Hoeffler (auch: Höffler), Johannes Adolf. Maler.
* 23.12.1825 Ffm., † 19.3.1898 Ffm.
Sohn des Malers Heinrich Friedrich H. (1793-1844), der eine Mal- und Zeichenschule in Ffm. unterhielt.
Zunächst Schüler des Vaters, dann (1844-47) am Städel bei Passavant und Jakob Becker. Studienfreund von Burger und Hasselhorst. Reise in die Schweiz, nach Oberitalien und Tirol. Studien in München und Düsseldorf. Von 1848 bis 1853 Reise durch Nordamerika und Kuba, wo H. sich seinen Lebensunterhalt durch Porträtmalen verdiente und daneben zahlreiche Landschaftszeichnungen des amerikanischen Mittelwestens und Kubas schuf. Nach der Rückkehr nach Europa lebte H. zunächst in Paris, dann in Belgien und von 1854 bis 1856 in München. 1856 ließ sich H. in seiner Vaterstadt Ffm. nieder. Er wirkte fortan als Zeichenlehrer am Gymnasium und von 1864 bis 1872 auch an der Musterschule. Kontakt zur Kronberger Malerkolonie.
H. malte nun vor allem heimische Landschaften (im Städel: „Die Rieseneiche an der Hohen Mark“ u. a. Gemälde, Landschaftszeichnungen). Lediglich von einer Italienreise 1862/63 brachte er Bilder der dortigen Gegenden mit.
Auch H.s Schwestern Johanna Eleonore (1824-1899), Anna Christine (1827-1878) und Johanna Emilie H. (1838-1912) waren Malerinnen.
Zumal sich für lange Zeit (bis 1976) nur die Nachlassausstellung mit anschließender Versteigerung (1899) mit dem Gesamtwerk H.s beschäftigt hatte, war der bedeutende Ffter Maler des 19. Jahrhunderts nahezu in Vergessenheit geraten. Erst eine Ausstellung in der Ffter Sparkasse von 1822 machte im Jahr 1976 erneut auf das Oeuvre H.s aufmerksam, das sich größtenteils im Privatbesitz seiner Erben befindet.
Zunächst Schüler des Vaters, dann (1844-47) am Städel bei Passavant und Jakob Becker. Studienfreund von Burger und Hasselhorst. Reise in die Schweiz, nach Oberitalien und Tirol. Studien in München und Düsseldorf. Von 1848 bis 1853 Reise durch Nordamerika und Kuba, wo H. sich seinen Lebensunterhalt durch Porträtmalen verdiente und daneben zahlreiche Landschaftszeichnungen des amerikanischen Mittelwestens und Kubas schuf. Nach der Rückkehr nach Europa lebte H. zunächst in Paris, dann in Belgien und von 1854 bis 1856 in München. 1856 ließ sich H. in seiner Vaterstadt Ffm. nieder. Er wirkte fortan als Zeichenlehrer am Gymnasium und von 1864 bis 1872 auch an der Musterschule. Kontakt zur Kronberger Malerkolonie.
H. malte nun vor allem heimische Landschaften (im Städel: „Die Rieseneiche an der Hohen Mark“ u. a. Gemälde, Landschaftszeichnungen). Lediglich von einer Italienreise 1862/63 brachte er Bilder der dortigen Gegenden mit.
Auch H.s Schwestern Johanna Eleonore (1824-1899), Anna Christine (1827-1878) und Johanna Emilie H. (1838-1912) waren Malerinnen.
Zumal sich für lange Zeit (bis 1976) nur die Nachlassausstellung mit anschließender Versteigerung (1899) mit dem Gesamtwerk H.s beschäftigt hatte, war der bedeutende Ffter Maler des 19. Jahrhunderts nahezu in Vergessenheit geraten. Erst eine Ausstellung in der Ffter Sparkasse von 1822 machte im Jahr 1976 erneut auf das Oeuvre H.s aufmerksam, das sich größtenteils im Privatbesitz seiner Erben befindet.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 337f., verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Dessoff, S. 60.
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Schrotzenberger, S. 111.
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Erwähnung in dem Artikel über den Vater: Höffler, Heinrich Friedrich. In: Thieme/Becker 17 (1924), S. 191f.
Literatur:
Rutborg, Nora: Ein wiederentdeckter Künstler. Adolf Hoeffler (1825-1898). In: FLS 1976, H. 4, S. 38f.
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FS Musterschule 1903, S. 223.
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Städelkat. d. Gemälde d. 19. Jh. s 1972, Textband, S. 153f.
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Wiederspahn/Bode: Kronberger Malerkolonie 1982, S. 214f., 692; vgl. auch S. 153.
Quellen:
ISG, Autographensammlung, S4b/15.
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ISG, S2/6. 806.
Internet:
Städel, 12.1.2024.
GND: 120611449 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Hoeffler, Adolf. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2750.
Stand des Artikels: 11.8.1989