Flücke von Ingelheim, Hans. Auch: Hans von Ingel(n)heim. Baumeister.
Seit 1480 oberster Werkmann, von 1483 bis 1491 Werkmeister am Dombau in Ffm. Neben Madern Gerthener und Jakob Bach von Ettlingen ist F. der bedeutendste unter den Meistern des Domturms. Sein Entwurf war maßgeblich für die Vollendung des Domturms wie auch für dessen Wiederaufbau nach dem Brand von 1867. Unter F. wurde bis 1490 jedoch nur der größte Teil des Achtecks vom Turm ausgeführt. Dann stockte der Bau, und F. wurde entlassen, angeblich weil die Mittel für die Weiterarbeit fehlten. Spätere Bemühungen, F. noch einmal als Dombaumeister nach Ffm. zu verpflichten, scheiterten. Sein Nachfolger wurde Nicolaus Quecke.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 215, verfasst von: Sabine Hock.
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Literatur:
Wolff: Kaiserdom 1892, S. 44-49, 81f., 89-91, 94-96, 118-123, 149f.
GND: 135835622X ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Flücke von Ingelheim, Hans. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2204.
Stand des Artikels: 4.4.1990