Hoffmann, Philipp Jakob. Architekt. Bauinspektor.
* 9.12.1778 Ffm., † 8.10.1834 Ffm.
Sohn eines Schreiners. Vater von Heinrich H.
Schüler des Ffter Gymnasiums. Ausbildung an den Bauakademien in Wien und Dresden, dann als Adlatus von Salins und Georg Hess in Ffm. Landvermesser in städtischen Diensten. Auf Anregung Dalbergs Leiter und Lehrer an einer Architektenschule. Daneben als Architekt mit Privatbauten befasst. Seit 1811 städtischer Chaussee-, Weg- und Brückenbauinspektor. Seit 1829 wurde unter der Leitung und nach der Planung von H. die erste moderne Wasserleitung in Ffm. gebaut.
Bauten in Ffm.: Landhaus Zickwolff an der Offenbacher Landstraße 8/Ecke Wendels- und Hühnerweg (später Hühnerweg 20; 1808), Landhaus von Groote, die spätere Villa Lukacsich-Villani, auf dem Mühlberg (1810), Bankhaus Rothschild an der Bornheimer Pforte, der erste jüdische Geschäftsbau außerhalb des Ghettos (1809/10), sowie Wohn- und Geschäftshäuser in der Töngesgasse, im Fischerfeld, in der Neuen Mainzer Straße, in der Großen Gallusstraße 16 (um 1810; seit 1824 Stammsitz des Bankhauses Grunelius & Co.) und 18/Ecke Neue Mainzer Straße 42-44 (um 1810; seit 1826 Stammsitz des Bankhauses Metzler), am Untermainkai u. a.
Schüler des Ffter Gymnasiums. Ausbildung an den Bauakademien in Wien und Dresden, dann als Adlatus von Salins und Georg Hess in Ffm. Landvermesser in städtischen Diensten. Auf Anregung Dalbergs Leiter und Lehrer an einer Architektenschule. Daneben als Architekt mit Privatbauten befasst. Seit 1811 städtischer Chaussee-, Weg- und Brückenbauinspektor. Seit 1829 wurde unter der Leitung und nach der Planung von H. die erste moderne Wasserleitung in Ffm. gebaut.
Bauten in Ffm.: Landhaus Zickwolff an der Offenbacher Landstraße 8/Ecke Wendels- und Hühnerweg (später Hühnerweg 20; 1808), Landhaus von Groote, die spätere Villa Lukacsich-Villani, auf dem Mühlberg (1810), Bankhaus Rothschild an der Bornheimer Pforte, der erste jüdische Geschäftsbau außerhalb des Ghettos (1809/10), sowie Wohn- und Geschäftshäuser in der Töngesgasse, im Fischerfeld, in der Neuen Mainzer Straße, in der Großen Gallusstraße 16 (um 1810; seit 1824 Stammsitz des Bankhauses Grunelius & Co.) und 18/Ecke Neue Mainzer Straße 42-44 (um 1810; seit 1826 Stammsitz des Bankhauses Metzler), am Untermainkai u. a.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 344f., verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Dessoff, S. 64.
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Schrotzenberger, S. 112.
Literatur:
Hoffmann: Lebenserinnerungen 1985; vgl. auch Ausgabe von 1926, S. 11ff., 211.
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Ohmeis: Metzler 2009, S. 154.
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Rödel: Ing. 1983, S. 13, 78, 84, 85.
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Vogt: Bürgerhäuser 1970, bes. S. 68-70.
Quellen:
ISG, S2/10. 072.
GND: 13759965X ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Hoffmann, Philipp Jakob. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2766.
Stand des Artikels: 16.8.1989