Beck, Gottfried Carlot (eigentl.: Carlott). Weißbindermeister. Kommunalpolitiker.
* 7.3.1821 Ffm., † 18.8.1911 Ffm.
Sohn des Weißbindermeisters Philipp Jacob B. und dessen Ehefrau Maria Elisabetha, geb. Fries (auch: Frieß). Jüngerer Bruder von Georg Leonhard B.
Mitinhaber des Weißbindergeschäfts „Gebr. Beck“ in der Graubengasse. Freund Schopenhauers.
Von 1875 bis 1877 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung, kurzzeitig (1877) als stellvertretender Schriftführer. Von 1877 bis 1901 ehrenamtlicher Stadtrat. Langjähriger Deputierter des Magistrats bei den Städtischen Schulbehörden.
Verdienste um die Erhaltung des Goethehauses. Mitbegründer des Historischen Museums (1878). Vorsitzender des Schopenhauerdenkmal-Ausschusses. Senior im Pflegamt des Almosenkastens.
Mitinhaber des Weißbindergeschäfts „Gebr. Beck“ in der Graubengasse. Freund Schopenhauers.
Von 1875 bis 1877 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung, kurzzeitig (1877) als stellvertretender Schriftführer. Von 1877 bis 1901 ehrenamtlicher Stadtrat. Langjähriger Deputierter des Magistrats bei den Städtischen Schulbehörden.
Verdienste um die Erhaltung des Goethehauses. Mitbegründer des Historischen Museums (1878). Vorsitzender des Schopenhauerdenkmal-Ausschusses. Senior im Pflegamt des Almosenkastens.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 48, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Schrotzenberger, S. 16.
Literatur:
Maly: Stvv. I 1992, S. 122f., 466.
Quellen:
Adr. 1877, S. 25.
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ISG, MA 3. 630, Bl. 114f. (Wahl zum Stadtrat); 3. 633, Bl. 83f. (Austritt aus dem Magistrat, 1901); 3. 634, Bl. 211vf. (Übersicht über Tätigkeit als Stadtverordneter und Stadtrat).
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ISG, S2/1. 926.
GND: 116101121 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Beck, Gottfried Carlot. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1455.
Stand des Artikels: 3.9.1986