Funck, Carl Ludwig. Dr. jur. h. c. Kaufmann. Politiker.
* 11.7.1852 Ffm., † 25.8.1918 Ffm.
Schüler der Musterschule. Kaufmann, zunächst in dem Lederwarengeschäft seines Vaters. Später Inhaber einer eigenen Firma in dieser Branche. Mitglied der Handelskammer als Vorsteher von Großhandel und Industrie.
F. gehörte zu den führenden Köpfen der Fortschrittlichen Volkspartei. Von 1883 bis zu seinem Tod Stadtverordneter (FVP). Vorsitzender der Fortschrittlichen Fraktion. Tätig im Finanz- und im Schulausschuss, als Vorsitzender des Sozialpolitischen Ausschusses sowie in zahlreichen anderen Kommissionen. Förderte die Gründung der städtischen Arbeitsvermittlungsstelle. Wirkte ausgleichend in Streitfragen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Engagierte sich besonders für die Erhaltung der Simultanschule in Ffm. Von 1890 bis 1893 Abgeordneter des Wahlkreises Höchst-Homburg-Usingen im Reichstag. 1892/93 und von 1898 bis 1912 Vertreter Fft.s im Preußischen Abgeordnetenhaus. Von 1899 bis 1917 Mitglied des Provinzial- und des Kommunal-Landtags. Seinen parlamentarischen Einfluss stellte F. in den Dienst des Ffter Universitätsgedankens.
Mitglied im Kuratorium und im Großen Rat der Universität. Mitglied der Verwaltung der Neuen Theater-AG.
„Lebenserinnerungen“ (hg. v. Ludwig Heilbrunn, 1921).
In Anerkennung seines unermüdlichen Einsatzes für die Universitätsgründung wurde F. 1917 von der Juristischen Fakultät zu einem ihrer ersten Ehrendoktoren ernannt.
F.straße in der Kuhwaldsiedlung.
F. gehörte zu den führenden Köpfen der Fortschrittlichen Volkspartei. Von 1883 bis zu seinem Tod Stadtverordneter (FVP). Vorsitzender der Fortschrittlichen Fraktion. Tätig im Finanz- und im Schulausschuss, als Vorsitzender des Sozialpolitischen Ausschusses sowie in zahlreichen anderen Kommissionen. Förderte die Gründung der städtischen Arbeitsvermittlungsstelle. Wirkte ausgleichend in Streitfragen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Engagierte sich besonders für die Erhaltung der Simultanschule in Ffm. Von 1890 bis 1893 Abgeordneter des Wahlkreises Höchst-Homburg-Usingen im Reichstag. 1892/93 und von 1898 bis 1912 Vertreter Fft.s im Preußischen Abgeordnetenhaus. Von 1899 bis 1917 Mitglied des Provinzial- und des Kommunal-Landtags. Seinen parlamentarischen Einfluss stellte F. in den Dienst des Ffter Universitätsgedankens.
Mitglied im Kuratorium und im Großen Rat der Universität. Mitglied der Verwaltung der Neuen Theater-AG.
„Lebenserinnerungen“ (hg. v. Ludwig Heilbrunn, 1921).
In Anerkennung seines unermüdlichen Einsatzes für die Universitätsgründung wurde F. 1917 von der Juristischen Fakultät zu einem ihrer ersten Ehrendoktoren ernannt.
F.straße in der Kuhwaldsiedlung.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 234, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Lengemann: MdL, S. 137.
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Wahlig: Straßennamen, S. 52.
Literatur:
Funck: Lebenserinnerungen 1921.
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Kluke: Stiftungsuniversität Ffm. 1972, S. 43, 67, 74, 86, 99, 169, 177, 207, 212.
|
Maly: Stvv. I 1992, S. 331 u. ö.
Quellen:
ISG, S2/2. 001.
Internet:
Hess. Biografie, 29.3.2023.
GND: 116872349 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Funck, Carl Ludwig. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2325.
Stand des Artikels: 3.6.1988