Redelsheimer, Franziska, verh. Kahn-Redelsheimer. Malerin und Radiererin.
* 1.6.1873 Nürnberg, † 28.6.1913 Ffm.
Verheiratet (seit 1906) mit Robert Kahn, dem Abteilungsvorstand des Georg-Speyer-Hauses.
R. kam mit ihrer Familie bereits als kleines Kind nach Ffm. Durch die Bekanntschaft mit Bernhard Mannfeld fand sie den Weg zur Malerei und besuchte von 1895 bis 1902 dessen Atelier am Städelschen Kunstinstitut.
Zunächst auch als Pastellmalerin tätig, wandte sich R. bald ganz der Radierung zu. Auf diesem Gebiet hielt sie in liebenswürdigen Genrebildern die Ffter Altstadt („Alter Markt“, „Christmarkt“, „Die Hockin“, „Mehlwaage“, „Schirn“) sowie Zeitereignisse (Bau des neuen Schauspielhauses) und die nähere Umgebung („Gerbermühle“, „Der Krautacker“) fest.
R. kam mit ihrer Familie bereits als kleines Kind nach Ffm. Durch die Bekanntschaft mit Bernhard Mannfeld fand sie den Weg zur Malerei und besuchte von 1895 bis 1902 dessen Atelier am Städelschen Kunstinstitut.
Zunächst auch als Pastellmalerin tätig, wandte sich R. bald ganz der Radierung zu. Auf diesem Gebiet hielt sie in liebenswürdigen Genrebildern die Ffter Altstadt („Alter Markt“, „Christmarkt“, „Die Hockin“, „Mehlwaage“, „Schirn“) sowie Zeitereignisse (Bau des neuen Schauspielhauses) und die nähere Umgebung („Gerbermühle“, „Der Krautacker“) fest.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 176f., verfasst von: Reinhard Frost.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Dessoff, S. 115.
Literatur:
Müller, Bernard: Eine Malerin des alten Fft. In: Alt-Fft. 1917, S. 58f.; vgl. dazu die Tafeln 10-13.
Quellen:
ISG, S2/12. 793.
GND: 1218035390 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Redelsheimer, Franziska. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/844.
Stand des Artikels: 19.1.1995