Schröder-Hanfstängl (auch: Schröder-Hanfstaengl), Marie, geb. Schröder. Königliche Kammersängerin. Prof. Sängerin. Gesangspädagogin.
* 30.4.1847 Breslau, † 5.9.1917 München.
Nach Engagements in Paris (1867-70), Breslau (1870-71) und Stuttgart (1871-82) sowie Gastspielreisen, u. a. nach Wien und New York, kam Sch.-H. 1882 nach Ffm. Hier gehörte sie als Koloratursängerin, später als dramatische Sopranistin zu den Spitzenkräften des Opernensembles und brillierte u. a. als Aida, Lucia, Norma, Senta und Salome. Neben ihrer Tätigkeit als Opern- und Konzertsängerin wirkte sie seit 1895 als Gesangslehrerin am Hoch’schen Konservatorium. Nach Beendigung ihrer Bühnenlaufbahn 1897 folgte sie einem Ruf an die Akademie für Tonkunst in München.
Sch.-H., die als Pädagogin die „Gesangsklaviatur” entwickelte, verfasste eine Schrift „Meine Lehrweise der Gesangskunst und Elementartheorie in Wort und Bild” (1902).
Porträtskulptur (von Friedrich Schierholz).
Sch.-H., die als Pädagogin die „Gesangsklaviatur” entwickelte, verfasste eine Schrift „Meine Lehrweise der Gesangskunst und Elementartheorie in Wort und Bild” (1902).
Porträtskulptur (von Friedrich Schierholz).
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 340, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Eisenberg, S. 925f.
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Kosch: Theater 1 (1953), S. 689 (unter Hanfstaengl).
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Meyers Großes Konversations-Lex. 1905-09/20, Bd. 22 (Jahres-Supplement 1909-10, 1910), S. 768.
Literatur:
Dt. Bühnen-Jb. 1919, S. 115f.
GND: 116453222 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Schröder-Hanfstängl, Marie. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1142.
Stand des Artikels: 5.9.1995