Goethepreisträger 1941.
Schäfer, Wilhelm. Dr. phil. h. c. Schriftsteller.
* 20.1.1868 Ottrau/Schwalm, † 19.1.1952 Überlingen/Bodensee.
Sch., der sich selbst gern als „der rheinische Dichter vom Bodensee” tituliert wissen wollte, war vor allem der Goethestadt Ffm. verbunden. Zum Goethejahr 1932 verfasste er im Auftrag der „Deutschen Volksspende für Goethes Geburtsstätte” (Ehrenschirmherrschaft: Reichspräsident von Hindenburg) die Denkschrift „Goethes Geburtshaus”, deren Reinertrag zur Erhaltung des Ffter Goethehauses bestimmt war. Außerdem sandte er die Goethe-Anekdote „Mignon” als literarischen Beitrag zu den Gedenkveranstaltungen des Jahres 1932 an den Ffter Oberbürgermeister Landmann. Auch als Gastredner des Freien Deutschen Hochstifts kam Sch. nach Ffm., u. a. zur Goethefeier 1932, zur Schillerfeier 1939 und zu einem eigenen Vortragsabend 1941.
1941 Goethepreis der Stadt Ffm.
1941 Goethepreis der Stadt Ffm.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 251, verfasst von: Sabine Hock.
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Lexika:
Brümmer 1913, Bd. 6, S. 135.
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Kürschner: Lit. 1943, Sp. 941; 1952, S. 415; 1958, S. 834 (Nekr.).
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Wilpert: Dt. Dichterlex., S. 687f.
Literatur:
Emrich: Goethepreis 1963, S. 110f., 170-173.
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Schäfer: Goethes Geburtshaus 1932.
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Seng: Freies Deutsches Hochstift 2009, S. 319f., 384, 420, 449.
Quellen:
ISG, S2/264.
GND: 118794868 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Schäfer, Wilhelm (1868-1952). In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1004.
Stand des Artikels: 19.12.1994