Mitstifter der Liebfrauenkirche. Möglicherweise Erbauer des Hauses zum Römer.
Frosch, Wigel (= Wigand). Stadtpolitiker.
▭ † 1324 auf einer Wallfahrt nach Santiago de Compostela.
Sohn von Wigel F. († zwischen 1296 und 1300) und dessen Ehefrau Katharina, geb. von Holzhausen. Verheiratet (vermutlich vor 1299) mit Gisela F., geb. von Wanebach, Tochter des Schöffen Wigel von Wanebach und dessen Frau Katharina. Onkel von Heilmann F.
Wigel F. war wahrscheinlich Erbauer des Hauses zum Römer; zumindest hat er es bewohnt. Es wurde 1322 erstmals erwähnt, als Wigel es seiner Frau vermachte für den Fall, dass er vor ihr stürbe, ohne Nachkommen zu hinterlassen.
Seit 1303 Ratsherr. Seit 1310 Schöffe. 1313 Bürgermeister.
Zusammen mit seinem Schwiegervater Wigel von Wanebach († 1322) stiftete Wigel F. 1318 die „Capella St. Marie auf dem Rossebühel“ (d. i. auf dem Liebfrauenberg). Nach dem Tod der beiden Stifter entstand ein Streit zwischen deren Witwen Katharina von Wanebach und Gisela F. einerseits und Heilmann F., dem Bruder von Wigel F., andererseits um das Patronatsrecht; er wurde zugunsten der Witwen entschieden. Die Kirche wurde 1325 zu einer Kollegiatstiftskirche erhoben. Im Volksmund wurde sie nach den beiden Stiftern noch lange „zu den Wigeln“ genannt.
Wigel F. war wahrscheinlich Erbauer des Hauses zum Römer; zumindest hat er es bewohnt. Es wurde 1322 erstmals erwähnt, als Wigel es seiner Frau vermachte für den Fall, dass er vor ihr stürbe, ohne Nachkommen zu hinterlassen.
Seit 1303 Ratsherr. Seit 1310 Schöffe. 1313 Bürgermeister.
Zusammen mit seinem Schwiegervater Wigel von Wanebach († 1322) stiftete Wigel F. 1318 die „Capella St. Marie auf dem Rossebühel“ (d. i. auf dem Liebfrauenberg). Nach dem Tod der beiden Stifter entstand ein Streit zwischen deren Witwen Katharina von Wanebach und Gisela F. einerseits und Heilmann F., dem Bruder von Wigel F., andererseits um das Patronatsrecht; er wurde zugunsten der Witwen entschieden. Die Kirche wurde 1325 zu einer Kollegiatstiftskirche erhoben. Im Volksmund wurde sie nach den beiden Stiftern noch lange „zu den Wigeln“ genannt.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 229f., verfasst von: Roman Fischer.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Quellen:
ISG, S2/8. 230.
Internet:
Ffter Patriziat, 14.4.2023.
GND: 115019300X ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Fischer, Roman: Frosch, Wigel. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2617.
Stand des Artikels: 30.9.1994