Erbauer des Gläsernhofs (Clesernhofs).
Gläser (seit 1686 mit dem Namenszusatz: von Gläserthal), Peter Caspar. Handelsmann. Stifter.
* 1629 Saalfeld, ▭ 3.11.1689 Ffm.
Von Nürnberg kommend, wurde G. 1673 Ffter Bürger. Bedeutendster Messinghändler der Ffter Handelsgeschichte. Erbauer des Gläsernhofs (Clesernhofs) in der Kerbengasse (1682) anstelle der beiden Patrizierhäuser Laneck und Junger Frosch, die – seit 1437 zu einem Haus vereinigt – lange Zeit der Familie Glauburg, zuletzt der Familie Fievet gehört hatten. Der Hof wurde 1863 für 125.000 Gulden von der Stadt angekauft, beherbergte städtische Ämter sowie zeitweise (bis 1887) das Königliche Polizeipräsidium und wurde schließlich 1900 niedergelegt, um Platz für den Rathausneubau zu schaffen.
Die drei von G. 1681 gestifteten achtarmigen Messingleuchter in der St. Katharinenkirche wurden 1944 zerstört.
Die drei von G. 1681 gestifteten achtarmigen Messingleuchter in der St. Katharinenkirche wurden 1944 zerstört.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 250, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Baudenkmäler 3 (1914), S. 407-419 (Clesern-Hof).
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Lersner 2. 2, S. 142.
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Richel, S. 181.
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Schrotzenberger, S. 86.
Literatur:
Dietz: Handelsgesch. II, S. 199f.; IV. 1, S. 263f.; IV. 2, S. 460f., 741, 763.
Quellen:
ISG, S3/3. 379 (Gläsernhof).
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Gläser (von Gläserthal), Peter Caspar. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2383.
Stand des Artikels: 25.8.1988