Direkt zum Inhalt
Zur Startseite
Startseite

Seitenmenü

Seitenmenü

  • Personensuche
  • Editorial
  • Neuerscheinungen
  • Aufnahmekriterien
  • Editionsprinzipien
  • Projektgeschichte
  • Technische Umsetzung
  • Autorinnen und Autoren
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Benutzeranmeldung

Pfadnavigation

  1. Startseite

Hoch, Joseph

Stifter von „Dr. Hoch’s Konservatorium“.

Hoch, Joseph Paul Johannes. Dr. jur. Jurist. * 3.5.1815 Ffm., † 19.9.1874 Ffm.
Aus einer angesehenen Ffter Familie, die sich seit Generationen in städtischen Ämtern auszeichnete. Verheiratet (seit 1856) mit Ottilie H., geb. Freiin von Sodenstern (1837-1922), aus Marburg.
Studium der Rechte in Heidelberg. 1834 Promotion und Zulassung als Rechtsanwalt in Ffm. Seit 1841 Actuarius Vicarius (stellvertretend leitender Buchhalter) bei der Einkommensteuer- und Schuldentilgungskommission. Zugleich ab 1843 Sekretär beim Zeichnungsinstitut.
H. war ein begabter Laienmusiker, der die Sopranistin Henriette Sontag bei ihren privaten Auftritten am Klavier begleitete. Aufgrund der Verschwendungssucht der Mutter zunächst verarmt, stiftete H. sein durch zwei Erbschaften erworbenes Vermögen für die Einrichtung eines Musikinstituts unter dem Namen „Dr. Hoch’s Konservatorium“. Laut Testament vom 14.7.1857 darf dieser Name nie geändert werden. Es scheint H.s Bestreben gewesen zu sein, seiner einstmals anerkannten Familie auf diese Weise ein Denkmal zu setzen. H. galt als Sonderling, der in rigoroser Sparsamkeit lebte, wohl um die finanzielle Grundlage der Stiftung zu sichern. Das Stiftungskapital betrug rund 900.000 Goldmark. Am 22.9.1878 wurde das Konservatorium eröffnet. Die Musikakademie befindet sich seit 2005 im Bildungszentrum Ostend in der Sonnemannstraße 16.
Gedenktafel an H.s Wohnhaus in der Bockenheimer Landstraße 17.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 336f., verfasst von: Christina Klausmann.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.

Literatur: Cahn: Hoch’sches Konservatorium 1979.
Cahn, Peter: Das Hoch’sche Konservatorium in Ffm. 1878-1978. Ffm. 1979.
| Kienzle: Mozart-Stiftung 2013, S. 183f.
Kienzle, Ulrike: Neue Töne braucht das Land. Die Ffter Mozart-Stiftung im Wandel der Geschichte (1838-2013). Ffm. 2013. („Mäzene, Stifter, Stadtkultur“, Schriftenreihe der Ffter Bürgerstiftung in Zusammenarb. m. der Cronstett- und Hynspergischen ev. Stiftung, hg. v. Clemens Greve, Bd. 10).
Quellen: ISG, S2/4. 651.
ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).

GND: 118705326 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).

© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Klausmann, Christina: Hoch, Joseph. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2692.


Stand des Artikels: 30.9.1994

  • Startseite
  • Impressum

Ein Projekt der Frankfurter Bürgerstiftung

Förderer: Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung, Stiftung Niederländische Gemeinde Augsburger Confession

Kooperationspartner: Frankfurter Historische Kommission
Projektleitung: Sabine Hock
Herausgeber: Clemens Greve, Sabine Hock
Datenbankprogrammierung: Andreas Bombel
Gestaltung: Anja Müller-Ries

Bildnachweis für die Kopfleiste (v. l. n. r.): Hamman von Holzhausen (Hans Happ nach Conrad Faber von Creuznach/UB Ffm.), Arthur Schopenhauer (ISG), Friedrich Stoltze (ISG), Johann Wolfgang Goethe (Johann Heinrich Lips/FDH-FGM), Max Beckmann (ISG), Bertha Pappenheim (ISG), Eduard Rüppell (Pompeo Marchesi/Archiv der SGN als Dauerleihgabe im HMF/Foto: Sven Tränkner), Paul Ehrlich (ISG), Christian Egenolff (Johann Friedrich Schmidt nach dem Monogrammisten „M“/ISG), Karl der Große (Andreas Artur Hoferick nach Karl Eduard Wendelstadt/Foto: Wolfgang Faust), Franz Adickes (ISG), Liesel Christ (hr-Archiv/Foto: Kurt Bethke), Ernst May (ISG), Georg Philipp Telemann (Valentin Daniel Preisler nach Ludwig Michael Schneider/ISG).

© ab 2014 Frankfurter Bürgerstiftung und für die einzelnen Artikel bei den Autoren und/oder Institutionen.

Menü