Nobelpreisträger für Medizin 1936.
Loewi, Otto. Hofrat. Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. Pharmakologe.
* 3.6.1873 Ffm., † 25.12.1961 New York.
Schüler der Wöhlerschule (1879-82) und des Gymnasiums (1882-91) in Ffm. Nach Medizinstudium in Straßburg und München bildete sich L. u. a. 1896 durch Chemiekurse bei Martin Freund und 1897/98 durch Tätigkeit an der Klinik von Carl von Noorden in Ffm. weiter. L. wurde eine anerkannte Kapazität auf dem Gebiet der physiologischen Pharmakologie. Er lehrte hauptsächlich in Graz (1909-38) und nach seiner Emigration in New York (1940-61).
1936 Nobelpreis für Medizin und Physiologie (gemeinsam mit Henry Dale) für die Entdeckung der humoralen Übertragbarkeit der Nervenreizung.
1936 Nobelpreis für Medizin und Physiologie (gemeinsam mit Henry Dale) für die Entdeckung der humoralen Übertragbarkeit der Nervenreizung.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 468, verfasst von: Sabine Hock.
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Lexika:
Emigrantenlex. II. 2, S. 744.
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Michael Engel in: NDB 15 (1987), S. 108f.
Literatur:
Arnsberg: Gesch. d. Ffter Juden 1983, Bd. III, S. 287-290.
Quellen:
ISG, S2/684.
GND: 118728881 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Loewi, Otto. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/3109.
Stand des Artikels: 15.3.1991