Freund, Martin. Geheimer Regierungsrat. Prof. Dr. phil. Chemiker.
* 18.3.1863 Neisse, † 13.3.1920 Oberursel/Taunus.
Seit 1895 Dozent für Chemie am Physikalischen Verein in Ffm., zugleich seit 1901 Lehrbeauftragter für Chemie an der neu eingerichteten Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften. Von 1907 bis 1909 Rektor der Akademie. Seit 1914 ordentlicher Professor für Chemie an der neu gegründeten Ffter Universität. Verdient um den Ausbau des beengten Instituts des Physikalischen Vereins am Eschenheimer Tor zu einem neuzeitlichen Forschungs- und Untersuchungslaboratorium. Ausgedehnte wissenschaftliche Tätigkeit, vor allem auf dem Gebiet der Arzneimittelforschung.
Auswärtiges Vorstandsmitglied der Deutschen Chemischen Gesellschaft.
Auswärtiges Vorstandsmitglied der Deutschen Chemischen Gesellschaft.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 219f., verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Kallmorgen, S. 269.
Literatur:
Heuer/Wolf (Hg.): Juden d. Ffter Univ. 1997, S. 108f.
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Schiedermair/Setzepfandt: Die Wiese auf dem Ffter Hauptfriedhof 2018, S. 44f.
GND: 116781637 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Freund, Martin. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2293.
Stand des Artikels: 14.4.1988