Rasor, Familie.
Die aus Allendorf an der Werra stammenden R. hießen ursprünglich Scherer und haben ihren Familiennamen frühzeitig latinisiert. Seit dem frühen 17. Jahrhundert ist ein Zweig der Familie R. in Ffm. ansässig.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 168, verfasst von: Reinhard Frost.
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Literatur:
Dt. Geschlechterbuch 70 (1930), S. 441-460.
Deutsches Geschlechterbuch (Genealogisches Handbuch bürgerlicher Familien). Bd 1-119. Hg. v. Bernhard Koerner. Görlitz 1889-1943. Bd. 120-219. Limburg/Lahn 1956-2007.
Über Christian August Rasor (1819-1860): Gesch. d. Handelskammer 1908, S. 1067.
Geschichte der Handelskammer zu Ffm. 1707-1908. Beiträge zur Ffter Handelsgeschichte. Hg. v. der Handelskammer zu Ffm. Ffm. 1908.
Quellen:
ISG, S2/378.
ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).
4 herausragende Vertreter der Familie in Ffm.
Rasor, Alexander
Rasor, Alexander. Rechtsanwalt und Notar.
* 22.8.1922, † 21.9.2018.
Von 1987 bis 1997 Mitglied im Pflegamt des St. Katharinen- und Weißfrauenstifts.
Ehrenmitglied der SGN und des Städelschen Museum-Vereins.
Ehrenmitglied der SGN und des Städelschen Museum-Vereins.
Literatur:
Hansert: Städelscher Museums-Verein 1994, S. 112f., 116, 131, 140, 165f., 180.
Quellen:
Todesanzeigen in: FR, 25. 9. 2018 und 28. 9. 2018.
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ISG, S2/15. 036.
Empfohlene Zitierweise: Unbekannter Autor: Rasor, Alexander. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/11147.
Stand des Artikels: 21.6.2019
Rasor, Caspar Gabriel
Rasor, Caspar Gabriel. Dr. jur. utr. Jurist. Politiker.
* 6.5.1571 Staden/Wetterau, † 25.4.1636 Ffm.
Sohn von Eberhard R. (1516-1576), Keller in Staden. Vater von Martin R.
1596/97 Agent der Burggrafen von Friedberg am kaiserlichen Hof zu Prag. Von 1597 bis 1608 Sekretär und Syndikus der Burg Friedberg. 1608 erwarb R. das Ffter Bürgerrecht und wurde Stadtsyndikus. 1609 Promotion zum Dr. jur. utr. in Gießen. Im gleichen Jahr Ffter Abgesandter am Reichstag in Regensburg. Beteiligt an der Niederschlagung des Fettmilch-Aufstands. Neben dem Juristen Melchior Erasmus und mehreren Ratsherren gehörte R. zu der Deputation, die 1631/32 die Verhandlungen der Stadt Ffm. mit Gustav Adolf von Schweden führte und dadurch die Plünderung der Stadt verhinderte. R. galt als Gegner der schwedischen Besetzung Fft.s.
R. wohnte im Haus zum Wilden Ochsen auf der Zeil.
1596/97 Agent der Burggrafen von Friedberg am kaiserlichen Hof zu Prag. Von 1597 bis 1608 Sekretär und Syndikus der Burg Friedberg. 1608 erwarb R. das Ffter Bürgerrecht und wurde Stadtsyndikus. 1609 Promotion zum Dr. jur. utr. in Gießen. Im gleichen Jahr Ffter Abgesandter am Reichstag in Regensburg. Beteiligt an der Niederschlagung des Fettmilch-Aufstands. Neben dem Juristen Melchior Erasmus und mehreren Ratsherren gehörte R. zu der Deputation, die 1631/32 die Verhandlungen der Stadt Ffm. mit Gustav Adolf von Schweden führte und dadurch die Plünderung der Stadt verhinderte. R. galt als Gegner der schwedischen Besetzung Fft.s.
R. wohnte im Haus zum Wilden Ochsen auf der Zeil.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 168, verfasst von: Reinhard Frost.
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Literatur:
Lenz: Leichenpredigten in Bibliotheken u. Archiven d. Vogelsbergregion 1987, S. 196.
Quellen:
ISG, Leichenpredigt, S4e/90.
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ISG, S2/6. 166.
GND: 13083114X ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Rasor, Caspar Gabriel. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/827.
Stand des Artikels: 9.1.1995
Rasor, Karl
Rasor, Karl Theodor. Dr. jur. Jurist. Kommunalpolitiker.
* 24.7.1895 Ffm., † 17.1.1978 Ffm.
Nach dem Jurastudium war R. seit 1923 Rechtsanwalt, seit 1930 auch Notar in Ffm. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als Jurist entwickelte er ein außerordentlich vielseitiges ehrenamtliches Engagement in Ffm.
Ab 1946 CDU-Mitglied, gehörte R. seitdem – mit Unterbrechungen – bis 1968 als unbesoldeter Stadtrat dem Ffter Magistrat an. Er beteiligte sich am Wiederaufbau der städtischen Institutionen, besonders auf den Gebieten Wissenschaft und Wirtschaft.
Von 1928 bis 1945 Justitiar, von 1946 bis 1968 Senior im Pflegamt des St. Katharinen- und Weißfrauenstifts. Seit 1946 Verwaltungsrats- und Präsidiumsmitglied der SNG. Mitbegründer und später Ehrenvorsitzender des ADAC-Hessen. Mitglied im Verwaltungsrat der Ffter Sparkasse von 1822.
Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. Ehrenplakette der Stadt Ffm. und Eiserne Senckenberg-Medaille (1955) sowie Römerplakette in Bronze (1962), Silber (1963) und Gold (1966). 1965 Ehrenbürger der Ffter Universität. 1969 Stadtältester.
Ab 1946 CDU-Mitglied, gehörte R. seitdem – mit Unterbrechungen – bis 1968 als unbesoldeter Stadtrat dem Ffter Magistrat an. Er beteiligte sich am Wiederaufbau der städtischen Institutionen, besonders auf den Gebieten Wissenschaft und Wirtschaft.
Von 1928 bis 1945 Justitiar, von 1946 bis 1968 Senior im Pflegamt des St. Katharinen- und Weißfrauenstifts. Seit 1946 Verwaltungsrats- und Präsidiumsmitglied der SNG. Mitbegründer und später Ehrenvorsitzender des ADAC-Hessen. Mitglied im Verwaltungsrat der Ffter Sparkasse von 1822.
Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. Ehrenplakette der Stadt Ffm. und Eiserne Senckenberg-Medaille (1955) sowie Römerplakette in Bronze (1962), Silber (1963) und Gold (1966). 1965 Ehrenbürger der Ffter Universität. 1969 Stadtältester.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 168, verfasst von: Reinhard Frost.
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Literatur:
Stemmler: Ehrenbürger u. Ehrensenatoren an der Univ. Ffm. 2012, S. 163.
Quellen:
ISG, S2/4. 226.
GND: 1035401789 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Rasor, Karl. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/828.
Stand des Artikels: 9.1.1995
Rasor, Martin
Rasor, Martin (auch: Martinus). Dr. jur. utr. Jurist. Politiker.
* 30.1.1612 Ffm., † 26.8.1689 Ffm.
Sohn von Caspar Gabriel R.
Von 1635 bis 1642 Hofmeister bei den Freiherrn Riedesel zu Eisenbach. 1643 Promotion zum Dr. jur. utr. in Straßburg. Bis 1650 Fürstlich Hessen-Homburgischer Rat. Von 1650 bis 1662 Oberamtmann und Rat der Freiherrn Riedesel zu Eisenbach und Lauterbach. 1663 Konsulent und Syndikus der Stadt Ffm.
Von 1635 bis 1642 Hofmeister bei den Freiherrn Riedesel zu Eisenbach. 1643 Promotion zum Dr. jur. utr. in Straßburg. Bis 1650 Fürstlich Hessen-Homburgischer Rat. Von 1650 bis 1662 Oberamtmann und Rat der Freiherrn Riedesel zu Eisenbach und Lauterbach. 1663 Konsulent und Syndikus der Stadt Ffm.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 168f., verfasst von: Reinhard Frost.
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GND: 121320081 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Rasor, Martin. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/829.
Stand des Artikels: 9.1.1995
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Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Rasor, Familie. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/826.
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Stand des Artikels: 09.1.1995