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Holzmann, Eduard

Holzmann, Gotthard Eduard. Bauingenieur und Bauunternehmer. * 23.5.1870 Groß-Umstadt, † 10.3.1929 Ffm.
Sohn von Johann Wilhelm H. (1842-1913) und dessen erster Ehefrau Anna Maria, geb. Wohlfahrt (1848-1870). Enkel von Johann Philipp H. Halbbruder von Wilhelm Heinrich H.
Jugend in Ffm. Abitur am Wöhler-Realgymnasium. Studium in Karlsruhe und Berlin-Charlottenburg, abgeschlossen mit dem Staatsexamen. 1900 Eintritt in das Familienunternehmen als Bauingenieur. Seit 1908 Prokurist. Seit 1912 stellvertretendes Vorstandsmitglied. Nach der Fusion des Unternehmens mit der „Internationalen Baugesellschaft“ zur „Philipp Holzmann AG“ (1917) gehörte H. dem Vorstand der neuen Aktiengesellschaft an. Zugleich Vorstandsmitglied der „AG Hellerhof“ (1917-28). H. erwarb sich besondere Verdienste um den Ausbau der Ffter Häfen, vor allem des Osthafens, und der städtischen Kanalisation sowie um den Neubau der Alten Brücke.
Porträtzeichnung (von Lino Salini) im HMF.
Lebte im Haus Schaumainkai 83 (heute Museum Giersch).

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 352, verfasst von: Leoni Krämer.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.

Quellen: ISG, S2/4. 405.
ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).

GND: 137630689 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).

© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Krämer, Leoni: Holzmann, Eduard. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/4706.


Stand des Artikels: 30.9.1994

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Kooperationspartner: Frankfurter Historische Kommission
Projektleitung: Sabine Hock
Herausgeber: Clemens Greve, Sabine Hock
Datenbankprogrammierung: Andreas Bombel
Gestaltung: Anja Müller-Ries

Bildnachweis für die Kopfleiste (v. l. n. r.): Hamman von Holzhausen (Hans Happ nach Conrad Faber von Creuznach/UB Ffm.), Arthur Schopenhauer (ISG), Friedrich Stoltze (ISG), Johann Wolfgang Goethe (Johann Heinrich Lips/FDH-FGM), Max Beckmann (ISG), Bertha Pappenheim (ISG), Eduard Rüppell (Pompeo Marchesi/Archiv der SGN als Dauerleihgabe im HMF/Foto: Sven Tränkner), Paul Ehrlich (ISG), Christian Egenolff (Johann Friedrich Schmidt nach dem Monogrammisten „M“/ISG), Karl der Große (Andreas Artur Hoferick nach Karl Eduard Wendelstadt/Foto: Wolfgang Faust), Franz Adickes (ISG), Liesel Christ (hr-Archiv/Foto: Kurt Bethke), Ernst May (ISG), Georg Philipp Telemann (Valentin Daniel Preisler nach Ludwig Michael Schneider/ISG).

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