Roth, Johann Franz. Dr. phil. h. c. Lehrer. Germanist.
* 8.3.1811 Offenbach/Main, † 26.9.1869 Ffm.
Besuch des Lehrerseminars in Friedberg. Von 1830 bis 1836 Tätigkeit als Hauslehrer in Ffm. Ab 1836 Anstellung als Lehrer an den Ffter evangelisch-lutherischen Volksschulen und der Mittelschule. Nach 25 Jahren im städtischen Schuldienst wurde R. auf eigenen Wunsch 1861 ins Ffter Stadtarchiv versetzt.
R. gab eine Reihe von mittelhochdeutschen Dichtungen heraus, u. a. „Der Wërlte lôn“ (1843), „Daz maere von der Minne“ (1846) und „Der Schwanritter“ (1861), und veröffentlichte althochdeutsche, mittelhochdeutsche und gotische Grammatiken. Durch seine Freundschaft mit Jacob Grimm kam er zur Mitarbeit am „Deutschen Wörterbuch“.
Für die Ausgabe des „Trojanerkriegs“ wurde R. 1858 mit der Ehrendoktorwürde der Universität Tübingen ausgezeichnet.
R. gab eine Reihe von mittelhochdeutschen Dichtungen heraus, u. a. „Der Wërlte lôn“ (1843), „Daz maere von der Minne“ (1846) und „Der Schwanritter“ (1861), und veröffentlichte althochdeutsche, mittelhochdeutsche und gotische Grammatiken. Durch seine Freundschaft mit Jacob Grimm kam er zur Mitarbeit am „Deutschen Wörterbuch“.
Für die Ausgabe des „Trojanerkriegs“ wurde R. 1858 mit der Ehrendoktorwürde der Universität Tübingen ausgezeichnet.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 214f., verfasst von: Reinhard Frost.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
W. Stricker in: ADB 29 (1889), S. 316f.
|
Schrotzenberger, S. 205.
GND: 11663765X ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Roth, Johann Franz. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/938.
Stand des Artikels: 5.4.1995