Boettger, Oskar. Prof. Dr. phil. Zoologe und Paläontologe.
* 31.3.1844 Ffm., † 25.9.1910 Ffm.
Sohn von Rudolph Christian B.
Schüler des Ffter Gymnasiums. Von 1863 bis 1866 Studium an der Bergakademie Freiberg. 1866/67 Tätigkeit in einem chemischen Labor in Ffm. 1867 Naturgeschichtslehrer an der Dr. Nägler’schen Handelsschule in Offenbach. Seit 1868 Lehrer an der dortigen Realschule. Nach Promotion (Würzburg, 1869) und Gymnasiallehrerprüfung (Gießen, 1872) war B. von 1873 bis 1876 als Lehrer der beschreibenden Naturwissenschaften an der Ffter Musterschule tätig. Arbeitendes Mitglied der SNG. Er verwaltete die Abteilung Geologie und Paläontologie (gemeinsam mit Friedrich Kinkelin, seit 1874) und die Abteilung Reptilien und Amphibien des Senckenbergmuseums. Vorträge über Geologie und Paläontologie in der SNG. 1876 schwere Erkrankung, die ein nervöses Leiden nach sich zog. B. konnte infolge dieses Nervenleidens bis 1894 das Haus nicht verlassen. In dieser Zeit beschäftigte er sich intensiv mit Forschungen auf dem Gebiet der Reptilienkunde. Nach seiner Genesung amtierte er seit 1895 als Vorsitzender der „Käwwernschachtel“. Auslandsreisen. Seit 1897 Oberlehrer an der Wöhlerschule (bis 1909).
Verdient um den Ausbau des Zoologischen Gartens. Herausgeber der Zeitschrift „Der Zoologische Garten“ (später „Zoologischer Beobachter“, 1896-1910).
Über 300 wissenschaftliche Veröffentlichungen und Arbeiten. Bearbeiter des Bands „Kriechtiere und Lurche“ der dritten Auflage von „Brehms Tierleben“ (1892).
Vermachte seine umfangreiche Sammlung der SNG.
Schüler des Ffter Gymnasiums. Von 1863 bis 1866 Studium an der Bergakademie Freiberg. 1866/67 Tätigkeit in einem chemischen Labor in Ffm. 1867 Naturgeschichtslehrer an der Dr. Nägler’schen Handelsschule in Offenbach. Seit 1868 Lehrer an der dortigen Realschule. Nach Promotion (Würzburg, 1869) und Gymnasiallehrerprüfung (Gießen, 1872) war B. von 1873 bis 1876 als Lehrer der beschreibenden Naturwissenschaften an der Ffter Musterschule tätig. Arbeitendes Mitglied der SNG. Er verwaltete die Abteilung Geologie und Paläontologie (gemeinsam mit Friedrich Kinkelin, seit 1874) und die Abteilung Reptilien und Amphibien des Senckenbergmuseums. Vorträge über Geologie und Paläontologie in der SNG. 1876 schwere Erkrankung, die ein nervöses Leiden nach sich zog. B. konnte infolge dieses Nervenleidens bis 1894 das Haus nicht verlassen. In dieser Zeit beschäftigte er sich intensiv mit Forschungen auf dem Gebiet der Reptilienkunde. Nach seiner Genesung amtierte er seit 1895 als Vorsitzender der „Käwwernschachtel“. Auslandsreisen. Seit 1897 Oberlehrer an der Wöhlerschule (bis 1909).
Verdient um den Ausbau des Zoologischen Gartens. Herausgeber der Zeitschrift „Der Zoologische Garten“ (später „Zoologischer Beobachter“, 1896-1910).
Über 300 wissenschaftliche Veröffentlichungen und Arbeiten. Bearbeiter des Bands „Kriechtiere und Lurche“ der dritten Auflage von „Brehms Tierleben“ (1892).
Vermachte seine umfangreiche Sammlung der SNG.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 88, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Kallmorgen, S. 228.
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Robert Mertens in: NDB 2 (1955), S. 410.
Quellen:
ISG, S2/1. 947.
GND: 117617407 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Boettger, Oskar. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1827.
Stand des Artikels: 17.3.1987