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Vanessa von Gliszczynski

Vanessa Julia von Gliszczynski
Geboren 1982. Vanessa Julia von Gliszczynski studierte an der Universität zu Köln Musikwissenschaften mit Schwerpunkt Musikethnologie, Ethnologie und Neue/Mittlere Geschichte. Schon im Studium spezialisierte sie sich auf die Kulturen Indonesiens. Nach ihrem Magisterabschluss lebte Vanessa von Gliszczynski rund dreieinhalb Jahre in Jakarta (Indonesien) und arbeitete von 2008 bis 2010 bei der Deutschen Botschaft. Zu ihren Aufgaben gehörte die Auseinandersetzung mit politischen und religiösen Entwicklungen und der Lage der Menschenrechte. So lernte sie auch die rezente kulturelle und politische Vielfalt des Landes kennen und beherrscht fließend Bahasa Indonesia. Seit Juni 2011 arbeitet Vanessa von Gliszczynski am Weltkulturen Museum in Ffm. als Kustodin für Südostasien. Sie war u. a. Hauptkuratorin der Ausstellungen „Der rote Faden. Gedanken Spinnen Muster Bilden“ (2016/17) und „Klangquellen. Everything is Music!“ (2023/24) sowie Co-Kuratorin der Ausstellungen „Gesammelt. Gekauft. Geraubt? Fallbeispiele aus kolonialem und nationalsozialistischem Kontext“(2018/19) und „Weltenbewegend. Migration macht Geschichten“ (2019-21).
Das Spezialgebiet von Vanessa von Gliszczynski sind, neben einer regionalen Ausrichtung auf das östliche Indonesien, Fragen, wie Identitäten aus lokalen, nationalen und globalen Elementen konstruiert und reinterpretiert werden. Dies kombiniert sie mit musikethnologischen Fragen zu Jugend- und Populärkultur in Indonesien. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt von ihr ist die dynamische Beziehung zwischen Umwelt, Klang, Mensch und Kultur. Zu ihrem Aufgabenfeld zählt zudem die Auseinandersetzung mit der Provenienz und Geschichte der Sammlungsobjekte aus ihren Fachbereichen.
Publikationen und wissenschaftliche Arbeiten (in Auswahl): „Der indonesische Dangdut im Spannungsfeld von Moralvorstellungen und Freiheitsrechten am Beispiel von Inul Daratista“ (unveröffentlichte Magisterarbeit, Köln 2006), „Die Sprache der Blumen“ [in: Clementine Deliss (Hg.): Objekt Atlas. Feldforschung im Museum, 2012], „Von Papeda zu Padang“ [in: Sebastian Schellhaas (Hg.): Die Welt im Löffel. Kochen – Kunst – Kultur, 2012], „Der rote Faden. Gedanken Spinnen Muster“ (als Herausgeberin mit Mona Suhrbier und Eva Ch. Raabe, 2016), „Farbe bekennen. Farbsymbolik und Färbetechnik im indonesischen Archipel“ [in: Vanessa von Gliszczynski u. a. (Hg.): Der rote Faden. Gedanken Spinnen Muster Bilden, 2016], „Behind the Cloth: Unravelling the ‚Common Thread‘ Exhibition” (in: Journal of Museum Ethnography 31, 2018), „Collected. Bought. Looted? Provenance Research at the Weltkulturenmuseum Fft.” (mit Julia Friedel, in: Journal for Art Market Studies, 2018), „Ein schwarzer = edler Charakter? Farbordnungen im javanischen Schattenspiel Wayang Kulit“ [in: Matthias Claudius Hofmann (Hg.): Grüner Himmel, Blaues Gras. Farben ordnen Welten, 2021].
Stand: 14.5.2025

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Ein Projekt der Frankfurter Bürgerstiftung

Förderer: Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung, Stiftung Niederländische Gemeinde Augsburger Confession

Kooperationspartner: Frankfurter Historische Kommission
Projektleitung: Sabine Hock
Herausgeber: Clemens Greve, Sabine Hock
Datenbankprogrammierung: Andreas Bombel
Gestaltung: Anja Müller-Ries

Bildnachweis für die Kopfleiste (v. l. n. r.): Hamman von Holzhausen (Hans Happ nach Conrad Faber von Creuznach/UB Ffm.), Arthur Schopenhauer (ISG), Friedrich Stoltze (ISG), Johann Wolfgang Goethe (Johann Heinrich Lips/FDH-FGM), Max Beckmann (ISG), Bertha Pappenheim (ISG), Eduard Rüppell (Pompeo Marchesi/Archiv der SGN als Dauerleihgabe im HMF/Foto: Sven Tränkner), Paul Ehrlich (ISG), Christian Egenolff (Johann Friedrich Schmidt nach dem Monogrammisten „M“/ISG), Karl der Große (Andreas Artur Hoferick nach Karl Eduard Wendelstadt/Foto: Wolfgang Faust), Franz Adickes (ISG), Liesel Christ (hr-Archiv/Foto: Kurt Bethke), Ernst May (ISG), Georg Philipp Telemann (Valentin Daniel Preisler nach Ludwig Michael Schneider/ISG).

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