Cornelius, Johannes Wilhelm, gen. Hans. Prof. Dr. phil. Philosoph.
* 27.9.1863 München, † 23.8.1947 Gräfelfing bei München.
Neffe des Malers Peter Joseph (von) C.
Seit 1910 lehrte C. Philosophie an der Ffter Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften. 1914 wurde er der erste Ordinarius für Philosophie an der neu gegründeten Ffter Universität. Lehrer von Adorno, Horkheimer und Löwenthal. 1937 als „jüdisch versippt“ entlassen.
Verfasser zahlreicher Schriften zur Philosophie, Psychologie und Kunst, darunter „Psychologie als Erfahrungswissenschaft“ (1897), „Einleitung in die Philosophie“ (1901), „Kunstpädagogik“ (1920) und „Kommentar zu Kants Kritik der reinen Vernunft“ (1926).
Seit 1910 lehrte C. Philosophie an der Ffter Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften. 1914 wurde er der erste Ordinarius für Philosophie an der neu gegründeten Ffter Universität. Lehrer von Adorno, Horkheimer und Löwenthal. 1937 als „jüdisch versippt“ entlassen.
Verfasser zahlreicher Schriften zur Philosophie, Psychologie und Kunst, darunter „Psychologie als Erfahrungswissenschaft“ (1897), „Einleitung in die Philosophie“ (1901), „Kunstpädagogik“ (1920) und „Kommentar zu Kants Kritik der reinen Vernunft“ (1926).
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 136, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Bergmann: Ffter Gelehrten-Hdb. 1930, S. 34/36.
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Hedwig Cornelius in: NDB 3 (1957), S. 362-366.
Literatur:
Heuer/Wolf (Hg.): Juden d. Ffter Univ. 1997, S. 440f.
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Reijen/Schmid Noerr (Hg.): Grand Hotel Abgrund 1988, S. 40f.
Quellen:
ISG, S2/2. 740.
GND: 11667993X ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Cornelius, Hans. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1962.
Stand des Artikels: 10.9.1987