Cossmann, Bernhard. Prof. Violoncellist. Komponist.
* 17.5.1822 Dessau, † 7.5.1910 Ffm.
Seit 1867 gab der Cellist mehrmals Gastspiele als Solist oder Quartettmitglied im „Museum“. C., ein angesehener Konzert- und Quartettspieler, der seit seiner Zeit am Moskauer Konservatorium mit Tschaikowsky befreundet war, war u. a. als Partner von Bülow, Joachim und Raff in Ffm. zu hören. Seit der Gründung von Dr. Hoch’s Konservatorium (1878) bis zu seinem Tod wirkte er dort als Professor und Lehrer für Violoncello. Daneben leitete er die Ensemble-Klasse und war ein angesehener Kammermusiklehrer.
Sein Sohn Paul Nikolaus C. (1869-1942) war mit dem jungen Pfitzner befreundet und verfasste 1904 die erste Pfitzner-Biographie.
Sein Sohn Paul Nikolaus C. (1869-1942) war mit dem jungen Pfitzner befreundet und verfasste 1904 die erste Pfitzner-Biographie.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 139, verfasst von: Sabine Hock.
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Lexika:
Müller, Karl Alexander von: Cossmann, Paul. In: NDB 3 (1957), S. 374f.
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Riemann: Musik, Personenteil A-K (1959), S. 343f.
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Über den Sohn Paul Nikolaus Cossmann: Schäfer: Ffter Dichter, S. 109f., 479.
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Schrotzenberger, S. 46.
Literatur:
Cahn: Hoch’sches Konservatorium 1979, S. 25, 37, 39, 41, 57, 61, 69, 72, 79f., 83, 86, 98, 100, 109, 123, 134, 137f., 142, 146, 159, 312, 316, 347 Anm. 41, 353 Anm. 120, 355 Anm. 143, 360 Anm. 203 (m. Bild auf S. 42).
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de Bary: Museum 1937.
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Nachruf von Hugo Schlemüller in: 32. Jahresbericht d. Dr. Hoch’schen Konservatoriums 1909/10, S. 3-5.
GND: 135008220 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Cossmann, Bernhard. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1968.
Stand des Artikels: 22.9.1987