Daniel Mouson
Fotografie.
© Institut für Stadtgeschichte (Sign. S7P Nr. 10191) / Historisches Museum (Inv.-Nr. C19391), Ffm.
Mouson, Johann Daniel. Seifen- und Parfümfabrikant. Kommunalpolitiker.
* 19.5.1839 Ffm., † 26.2.1909 Ffm.
Sohn des Tuchbereitermeisters Johann Caspar M. (1804-1852) und dessen Ehefrau Maria Elisabetha, geb. Schott (1808-1902). Neffe von Johann Georg M. Vater von August Friedrich M.
Die Brüder Daniel und Jacques M. waren seit Ende der 1850er/Anfang der 1860er Jahre in der Firma ihres Onkels tätig. 1878 wurden sie von diesem als Teilhaber eingesetzt. Sie waren am Fabrikumbau 1880/81 beteiligt, durch den die Umstellung von Handarbeit auf maschinelle Produktion vollzogen wurde. Mit dem Grand Prix der Weltausstellung in Paris (1900) eroberten sie endgültig den internationalen Markt. In der Geschäftsführung wird dem eher zurückhaltenden Daniel M. die technische Leitung des Betriebs zugeschrieben.
Demokrat. Seit 1883 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung. Mitglied der Hafenkommission (1885-91) und des Finanzausschusses (1886-91). Stellvertretendes Mitglied im Liegenschaftsausschuss (seit 1890). Von 1891 bis 1909 ehrenamtlicher Stadtrat. In dieser Funktion war M. vor allem für das Rechneiamt zuständig. Während seiner politischen Tätigkeit war er u. a. mit Kassenrevisionen verschiedener städtischer Ämter und Stiftungen, dem Bau des West- und Osthafens, der Bornheimer Simultanschule, der Einführung eines gewerblichen Schiedsgerichts, der Palmengartengesellschaft und dem Erwerb des Günthersburgparks befasst.
Die Brüder Daniel und Jacques M. waren seit Ende der 1850er/Anfang der 1860er Jahre in der Firma ihres Onkels tätig. 1878 wurden sie von diesem als Teilhaber eingesetzt. Sie waren am Fabrikumbau 1880/81 beteiligt, durch den die Umstellung von Handarbeit auf maschinelle Produktion vollzogen wurde. Mit dem Grand Prix der Weltausstellung in Paris (1900) eroberten sie endgültig den internationalen Markt. In der Geschäftsführung wird dem eher zurückhaltenden Daniel M. die technische Leitung des Betriebs zugeschrieben.
Demokrat. Seit 1883 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung. Mitglied der Hafenkommission (1885-91) und des Finanzausschusses (1886-91). Stellvertretendes Mitglied im Liegenschaftsausschuss (seit 1890). Von 1891 bis 1909 ehrenamtlicher Stadtrat. In dieser Funktion war M. vor allem für das Rechneiamt zuständig. Während seiner politischen Tätigkeit war er u. a. mit Kassenrevisionen verschiedener städtischer Ämter und Stiftungen, dem Bau des West- und Osthafens, der Bornheimer Simultanschule, der Einführung eines gewerblichen Schiedsgerichts, der Palmengartengesellschaft und dem Erwerb des Günthersburgparks befasst.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 67, verfasst von: Sylvia Goldhammer (überarbeitete Onlinefassung für das Frankfurter Personenlexikon von Sylvia Goldhammer).
Literatur:
Lerner: Diener der Schönheit 1948, S. 15f., 18.
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Maly: Stvv. I 1992, bes. S. 182, 218, 267, 469-472.
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Maly: Stvv. II 1995, S. 67, 163f., 561 Anm. 202.
Quellen:
ISG, MA T 303/1-3 (Aufgaben der Stadträte).
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Lerner, Franz: Materialien zur Geschichte der Firma J. G. Mouson & Co. Unveröffentlichtes Typoskript, 1948: ISG, Wirtschaftsarchiv, Firmenarchive, Mouson-Archiv, W1/17/1, Nr. 54, Bl. 66-73.
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KP, 1. 3. 1909. Vorhanden in: ISG, S2/827.
Internet:
Hess. Biografie, 18.11.2014.
GND: 137998805 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Goldhammer, Sylvia: Mouson, Daniel. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/564.
Stand des Artikels: 28.11.2014
Erstmals erschienen in Monatslieferung: 12.2014
Monatslieferung: Neuerscheinungen vom 10. Dezember 2014.