Heberer, Franz. Architekt.
* 3.4.1883 Heusenstamm, † 31.12.1955 Heusenstamm.
Ausbildung an der Städtischen Kunstgewerbe- und gewerblichen Fachschule in Offenbach (1897-1900). Von 1900 bis 1912 im Architektenbüro von Franz von Hoven und Ludwig Neher tätig. Seit 1912 selbstständiger Architekt.
Zusammen mit Hoven nahm der junge H. an zahlreichen – auch internationalen – Architektenwettbewerben teil (in Ffm. u. a. an den Wettbewerben für die Zeppelinallee, die Festhallenbebauung und das Zollamtsgebäude). Im Wettbewerb um den Neubau der Alten Brücke erhielten Hoven und H. den ersten Preis. Ihr Entwurf wurde ab 1914 ausgeführt. Die Bauleitung hatten Hoven und H., zunächst unter Mitarbeit des zweiten Preisträgers Carl Leonhardt (der jedoch im Ersten Weltkrieg fiel), seit 1920 H. allein, da Hoven infolge einer Erkrankung zurücktreten musste. Brückenweihe am 14.8.1926. H. erhielt in Anerkennung seiner Verdienste um das fortan stadtbildprägende Bauwerk die Silberne Ehrenplakette der Stadt Ffm. Allerdings ist die Alte Brücke, wie sie ursprünglich von Hoven und H. konzipiert war, nie vollendet worden, da sämtliche Aufbauten (wie die Brückenmühle) nicht zur Ausführung kamen.
Weitere Bauten H.s in Ffm.: Erweiterungsbau des Städelschen Kunstinstituts (mit Franz von Hoven, 1915-26), Bürohaus mit Lkw-Garage der Firma Mannesmann-Mulag (als Mitarbeiter von Ernst Balser, 1922-24), Wohnblock in der Klostergasse, Renovierung des Höchster Schlosses. Entwurf für die Bebauung des Sachsenhäuser Dreikönigsufers. Zudem dekorative Arbeiten, Skulpturen, Ehren- und Grabmäler. Studien zu Ffter Baudenkmälern in Zeichnungen, von denen 100 Blatt 1908 das HMF übernahm.
Karikiert von Lino Salini.
Zusammen mit Hoven nahm der junge H. an zahlreichen – auch internationalen – Architektenwettbewerben teil (in Ffm. u. a. an den Wettbewerben für die Zeppelinallee, die Festhallenbebauung und das Zollamtsgebäude). Im Wettbewerb um den Neubau der Alten Brücke erhielten Hoven und H. den ersten Preis. Ihr Entwurf wurde ab 1914 ausgeführt. Die Bauleitung hatten Hoven und H., zunächst unter Mitarbeit des zweiten Preisträgers Carl Leonhardt (der jedoch im Ersten Weltkrieg fiel), seit 1920 H. allein, da Hoven infolge einer Erkrankung zurücktreten musste. Brückenweihe am 14.8.1926. H. erhielt in Anerkennung seiner Verdienste um das fortan stadtbildprägende Bauwerk die Silberne Ehrenplakette der Stadt Ffm. Allerdings ist die Alte Brücke, wie sie ursprünglich von Hoven und H. konzipiert war, nie vollendet worden, da sämtliche Aufbauten (wie die Brückenmühle) nicht zur Ausführung kamen.
Weitere Bauten H.s in Ffm.: Erweiterungsbau des Städelschen Kunstinstituts (mit Franz von Hoven, 1915-26), Bürohaus mit Lkw-Garage der Firma Mannesmann-Mulag (als Mitarbeiter von Ernst Balser, 1922-24), Wohnblock in der Klostergasse, Renovierung des Höchster Schlosses. Entwurf für die Bebauung des Sachsenhäuser Dreikönigsufers. Zudem dekorative Arbeiten, Skulpturen, Ehren- und Grabmäler. Studien zu Ffter Baudenkmälern in Zeichnungen, von denen 100 Blatt 1908 das HMF übernahm.
Karikiert von Lino Salini.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 309, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Literatur:
Franz Heberer 1929.
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Risse: Frühe Moderne 1984, S. 87f., 101.
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Rödel: Ing. 1983, S. 175, 178f.
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Schomann: Malerviertel 2016, S. 275.
Quellen:
ISG, S2/3. 203.
GND: 1089106580 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Heberer, Franz. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2524.
Stand des Artikels: 19.7.1989