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Pfeil, Mathieu

Pfeil, Mathieu. Schauspieler. * 20.3.1863 Köln, † 14.9.1939 Zürich.
Über die Stationen Köln, Breslau, Dessau, Sigmaringen, St. Petersburg, Berlin und New York kam P. 1901 erstmals an das Ffter Schauspiel. Nach einem kurzen Zwischenspiel in Stuttgart war er seit 1907 dauerhaft in Ffm. engagiert. Dem Ffter Schauspielhaus blieb er bis zu seinem Abschied von der Bühne 1934 verbunden; seitdem [nach anderen Angaben: seit 1933] als Ehrenmitglied. Als Darsteller in klassischen Dramen (u. a. als Götz, Wallenstein, König Lear, König Philipp), aber auch in Gesellschaftsstücken gehörte P. zu den profiliertesten Kräften des Ffter Ensembles, nicht zuletzt aufgrund seiner besonders durchgebildeten Sprechtechnik.
P. starb während einer Reise in Zürich. Seine Urne wurde auf dem Eschersheimer Friedhof beigesetzt.
Mitglied der Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger. Seit 1924 Leiter der Ffter Schauspielschule (zusammen mit Hans Nerking). Ehrenmitglied des Künstlerstammtischs „Abgeschminkt“.
Porträtgemälde (von Toto L. Viemeier, 1933) im Besitz des HMF. Ein früheres Ölporträt (von Mathilde Battenberg, 1924), das sich ebenfalls im Besitz des HMF befand, wurde vermutlich bei den Luftangriffen auf Ffm. 1944 zerstört.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 135f., verfasst von: Reinhard Frost.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.

Literatur: Beckmann (Hg.): Ffter Schauspielschule 1930, S. 9f., 37.
Beckmann, Eberhard (Hg.): Zehn Jahre Ffter Schauspielschule 1920-1930. Eine Werbeschrift für die Schulidee. [Ffm. 1930.]
Quellen: ISG, S2/1. 059.
ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).

GND: 116164549 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).

© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Pfeil, Mathieu. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/758.


Stand des Artikels: 14.11.1994

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Projektleitung: Sabine Hock
Herausgeber: Clemens Greve, Sabine Hock
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