Pieper, Karl. Gewerkschafter.
* 21.10.1893 (Wuppertal-)Elberfeld, † 5.5.1962 Ffm.
Früh gewerkschaftlich engagiert, wurde der gelernte Bahnmeisterschreiber 1922 Gewerkschaftssekretär im Deutschen Eisenbahnerverband. In der NS-Zeit verhalf er Gewerkschaftsgenossen zur Flucht ins Ausland und wurde daraufhin zweimal inhaftiert. Nach Kriegsende war P. Ministerialdirektor bei der Reichsbahn in Ost-Berlin. Der drohenden Verhaftung entzog er sich im Februar 1947 durch die Flucht nach Ffm. Im Oktober 1947 wurde er zum Vorsitzenden des DGB-Kreisausschusses Ffm. gewählt. Tatkräftige Mithilfe beim Wiederaufbau der Verbandsstrukturen.
Seit 1919 Mitglied der SPD. Seit 1952 Mitglied der Wirtschaftsdeputation der Stadt Ffm.
Weitere sozialpolitische Tätigkeiten: von 1948 bis 1953 Vorstandsmitglied der Landesversicherungsanstalt Hessen, seit 1953 Vorstandsvorsitzender der AOK Ffm., Vorsitzender beim Landesverband der hessischen Ortskrankenkassen.
Beim Ausscheiden aus dem Amt als Ffter DGB-Vorsitzender 1960 wurde P. die Ehrenplakette der Stadt Ffm. verliehen.
Seit 1919 Mitglied der SPD. Seit 1952 Mitglied der Wirtschaftsdeputation der Stadt Ffm.
Weitere sozialpolitische Tätigkeiten: von 1948 bis 1953 Vorstandsmitglied der Landesversicherungsanstalt Hessen, seit 1953 Vorstandsvorsitzender der AOK Ffm., Vorsitzender beim Landesverband der hessischen Ortskrankenkassen.
Beim Ausscheiden aus dem Amt als Ffter DGB-Vorsitzender 1960 wurde P. die Ehrenplakette der Stadt Ffm. verliehen.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 139, verfasst von: Reinhard Frost.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Quellen:
ISG, S2/818.
GND: 1213668948 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Pieper, Karl. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/765.
Stand des Artikels: 17.11.1994