Rotlint (auch: Ruotlint, Ruodlind). Stifterin.
▭ † um 882.
In einer in Trebur ausgestellten Urkunde von 874 bestätigt Ludwig der Deutsche, dass eine Frau Ruotlint der Ffter Salvatorkirche (dem späteren Dom) eine umfangreiche Schenkung für einen Marienaltar gemacht hat. Die Stiftung bestand vornehmlich aus Gelände und Abgaben des Dorfes Hornau. In zwei weiteren Urkunden der Jahre 880 und 882 wird R.s Stiftung nochmals erwähnt. R. ist die erste namentlich bekannte Frau, die als handelnde Person in Zusammenhang mit Ffm. steht.
R.straße im Nordend.
R.straße im Nordend.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 221, verfasst von: Reinhard Frost.
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Literatur:
Böhmer/Lau: Urkundenbuch I, Nr. 7, 8, 10.
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Kasper/Schubert: Nach Frauen benannt 2013, S. 113.
GND: 1229380345 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Rotlint. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/953.
Stand des Artikels: 5.4.1995