsrück, ▭ 22.11.1631 Ffm.
Verheiratet mit Anna Katharina K., geb. Hofmann (auch: Hoffmann), einer Tochter des Malers Elias Hofmann.
Seit 1609 Ffter Bürger. 1612 gab K. die zweite Ausgabe des Krönungsdiariums für Kaiser Maximilian II. mit neuen Kupferstichen heraus, die er dann teilweise auch für das Krönungsdiarium Matthias’ verwendete. Seit 1616 betrieb K. einen eigenen Verlag im Hainer Hof. Zu seinen Schülern und Mitarbeitern gehörten Johann Theodor de Bry, Sebastian Furck und Matthäus Merian. Sie arbeiteten mit an K.s Ausgabe des „Thesaurus philopoliticus“ von Daniel Meisner (fortgesetzt als „Sciagraphica Cosmica“, 16 Teile mit je 52 Städteansichten, seit 1623).
Neben weiteren Buchillustrationen stach K. Porträts (etwa die Reihe „Österreichischer Lorbeerkranz“ mit ca. 78 Bildnissen von Kaisern, Kurfürsten u. a., 1625, sowie Einzelporträts, u. a. von den Anführern des Bürgeraufstands Vinzenz Fettmilch, Konrad Schopp und Konrad Gerngroß), Bilder historischen Inhalts, Kopien nach Dürer sowie einen „Totentanz“ (60 Blätter, erste Ausgabe o. J., spätere Ausgaben 1617, 1618 und 1623).
Seit 1609 Ffter Bürger. 1612 gab K. die zweite Ausgabe des Krönungsdiariums für Kaiser Maximilian II. mit neuen Kupferstichen heraus, die er dann teilweise auch für das Krönungsdiarium Matthias’ verwendete. Seit 1616 betrieb K. einen eigenen Verlag im Hainer Hof. Zu seinen Schülern und Mitarbeitern gehörten Johann Theodor de Bry, Sebastian Furck und Matthäus Merian. Sie arbeiteten mit an K.s Ausgabe des „Thesaurus philopoliticus“ von Daniel Meisner (fortgesetzt als „Sciagraphica Cosmica“, 16 Teile mit je 52 Städteansichten, seit 1623).
Neben weiteren Buchillustrationen stach K. Porträts (etwa die Reihe „Österreichischer Lorbeerkranz“ mit ca. 78 Bildnissen von Kaisern, Kurfürsten u. a., 1625, sowie Einzelporträts, u. a. von den Anführern des Bürgeraufstands Vinzenz Fettmilch, Konrad Schopp und Konrad Gerngroß), Bilder historischen Inhalts, Kopien nach Dürer sowie einen „Totentanz“ (60 Blätter, erste Ausgabe o. J., spätere Ausgaben 1617, 1618 und 1623).
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 392, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Thieme/Becker 20 (1927), S. 274.
|
Zülch, S. 485.
Literatur:
Dietz: Handelsgesch. III, S. 93.
Quellen:
ISG, S2/8. 159.
GND: 122949722 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Kieser, Eberhard. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2892.
Stand des Artikels: 21.5.1990