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Hub, Emil

Hub, Emil Gustav. Bildhauer. * 2.2.1876 Ffm., † 18.12.1954 Ffm.
Ausbildung an der Kunstgewerbeschule in Ffm., dann in Paris (1901-06) und Berlin. Schüler von Paul Wallot. Niederlassung als freier Bildhauer in Ffm. Leiter der Bildhauerabteilung an der Hanauer Akademie. Lehrer für Anatomie und Aktzeichnen an der Ffter Kunstgewerbeschule. In der NS-Zeit war H. ab 1937 auf der „Großen Deutschen Kunstausstellung“ (GDK) in München vertreten, u. a. mit Büsten von Hitler (1938) und Adolf Heinz Beckerle (1944). 1952 Beteiligung an einer Kollektivausstellung im Ffter Kunstverein.
H. fertigte zunächst zahlreiche kunstgewerbliche Arbeiten an, etwa Silberplastiken als Ehrengaben der Stadt Ffm., darunter eine Silberstatuette der heiligen Barbara als Geschenk der Stadt an das Artillerie-Regiment 63 (1908). Bekannt wurde H. aber vor allem durch seine Porträtbüsten (in Marmor und Bronze), Statuen und Denkmäler. Er schuf u. a. den Monumentalbrunnen auf dem Kurfürstenplatz in Bockenheim (mit dem Architekten Caspar Lennartz, 1913/14), die Erkerkaryatiden am Haus Braubachstraße 33 (1914), die Figur des „Rattenfängers“ am Haus Braubachstraße 12 (1925), das Ludwig-Rehn-Denkmal im Garten des Städtischen Krankenhauses sowie das Standbild von August Lehr im Waldstadion. Porträtplastiken von Georg Mahr, Jakob Nussbaum, Joachim Ringelnatz, Robert vom Scheidt, Magda Spiegel, Fried Stern u. a. Hervorragende Kinderporträts. Im Städel befinden sich H.s Plastiken „Pan“, entstanden als Entwurf im Wettbewerb für das Heine-Denkmal (1910), „Kain“ und „Andacht“. Nach 1945 restaurierte H. auch Kunstwerke, die im Zweiten Weltkrieg beschädigt worden waren (Kreuzigungsgruppe von Backoffen, Madonna der „Himmelsleiter“ am Hauptportal des Doms). Seine letzte Arbeit war die Nachbildung der geraubten Grabplatte von Goethes Mutter Catharina Elisabeth, geb. Textor.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 358, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.

Lexika: Denkmaltop., S. 431.
Schomann, Heinz/Rödel, Volker/Kaiser, Heike: Denkmaltopographie Stadt Ffm. Hg. v. Denkmalamt der Stadt Ffm. in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege in Hessen. Überarb. 2. Aufl. Ffm. 1994. (Materialien zum Denkmalschutz in Ffm., 1. Baudenkmäler; / Teil der Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Hessen).
| Thieme/Becker 17 (1924), S. 603.
Thieme, Ulrich/Becker, Felix: Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. 37 Bde. Leipzig 1907-50.
| Vollmer 2 (1955), S. 496.
Vollmer, Hans: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. 6 Bde. Leipzig 1953-62.
Literatur: Ffm. u. seine Kunstschätze 1956, S. 145.
Ffm. und seine Kunstschätze. Ein Wegweiser durch Kunststätten und -museen. Ffm. 1956.
| Ffter Bildhauerei 2006, S. 12, 14.
Von Köpfen und Körpern. Ffter Bildhauerei aus dem Städel. Katalog zur Ausstellung im Museum Giersch. Ffm. 2006.
Quellen: Zur Magda-Spiegel-Büste, die 1955 im Foyer des Großen Hauses der Städtischen Bühnen aufgestellt wurde: ISG, Kulturamt 1. 462, bes. f. 89, 92-94, 96, 99.
ISG, Aktenbestand des Kulturamts (Best. A.41), 1912-2004.
| ISG, S2/2. 806.
ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).
Internet: Wikipedia, 25.1.2024.
Wikipedia, Die freie Enzyklopädie, Hg.: Wikimedia Foundation Inc., San Francisco/Kalifornien (USA).
https://de.wikipedia.org/wiki/Emil_Hub

GND: 1052695418 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).

© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Hub, Emil. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2794.


Stand des Artikels: 26.3.1990

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