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Glauburg, Familie von

Glauburg, Familie von.
Auch: Glauburger.
Bedeutendes Patriziergeschlecht in Ffm., das vor 1406 auf Alten-Limpurg rezipiert wurde.
Die Familie stammte aus Glauberg bei Büdingen in der Wetterau. Als 1256 die staufische Reichsburg Glauburg über Glauberg zerstört wurde, floh Gertrud von G., geb. von Düdelsheim, deren Mann Arnold wahrscheinlich bei der Belagerung der Burg gefallen war, mit ihrem Sohn Johann(es) nach Ffm. (vgl. Sage „Wie die G.er nach Ffm. kamen“ bei Karl Enslin und Helmut Bode). Erst dort nahm die Familie den Namen der ehemaligen Heimat an, wo ihre Vorfahren staufische Reichsministerialen und Burgmannen gewesen waren. 1267 wird Johann von G. († vor 1287) als Urkundenzeuge in Ffm. erwähnt. Sein Sohn Arnold von G. wird schon als führendes Mitglied des Ffter Patriziats genannt. Die G.er stellten bis ins 18. Jahrhundert hinein 52-mal den Bürgermeister der Stadt Ffm., wobei Johann von G. der bedeutendste war. Die Familie ist 1828 mit dem Tod des Schöffen Heinrich Ludwig von G. (1753-1828) im Mannesstamm, 1865 mit dem Tod der letzten Namensträgerin erloschen.
Die G. verfügten über reichen Grundbesitz in Ffm. und Umgebung. Es werden mehrere „G.er Höfe“ erwähnt, darunter der Stammsitz im späteren Nürnberger Hof und die ehemalige Bornburg (erworben von Johann von G., 1490; spätere Günthersburg).
Vorfahren der Brüder Grimm.
Das G.’sche Familienarchiv – sofern erhalten – kam teilweise zum Holzhausenarchiv (im ISG), teilweise in das Hessische Staatsarchiv in Darmstadt. Im ISG befinden sich die Nachlässe von Johann Ernst von G. (1681-1733, genealogischer Sammler; Nachlass z. T. vernichtet) und von Johann Hieronymus von G. (Briefe und Tagebücher von 1673 bis 1678) sowie ein G.isches Kapitalbuch von 1679 bis 1726. G.-Pokal (um 1400) im Landesmuseum Württemberg in Stuttgart.
G.straße und G.platz zwischen Friedberger Landstraße und Oeder Weg. Bis zur Schließung 2010 G.schule, eine Hauptschule, im Nordend.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 250f., verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.

Lexika:
Franz Lerner in: NDB 6 (1964), S. 438.
Neue Deutsche Biographie. Hg. v. d. Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Bisher 27 Bde. (bis Wettiner). Berlin 1953-2020.
| Richel, S. 181.
Richel, Arthur: Katalog der Abteilung Fft. [der Ffter Stadtbibliothek]. Bd. 2: Literatur zur Familien- und Personengeschichte. Ffm. 1929.
| Schrotzenberger, S. 86.
Schrotzenberger, Robert: Francofurtensia. Aufzeichnungen zur Geschichte von Ffm. 2., vermehrte u. verbesserte Aufl. Ffm. 1884.
Literatur:
Jung, Rudolf: Johann Adolf von Glauburg und seine Frauen. In: AFGK III,12 (1920), S. 181-229.
Archiv für Fft.s Geschichte und Kunst. Bisher 78 Bde. Ffm. 1839-2019.
Bode: Ffter Sagenschatz 1978, S. 120f. (Wie die Glauburger nach Fft. kamen).
Bode, Helmut: Ffter Sagenschatz. Sagen und sagenhafte Geschichten, nach den Quellen und älteren Sammlungen sowie der Lersner'schen Chronik neu erzählt (...). Ffm. [1978].
Bund: Stadtarchiv 1986, S. 112, 198, 203, 178, 180.
Bund, Konrad: 1436 – 1986. 550 Jahre Stadtarchiv Ffm. Eine Kurzübersicht über seine Bestände. Ffm. 1986. (Mitteilungen aus dem Ffter Stadtarchiv 3).
Enslin: Ffter Sagenbuch 1856, S. 26.
Enslin, Karl (Hg.): Ffter Sagenbuch. Sagen und sagenhafte Geschichten aus Ffm. Ffm. 1856. Neue Ausgabe. Ffm. 1861.
Fft.isches Archiv für ältere dt. Litteratur 3 (1815), S. 386.
Fft.isches Archiv für ältere deutsche Litteratur und Geschichte. Hg. v. Johann Carl von Fichard, gen. Baur von Eyseneck. Ffm. 1811-15.
Friederichs, Heinz F.: Herkunft und ständische Zuordnung der Familie von Glauburg. In: Hess. Familienkunde 4 (1957-59), H. 3 (Juli 1957), Sp. 129-140.
Hessische Familienkunde. Hg. v. d. Arbeitsgemeinschaft der familienkundlichen Gesellschaften in Hessen. Bisher 44 Bde. Bensheim/Neustadt/Aisch, später (2009) Reichelsheim, dann (ab 2010) Insingen 1948-2021.
Jung: Stadtarchiv 1909, S. 190-195.
Jung, Rudolf: Das Ffter Stadtarchiv. Seine Bestände und seine Geschichte. Ffm. 1909. (Personen- und Sachindex im ISG vorhanden.)
Lerner: Alten-Limpurg 1952.
Lerner, Franz: Die Ffter Patriziergesellschaft Alten-Limpurg und ihre Stiftungen. Ffm. 1952.
Neujahrsbl. d. Vereins für Geschichte 1867, S. 3.
Neujahrsblatt des Vereins für Geschichte und Altertumskunde zu Ffm. Ffm. 1859-1886.
Quellen: ISG, S2/653 (Familie von Glauburg).
ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).
GND: 1073609251 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).

7 herausragende Vertreter der Familie in Ffm.

Glauburg, Arnold von († vor 1308)

Erbauer des späteren Nürnberger Hofs.

Glauburg, Arnold von. Schöffe. Stifter. ▭ † vor 1308.
Sohn von Johann von G. († vor 1287) und dessen Ehefrau Cunigunde, geb. von Gelnhausen († zwischen 1287 und 1296).
Seit 1270 Ffter Bürger. Erbauer des G.er Hofs, des späteren Nürnberger Hofs (bekannt geworden als Aufenthaltsort Dürers sowie der Kaiser Friedrich III. und Maximilian I.; teilweise abgerissen 1904, teilzerstört 1944, abgetragen 1955, südliche Toreinfahrt, um 1410, im Haus Braubachstraße 33 und Torbogen, um 1720, im Hof Braubachstraße 28 erhalten). Seit 1279 Besitzer des Niederwalds westlich des Galgenfelds.
1276 Schöffe.
Stifter des Allerheiligenaltars in der Michaelskapelle (1304).

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 251, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.


GND: 1237012473 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).

© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Glauburg, Arnold von († vor 1308). In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2635.


Stand des Artikels: 31.8.1988

Glauburg, Arnold von (1486-1534)

Glauburg, Arnold von. Dr. jur. Jurist. * 31.1.1486 Ffm., ▭ † 1534 Speyer.
Sohn von Arnold von G. zu Schwanau († 1495) und dessen Ehefrau Ottilie, geb. Brun zu Braunfels. Vetter von Johann von G. Verheiratet (seit 1515) mit Katharina (1495-1534), einer Tochter von Hamman von Holzhausen.
Wohnte im Trierischen Hof. Bereits 1515 Reichskammergerichtsprokurator, übte das Amt jedoch damals noch nicht aus. Von 1516 bis 1521 Syndikus und Ratsadvokat in Ffm. G. ging 1521 als kurtrierischer Kammergerichtsassessor nach Speyer und hatte dieses Amt bis zu seinem Tod inne. Tätig am Reichsregiment mit Sitz in Nürnberg 1522 und in Esslingen 1524.
Laut Testament (Speyer, 1524) Legate für Arme in Speyer und Ffm.
Befreundet mit Ulrich von Hutten. Fünf Briefe Huttens an G. sind erhalten; u. a. bittet Hutten darin um G.s Vermittlung bei seinen Heiratsangelegenheiten, da er sich um die Schwester Johann von G.s beworben hatte.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 251, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.

Literatur: Steitz, Georg Eduard: Reformatorische Persönlichkeiten, Einflüsse und Vorgänge in der Reichsstadt Ffm. von 1519 bis 1522. In: AFGK NF 4 (1869), S. 57-174, hier S. 59-88.
Archiv für Fft.s Geschichte und Kunst. Bisher 78 Bde. Ffm. 1839-2019.

GND: 1237007968 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).

© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Glauburg, Arnold von (1486-1534). In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2636.


Stand des Artikels: 31.8.1988

Glauburg, Johann von

Förderer der Reformation in Ffm.

Glauburg, Johann von. Stadtpolitiker. * 9.6.1503 Ffm., † 22.10.1571 Ffm.
Bedeutendstes Mitglied der Familie G. Sohn des Schöffen Dr. jur. Johann von G. zu Lichtenstein († 1510) und dessen Ehefrau Margarethe, geb. Hörngin von Ernstkirchen.
Nach frühem Tod des Vaters war G. Mündel von Hamman von Holzhausen, der ihn gemeinsam mit seinem Sohn Justinian zum Studium bei Luther nach Wittenberg schickte. Nach der Rückkehr aus Wittenberg heiratete G. 1526 Anne Knoblauch (1503-1567).
Seit 1527 im Rat. 1532 Schöffe. 1537, 1542, 1547, 1552 und 1563 Älterer Bürgermeister. Gesandter Fft.s und Vorkämpfer der Reformation auf Reichs- und Städtetagen. Bewirkte 1536 den Anschluss der Stadt an den Schmalkaldischen Bund, gegen dessen Belagerung er 1552 die Stadt wiederum verteidigen musste. Auf dem Reichstag in Regensburg 1541 trat G. als Vertreter der Protestanten hervor. Erwirkte das kaiserliche Privileg zur Ablösung der ewigen Zinsen, dessen Ausführung auf Widerstand bei der katholischen Geistlichkeit und den Stiften stieß und daher erst ein Jahrzehnt später verwirklicht wurde.
Besondere Bedeutung G.s für Ffm. liegt in seiner Förderung der Reformation und seiner Vermittlung zwischen den streitenden Parteien. Als Schüler Luthers und späterer Freund Calvins strebte G. die Vereinigung der beiden evangelischen Bekenntnisse an. Engagement für die Aufnahme der reformierten Flüchtlinge aus England und den Niederlanden. Die ersten Einwanderer unter Poullain fanden so in G. einen Freund und Fürsprecher im Rat. Vermittler zwischen „Knoxians“ und „Coxians“, wie auch zwischen Reformierten und Prädikanten, was ihm die Gegnerschaft seines Bruders Hieronymus von G. (1510-1574), eines Freundes von Hartmann Beyer, einbrachte. Ebenso bemüht um den Ausgleich von wirtschaftlichen Gegensätzen, die neben den konfessionellen zwischen Bürgerschaft und Flüchtlingsgemeinden auftraten.
Seit 1542 Pfleger des Weißfrauenklosters, dessen Säkularisation er bewirkte.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 251f., verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.

Lexika: Franz Lerner in: ADB 6 (1964), S. 438f.
Allgemeine Deutsche Biographie. Hg. durch die Historische Commission bei der Königlichen Akademie der Wissenschaften. 56 Bde. München/Leipzig 1875-1912.
| Franz Lerner in: NDB 6 (1964), S. 438f.
Neue Deutsche Biographie. Hg. v. d. Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Bisher 27 Bde. (bis Wettiner). Berlin 1953-2020.
Literatur: Dechent: Kirchengeschichte I, S. 93, 154, 156, 166, 180, 199, 217, 225, 227, 229.
Dechent, Hermann: Kirchengeschichte von Ffm. seit der Reformation. 2 Bde. Leipzig/Ffm. 1913/21.
Quellen: ISG, S2/4. 294.
ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).
Internet: Ffter Patriziat, 19.3.2024.
Das Ffter Patriziat, Internetseiten mit Informationen (u. a. einer genealogischen Datenbank) zum Ffter Patriziat, bearb. v. Andreas Hansert, Projektträger: Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung, Ffm.
https://www.frankfurter-patriziat.de/node/86643

GND: 13921111X ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).

© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Glauburg, Johann von. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2637.


Stand des Artikels: 31.8.1988

Glauburg, Johann Adolf von

Glauburg, Johann Adolf von. * 23.3.1556 Ffm., † 22.10.1611 Ffm.
Sohn des Schöffen Adolf von G. (1524-1555) und dessen Ehefrau Veronica, geb. Rehlinger († 1592). Stiefvater: Dr. jur. Johann von G. (1529-1609), Sohn von Johann von G.
Wahrscheinlich Schüler des Gymnasiums. Seit 1574 Studium in Tübingen, Genf und Bourges. Anschließend vermutlich eine Bildungsreise. 1579 Rückkehr nach Ffm. und Heirat mit Margarete Rorbach (1563-1597), der letzten Trägerin dieses Namens. Das junge Paar zog in die Häuser zum Laneck und zum Alten Frosch (den späteren Gläsernhof), die G. zusammen mit seiner Schwester Katharina († 1598) von der Mutter aus deren väterlichem Erbe 1575 erhalten hatte und deren Alleinbesitzer er nun wurde. Während der Sommermonate lebte die Familie auf dem Saalhof in Bonames. 1583 Umzug in den Junghof, der zum Erbe von Margarete von G. gehörte. Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete G. 1598 Ursula Freher aus Nürnberg (1580-1610), die Schwester des berühmten Juristen Marquard Freher (1565-1614). Bekannt wurden vor allem Ursulas Brautbriefe aus Nürnberg (veröffentlicht durch Fichard und Freytag), in denen sie herzerfrischend mit ihrem „hertz lieben Juncker“ plaudert, den die Eltern ihr zum Ehemann bestimmt hatten.
Als eifriger Calvinist und Mitglied der Deutsch-reformierten Gemeinde stellte G. den Acker vor dem Bockenheimer Tor zur Verfügung, auf dem die von der öffentlichen Gottesverehrung innerhalb der Stadt ausgeschlossenen Reformierten ein Holzkirchlein errichteten. Auf G.s Veranlassung soll es 1608 in Brand gesteckt worden sein, um vom Rat die Genehmigung für den reformierten Gottesdienst innerhalb der Stadt erzwingen zu können.
Die familiengeschichtlichen Aufzeichnungen G.s und das nach seinem Tod angelegte Inventar seines Besitzes veranschaulichen Lebensweise und Sitten einer Patrizierfamilie seiner Zeit.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 252f., verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.

Literatur: Wustmann: Ffter Liebespaare 2008, S. 9-14.
Wustmann, Silke: Ffter Liebespaare. Romantisches und Tragisches aus 1.200 Jahren Stadtgeschichte. Ffm. 2008.
Quellen: ISG, S2/395.
ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).

GND: 136522912 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).

© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Glauburg, Johann Adolf von. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2639.


Stand des Artikels: 31.8.1988

Glauburg, Johann Hieronymus von

Glauburg, Johann Hieronymus von. Stadtpolitiker. ~ 8.8.1654 Ffm., † 6.2.1727 Ffm.
Sohn von Hieronymus August von G. (1613-1662) und dessen Ehefrau Marie Margrethe, geb. von Holzhausen (1634-1667).
Nach seinem Studium unternahm G. die in Patrizierfamilien übliche Bildungsreise durch Italien, England, Frankreich, Holland und Deutschland (1673-78), von der sein Reisetagebuch erhalten ist. Kaufte 1678 vom Rat der Stadt Ffm. die Burg in Nieder-Erlenbach.
Seit 1704 Ratsherr. 1716 Schöffe. 1713 Jüngerer Bürgermeister. 1724 Älterer Bürgermeister.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 253, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.

Literatur: Reisetagebuch von Johann Hieronymus von Glauburg: Das Museum 1878, Nr. 206-213.
Das Museum. Belletristisches Beiblatt zur „Ffter Presse“. Ffm. 1871-80.
| Über die Glauburg in Nieder-Erlenbach: Denkmalpflege in Ffm. 5 (2017-19), S. 86-89.
Timpe, Stefan: Denkmalpflege in Ffm. Jahresrückblicke des Denkmalamtes der Stadt Ffm. Sanierungs- und Restaurierungsprojekte 2008/09 bis 2014-16. Bisher 4 Bde. Ffm. 2014-17. (Beiträge zum Denkmalschutz in Ffm.).

GND: 1237011698 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).

© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Glauburg, Johann Hieronymus von. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2640.


Stand des Artikels: 31.8.1988

Glauburg, Conrad von († 1369)

Glauburg, Conrad von. Stadtpolitiker. † 3.8.1369 Ffm.
Sohn von Hantzelow von G. (* nach 1298) und dessen Ehefrau Hedwig, geb. von Hohenhaus. Vater von Conrad von G.
1333 erstmals erwähnt. Tätigte große Finanzgeschäfte, darunter eine Anleihe an den Erzbischof von Mainz (Urkunde vom 27.7.1343). Wohnte in der Nähe des Fahrtors (1354).
1341 Schöffe. 1361 Älterer Bürgermeister. G. war einer der Ratsherren, die einen Anteil der Bußgelder vom Kaiser erhielten, die die Aufständischen von 1364 zu zahlen hatten (Urkunde vom 6.1.1366).
Seine Witwe Metze von G., geb. Brun zu Braunfels († 1384), die er 1362 in zweiter Ehe geheiratet hatte, führte erstmals ein „Damensiegel“, das nur in der Familie von G. zu finden ist.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 253, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.


GND: 1237012996 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).

© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Glauburg, Conrad von († 1369). In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2642.


Stand des Artikels: 8.9.1988

Glauburg, Conrad von († 1398/99)

Glauburg, Conrad von. ▭ † 1398 oder 1399.
Sohn von Conrad von G.
Erhielt gemeinsam mit dem Schöffen Junge Frosch gegen eine nicht genannte Summe Schloss und Freistuhl der Grafen von Padberg (heute Marsberg an der Diemel; Urkunde vom 17.6.1387). Frosch und G. hatten wohl Gründe, auswärtigen Schutz durch den Freistuhl zu suchen. Sie erhofften sich offenbar auch eine günstige Handelsniederlassung auf dem Weg nach Norden, doch schon am 22.7.1387 hob König Wenzel das Freigericht auf.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 253, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.


GND: 1237388694 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).

© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Glauburg, Conrad von († 1398/99). In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2643.


Stand des Artikels: 8.9.1988


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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Glauburg, Familie von. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2644.

Die Autorenangabe bezieht sich auf den Artikel über die Familie. Die Angaben zu Autoren der hier ebenfalls dargestellten Personenartikel finden Sie, indem Sie auf die Namen der einzelnen Personen klicken.


Stand des Artikels: 31.8.1988

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