Presber, Hermann Philipp Leonhard. Dr. phil. Lehrer. Schriftsteller.
* 9.12.1830 Rüdesheim, † 3.3.1884 Ffm.
P.s Vater war Weingutsbesitzer und Bürgermeister von Rüdesheim.
Schulzeit in Kreuznach und Wiesbaden. Studium der Geschichts- und Literaturwissenschaft in Tübingen und Heidelberg. Auslandsaufenthalt in Paris. 1852 Promotion. 1853 ließ sich P. in Ffm. nieder und nahm eine Lehrerstelle am privat geleiteten „Lyceum Rost“ im Großen Hirschgraben an.
Begeistert von den Ideen der Nationalversammlung, gehörte P. als Demokrat und Patriot 1859 zu den Gründern des Deutschen Nationalvereins. Im gleichen Jahr Vorstandsmitglied der Schillerstiftung. Leiter der Bibliothek des Bürgervereins. Mitglied der Neuen Theater-Actiengesellschaft und des Allgemeinen Deutschen Schriftstellerverbands.
Einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde P. hauptsächlich aufgrund seiner Genrebilder und Novellen, die er neben seiner Tätigkeit als Lehrer verfasste: „Ideal und Kritik“ (1856), „Wolkenkuckucksheim“ (1858), „Der Anempfinder“ (1862), „Rudolf“ (1876) und „Rheinische Novellen“ (1882).
Grabstätte mit einer Porträtbüste P.s (von Friedrich Schierholz) auf dem Ffter Hauptfriedhof.
Sein Sohn, der Schriftsteller Rudolf P., beschrieb P.s liebenswürdigen Charakter in dem Roman „Mein Bruder Benjamin“ (1919).
Schulzeit in Kreuznach und Wiesbaden. Studium der Geschichts- und Literaturwissenschaft in Tübingen und Heidelberg. Auslandsaufenthalt in Paris. 1852 Promotion. 1853 ließ sich P. in Ffm. nieder und nahm eine Lehrerstelle am privat geleiteten „Lyceum Rost“ im Großen Hirschgraben an.
Begeistert von den Ideen der Nationalversammlung, gehörte P. als Demokrat und Patriot 1859 zu den Gründern des Deutschen Nationalvereins. Im gleichen Jahr Vorstandsmitglied der Schillerstiftung. Leiter der Bibliothek des Bürgervereins. Mitglied der Neuen Theater-Actiengesellschaft und des Allgemeinen Deutschen Schriftstellerverbands.
Einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde P. hauptsächlich aufgrund seiner Genrebilder und Novellen, die er neben seiner Tätigkeit als Lehrer verfasste: „Ideal und Kritik“ (1856), „Wolkenkuckucksheim“ (1858), „Der Anempfinder“ (1862), „Rudolf“ (1876) und „Rheinische Novellen“ (1882).
Grabstätte mit einer Porträtbüste P.s (von Friedrich Schierholz) auf dem Ffter Hauptfriedhof.
Sein Sohn, der Schriftsteller Rudolf P., beschrieb P.s liebenswürdigen Charakter in dem Roman „Mein Bruder Benjamin“ (1919).
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 151f., verfasst von: Reinhard Frost.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
NB 1985, S. 310, Nr. 1784; 1992, S. 619, Nr. 3395.
Literatur:
Claar: Fünfzig Jahre Theater 1926, S. 117-119, 132.
Quellen:
ISG, S2/7. 194.
GND: 116282487 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Presber, Hermann. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/790.
Stand des Artikels: 6.12.1994