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Neuerscheinungen vom 10. Juni 2019

Von Andreas Bombel , 15. April 2025

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

wieder stellen wir eine neue Artikellieferung für Sie ins Internet oder, umgangssprachlich kurz gesagt, „ins Netz“. Insofern könnte man Herausgeber, Chefredakteurin, Autorinnen und Autoren des Frankfurter Personenlexikons auch – eher scherzhaft – „Networker“ oder „Netzarbeiter“ nennen. Mit einem echten Netzwerker dagegen befasst sich der diesmalige Artikel des Monats.

Artikel des Monats Juni 2019:
Glänzender Universitätskurator

Er wollte Frankfurt „zu einem Zentrum deutscher Universitätskultur“ machen: Kurt Riezler. Zum Sommersemester 1928 wurde der 46-jährige frühere Diplomat und nunmehrige Privatgelehrte zum „Geschäftsführenden Vorsitzenden des Kuratoriums der Frankfurter Universität“ berufen. In seiner kurzen Ära erlebte die noch junge Frankfurter Hochschule eine Glanzzeit. So engagierte sich Riezler für die Besetzung zahlreicher Professuren mit herausragenden Gelehrten, darunter Max Horkheimer, Ernst Kantorowicz, Paul Tillich u. v. a. In verschiedenen – wissenschaftlichen wie politischen, gesellschaftlichen und künstlerischen – Kreisen scharte er eine intellektuelle Elite um sich, die auf interdisziplinärer Ebene nach Lösungen für die drängenden Fragen der Zeit suchte. Die Stadtgesellschaft und auch viele Stifterfamilien zeigten sich von dieser „bunten Welt“ begeistert. Von den Nationalsozialisten wurde Riezler 1933 in Schutzhaft genommen und zum Rücktritt gezwungen.
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Der Artikel über Kurt Riezler, der gegenüber dem Eintrag in der Buchausgabe der „Frankfurter Biographie“ grundlegend überarbeitet wurde, stammt von dem Historiker Professor Dr. Notker Hammerstein, dem hervorragenden Kenner der Frankfurter Universitätsgeschichte, der kürzlich eine Biographie über Riezler in der Reihe „Gründer, Gönner und Gelehrte“ der Frankfurter Goethe-Universität herausgebracht hat.

Dem Universitätskurator zur Seite stehen in der aktuellen Lieferung etwa der Rektor einer anderen Universität, der Leiter des Frankfurter Lotterieamts, zwei städtische Kapelldirektoren und ein Höchster Bürgermeister.

Ich würde mich freuen, wenn auch Sie wieder interessante Artikel im Frankfurter Personenlexikon finden würden und weiterhin unserem Projekt gewogen blieben.

Mit den besten Wünschen für den Weg in den Sommer
Sabine Hock
Chefredakteurin des Frankfurter Personenlexikons

P. S. Die nächste Artikellieferung erscheint am 10. Juli 2019.

Neue Artikel in diesem Monat:

Bansa, Johann Matthias
Fabricius, Johann Ludwig
Fischer, Johann Christoph
Gebeschus, Eugen
Riezler, Kurt
Seibert, Johann Conrad
Thomas, Kurt
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Ein Projekt der Frankfurter Bürgerstiftung

Förderer: Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung, Stiftung Niederländische Gemeinde Augsburger Confession

Kooperationspartner: Frankfurter Historische Kommission
Projektleitung: Sabine Hock
Herausgeber: Clemens Greve, Sabine Hock
Datenbankprogrammierung: Andreas Bombel
Gestaltung: Anja Müller-Ries

Bildnachweis für die Kopfleiste (v. l. n. r.): Hamman von Holzhausen (Hans Happ nach Conrad Faber von Creuznach/UB Ffm.), Arthur Schopenhauer (ISG), Friedrich Stoltze (ISG), Johann Wolfgang Goethe (Johann Heinrich Lips/FDH-FGM), Max Beckmann (ISG), Bertha Pappenheim (ISG), Eduard Rüppell (Pompeo Marchesi/Archiv der SGN als Dauerleihgabe im HMF/Foto: Sven Tränkner), Paul Ehrlich (ISG), Christian Egenolff (Johann Friedrich Schmidt nach dem Monogrammisten „M“/ISG), Karl der Große (Andreas Artur Hoferick nach Karl Eduard Wendelstadt/Foto: Wolfgang Faust), Franz Adickes (ISG), Liesel Christ (hr-Archiv/Foto: Kurt Bethke), Ernst May (ISG), Georg Philipp Telemann (Valentin Daniel Preisler nach Ludwig Michael Schneider/ISG).

© ab 2014 Frankfurter Bürgerstiftung und für die einzelnen Artikel bei den Autoren und/oder Institutionen.

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