Groenhoff, Günther. Segelflieger.
* 7.4.1908 Stade, † 23.7.1932 bei (Poppenhausen-Abtsroda-)Tränkhof an der Wasserkuppe/Rhön.
Sohn des Ffter Pfarrers Georg G. (1876-1945).
Schüler der Musterschule. 1926 Flugschüler bei Ferdinand Schulz (1892-1929) in Rossitten. Von 1926 bis 1929 Ausbildung zum Verkehrspiloten in Stettin, Schleißheim, Warnemünde und Staaken. Seit 1929 Segelfluglehrer der (1925 in Ffm. gegründeten) Rhön-Rossitten-Gesellschaft auf der Wasserkuppe. Forschungs- und Testpilot (u. a. als Pionier des hochalpinen Segelflugs, im Einfliegen schwanzloser Flugzeuge und in Versuchen im Start von Segelflugzeugen im Flugzeugschlepp). Als erfolgreichster deutscher Segelflieger seiner Zeit stellte G. zahlreiche Höhen- und Streckenrekorde auf. So flog er am 4.5.1931 unter systematischer Ausnutzung der starken Aufwinde vor einem Gewitter die Strecke von München nach Kaaden/Böhmen, was mit einer Streckenlänge von 272 Kilometern ein sensationeller Weltrekord war. Im selben Jahr erhielt er den Hindenburg-Pokal, die damals höchste Auszeichnung für Segelflieger. Beim 13. Rhön-Wettbewerb 1932 verunglückte G. in seinem Flugzeug „Fafnir“ nach einem missglückten Start vom Westhang der Wasserkuppe tödlich.
Grabdenkmal (von Carl Stock, 1933) auf dem Ffter Hauptfriedhof (Gewann XIV 219b).
Günther-G.-Straße in Bockenheim.
Schüler der Musterschule. 1926 Flugschüler bei Ferdinand Schulz (1892-1929) in Rossitten. Von 1926 bis 1929 Ausbildung zum Verkehrspiloten in Stettin, Schleißheim, Warnemünde und Staaken. Seit 1929 Segelfluglehrer der (1925 in Ffm. gegründeten) Rhön-Rossitten-Gesellschaft auf der Wasserkuppe. Forschungs- und Testpilot (u. a. als Pionier des hochalpinen Segelflugs, im Einfliegen schwanzloser Flugzeuge und in Versuchen im Start von Segelflugzeugen im Flugzeugschlepp). Als erfolgreichster deutscher Segelflieger seiner Zeit stellte G. zahlreiche Höhen- und Streckenrekorde auf. So flog er am 4.5.1931 unter systematischer Ausnutzung der starken Aufwinde vor einem Gewitter die Strecke von München nach Kaaden/Böhmen, was mit einer Streckenlänge von 272 Kilometern ein sensationeller Weltrekord war. Im selben Jahr erhielt er den Hindenburg-Pokal, die damals höchste Auszeichnung für Segelflieger. Beim 13. Rhön-Wettbewerb 1932 verunglückte G. in seinem Flugzeug „Fafnir“ nach einem missglückten Start vom Westhang der Wasserkuppe tödlich.
Grabdenkmal (von Carl Stock, 1933) auf dem Ffter Hauptfriedhof (Gewann XIV 219b).
Günther-G.-Straße in Bockenheim.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 277f., verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Literatur:
Althammer: Grabstätten, 3. Aufl. 1994, S. 47, Nr. 203; erg. Neuausg. 2003, S. 39, Nr. 216.
Quellen:
ISG, S2/2. 020.
GND: 118697951 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Groenhoff, Günther. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2432.
Stand des Artikels: 19.10.1988