Hausmann, Friedrich Carl. Prof. Maler. Zeichner.
* 23.9.1825 Hanau, † 10.3.1886 Hanau.
Vater des Malers Ernst H. (1856-1914), der Malerin Lina H. und des Bildhauers Hermann H. (1865-1907).
Nach der Ausbildung in Hanau und Studienreisen nach Holland, Frankreich und Italien ließ sich H. 1855 in Ffm. nieder. Hier entstand u. a. sein auf ausgiebige Vorstudien zurückgehendes Hauptwerk „Galilei vor dem Konzil“ (1861), das das Städel anzukaufen plante, wozu es aber auf Einspruch Steinles nicht kam (seit 1863 im Besitz der Hamburger Kunsthalle). Bemerkenswert sind vor allem H.s Naturstudien, von denen sich einige im Städel befinden. Er verstand es, durch die Mittel der Farbe eine sonst alltäglich wirkende Landschaft interessant zu machen. Daneben arbeitete H. für die lithografische Anstalt von Bernhard Dondorf. Lehrer von Louis Eysen. 1864 ging H. in seine Vaterstadt Hanau zurück, wo er als Nachfolger Theodor Pelissiers die Leitung der Zeichenakademie übernahm.
Mitbegründer der Ffter Künstlergesellschaft.
Schriften zur hessischen Geschichte und über die Hanauer Zeichenakademie.
Nach der Ausbildung in Hanau und Studienreisen nach Holland, Frankreich und Italien ließ sich H. 1855 in Ffm. nieder. Hier entstand u. a. sein auf ausgiebige Vorstudien zurückgehendes Hauptwerk „Galilei vor dem Konzil“ (1861), das das Städel anzukaufen plante, wozu es aber auf Einspruch Steinles nicht kam (seit 1863 im Besitz der Hamburger Kunsthalle). Bemerkenswert sind vor allem H.s Naturstudien, von denen sich einige im Städel befinden. Er verstand es, durch die Mittel der Farbe eine sonst alltäglich wirkende Landschaft interessant zu machen. Daneben arbeitete H. für die lithografische Anstalt von Bernhard Dondorf. Lehrer von Louis Eysen. 1864 ging H. in seine Vaterstadt Hanau zurück, wo er als Nachfolger Theodor Pelissiers die Leitung der Zeichenakademie übernahm.
Mitbegründer der Ffter Künstlergesellschaft.
Schriften zur hessischen Geschichte und über die Hanauer Zeichenakademie.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 308, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Karl Siebert in: ADB 55 (1910), S. 773-776.
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Dessoff, S. 54.
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Kaulen, S. 369-372.
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Schrotzenberger, S. 104.
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Thieme/Becker 16 (1923), S. 147.
Literatur:
Städelkat. d. Gemälde d. 19. Jh. s 1972, Textband, S. 140-145.
Quellen:
ISG, S2/7. 629.
GND: 124669220 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Hausmann, Carl. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2517.
Stand des Artikels: 19.7.1989