Sauerwein, Georg Friedrich. Architekt.
* 12.6.1843 Ffm., † 28.5.1903 Ffm.
Sohn des Schlossermeisters und Fabrikanten Christoph Johann Alexander S. (1814-1895).
Ausbildung an der Technischen Hochschule Berlin. Tätigkeit als Bauleiter im Ibel’schen Baubüro in Budapest. 1874 kehrte S. nach Ffm. zurück und wirkte seitdem hier als Architekt.
Neben verschiedenen Privatgebäuden (u. a. einer Gruppe von Wohnhäusern im Zimmerweg 8/10/12, errichtet 1884 im Stil der Neurenaissance) erbaute S. die sechs Geschäftshäuser der Ffter Societätsdruckerei, an denen auch Paul Wallot mitwirkte, sowie den „Schillerhof“ an der Schillerstraße (mit W. Plate, 1900). Für die Internationale Elektrotechnische Ausstellung von 1891 entwarf er einige Ausstellungsgebäude.
Fachveröffentlichungen: „Portale und Gitterwerke vom 15. bis zum 18. Jahrhundert in Ffm.” (1880) und „Das Schloß zu Heidelberg” (mit M. Rosenberg, 100 Tafeln, 1883).
Herausgeber des Sammelwerks „Neubauten zu Ffm.” (in Zusammenarbeit mit dem Ffter Architekten- und Ingenieur-Verein, 3 Serien, 1878-91).
Ausbildung an der Technischen Hochschule Berlin. Tätigkeit als Bauleiter im Ibel’schen Baubüro in Budapest. 1874 kehrte S. nach Ffm. zurück und wirkte seitdem hier als Architekt.
Neben verschiedenen Privatgebäuden (u. a. einer Gruppe von Wohnhäusern im Zimmerweg 8/10/12, errichtet 1884 im Stil der Neurenaissance) erbaute S. die sechs Geschäftshäuser der Ffter Societätsdruckerei, an denen auch Paul Wallot mitwirkte, sowie den „Schillerhof“ an der Schillerstraße (mit W. Plate, 1900). Für die Internationale Elektrotechnische Ausstellung von 1891 entwarf er einige Ausstellungsgebäude.
Fachveröffentlichungen: „Portale und Gitterwerke vom 15. bis zum 18. Jahrhundert in Ffm.” (1880) und „Das Schloß zu Heidelberg” (mit M. Rosenberg, 100 Tafeln, 1883).
Herausgeber des Sammelwerks „Neubauten zu Ffm.” (in Zusammenarbeit mit dem Ffter Architekten- und Ingenieur-Verein, 3 Serien, 1878-91).
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 245, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Denkmaltop., S. 389.
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Dessoff, S. 127.
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Thieme/Becker 29 (1935), S. 492.
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Zeller, S. 321.
Literatur:
Rödel: Ing. 1983, S. 367, 369.
Quellen:
Meldekarte der Eltern in: ISG, Nullkartei.
GND: 1055478191 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Sauerwein, Friedrich. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/997.
Stand des Artikels: 2.12.1994