Ravenstein, Johann Andreas Simon. Architekt.
* 28.7.1844 Ffm., † 12.5.1932 Baden-Baden.
Sohn von Friedrich August R.
Bauten in Ffm.: Wohn- und Geschäftshäuser Bavaria (Café Bauer) am Schillerplatz (1884) und „Zum Kaiser Karl“ („Fratzeneck“) an der Ecke Zeil/Große Eschersheimer Gasse (1882/84) sowie das R.’sche Verlagsgebäude in der Wielandstraße 31 (1881) u. a.
Soziales Engagement zugunsten der AG für kleine Wohnungen (der Nachfolgegesellschaft des vom Vater gegründeten „Vereins zur Förderung baulicher Interessen“) sowie zugunsten des „Asyls für Obdachlose“, der Nervenheilanstalt Idstein und der Lungenheilanstalt Ruppertshain. Mäzen und Freund der Maler Hans Thoma, Wilhelm Steinhausen und Wilhelm Trübner.
Der Sohn Ernst R. (1891-1953) arbeitete zunächst im Büro des Vaters und absolvierte später eine kartolithografische Ausbildung im Verlag des Vetters Hans R. Dort avancierte er 1922 zum kaufmännischen Leiter. Er erkannte die Nachfrage nach Büro- und Verkehrskarten, wandelte den Verlag aus Expansionsgründen vorübergehend in eine AG um (1925-35) und stellte R.-Karten der Industrie als Image-Werbung zur Verfügung.
Bauten in Ffm.: Wohn- und Geschäftshäuser Bavaria (Café Bauer) am Schillerplatz (1884) und „Zum Kaiser Karl“ („Fratzeneck“) an der Ecke Zeil/Große Eschersheimer Gasse (1882/84) sowie das R.’sche Verlagsgebäude in der Wielandstraße 31 (1881) u. a.
Soziales Engagement zugunsten der AG für kleine Wohnungen (der Nachfolgegesellschaft des vom Vater gegründeten „Vereins zur Förderung baulicher Interessen“) sowie zugunsten des „Asyls für Obdachlose“, der Nervenheilanstalt Idstein und der Lungenheilanstalt Ruppertshain. Mäzen und Freund der Maler Hans Thoma, Wilhelm Steinhausen und Wilhelm Trübner.
Der Sohn Ernst R. (1891-1953) arbeitete zunächst im Büro des Vaters und absolvierte später eine kartolithografische Ausbildung im Verlag des Vetters Hans R. Dort avancierte er 1922 zum kaufmännischen Leiter. Er erkannte die Nachfrage nach Büro- und Verkehrskarten, wandelte den Verlag aus Expansionsgründen vorübergehend in eine AG um (1925-35) und stellte R.-Karten der Industrie als Image-Werbung zur Verfügung.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 175f., verfasst von: Tobias Picard.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Dessoff, S. 114.
Literatur:
Über das von Simon Ravenstein erbaute Wohnhaus Mittelweg 21 (1885): Denkmalpflege in Ffm. 1 (2008-09), S. 70-73.
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Ravenstein: Chronik d. Verlagshauses Ravenstein 1980, S. 6f., 11.
GND: 116367466 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Picard, Tobias: Ravenstein, Simon. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/841.
Stand des Artikels: 18.4.1995