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Gogel, Johann Noё

Gogel, Johann Noё (auch: Jean Noё). Weinhändler. Kunstsammler. * 28.8.1715 Köln, † 9.3.1781 Ffm.
Baute die väterliche Handlung in Rheinweinen zu einer der führenden in Deutschland aus. Reorganisierte vor allem das Auslandsgeschäft und unterhielt Vertretungen in nahezu allen Hauptstädten im Norden und Nordosten Europas.
Leidenschaftlicher Kunstsammler. Seine Gemäldegalerie in seinem Wohnhaus zur Goldenen Kette am Roßmarkt, das er 1762 erworben hatte, umfasste über 400 Bilder, darunter eine stattliche Zahl von Werken großer Meister. „Das Kabinett G.“, ein Ölbild von Johann Daniel Bager und Christian Stöcklin (1776), zeigt den Hausherrn beim Empfang des Kunsthistorikers Henrich Sebastian Hüsgen. Die Gemäldesammlung ebenso wie die Bibliothek von über 2.000 Bänden und die Sammlung astronomischer und physikalischer Geräte wurden nach G.s Tod versteigert.
In seinen Familienaufzeichnungen rühmt sich G., er sei der erste Familienvater in Ffm. gewesen, der seine Kinder habe impfen lassen (1765).
G.s Sohn, der Senator Johann Noё G. (1758-1825), erwarb 1803 das „G.sgut“ am Main, ließ dort einen Landsitz (nach Entwurf wahrscheinlich von Salins de Montfort) erbauen und einen Park anlegen, den heutigen Sommerhoffpark, benannt nach seinem letzten Besitzer Louis Sommerhoff (1844-1911).

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 268f., verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.

Literatur: Mattausch, Roswitha: Herrensitz, Kinderparadies und verstecktes Refugium – Die Wandlungen des Sommerhoffparks. In: AFGK 74 (2014): Ffter Parkgeschichten, S. 82-88, bes. S. 82-86.
Archiv für Fft.s Geschichte und Kunst. Bisher 78 Bde. Ffm. 1839-2019.
| Gerchow/Kölsch: Von Bürgern u. Bankiers. Gogel u. Hauck 2017, bes. S. 12-21.
Gerchow, Jan/Kölsch, Gerhard: Von Bürgern und Bankiers. Gemälde der Ffter Familien Gogel und Hauck. Ffm. [2017]. (Kabinettstück des HMF 8).
Quellen: ISG, S2/1. 219.
ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).
| ISG, S2/12. 764 (Familie Gogel).
ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).

GND: 120479273 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).

© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Gogel, Johann Noё. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2401.


Stand des Artikels: 16.9.1988

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