Romansky, Ljubomir. Dr. phil. Dirigent. Chorleiter.
* 21.1.1912 Sofia, † 9.6.1989 Gelsenkirchen.
Studium der Slawistik und Musikwissenschaft in Sofia und Berlin. 1940 Promotion. Im gleichen Jahr Kapellmeister und Repetitor an der Ffter Oper. Schon bald nach Kriegsende begann R. mit der Organisation von Konzerten. Als erste Veranstaltung realisierte er am 13.8.1945 die Aufführung von Haydns „Die Schöpfung“ im behelfsmäßig hergerichteten Ffter Börsensaal. 1946 übernahm R. die Leitung der Ffter Singakademie, der er auch nach seinem Weggang aus Ffm. (1950 als Chefdirigent, dann 1968 als Generalmusikdirektor der Städtischen Bühnen Gelsenkirchen) bis wenige Jahre vor seinem Tod verbunden blieb. R. sorgte mit Nachdruck für die Verbreitung der Werke slawischer Komponisten beim Ffter Publikum.
Für sein Engagement beim Wiederaufbau des Ffter Musiklebens nach dem Zweiten Weltkrieg sowie die jahrzehntelange Leitung der Ffter Singakademie wurden R. 1966 die Ehrenplakette und 1974 die Goetheplakette der Stadt Ffm. verliehen.
Für sein Engagement beim Wiederaufbau des Ffter Musiklebens nach dem Zweiten Weltkrieg sowie die jahrzehntelange Leitung der Ffter Singakademie wurden R. 1966 die Ehrenplakette und 1974 die Goetheplakette der Stadt Ffm. verliehen.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 209, verfasst von: Reinhard Frost.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Literatur:
Frost: Ffter Singakademie 2022, S. 50-95.
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Hoffmann: Stardirigenten 2008, S. 40, 307.
Quellen:
ISG, S2/4. 461.
GND: 125911106 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Romansky, Ljubomir. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/927.
Stand des Artikels: 29.3.1995