Panzer, Friedrich. Prof. Dr. phil. Germanist. Mundartforscher.
* 4.9.1870 Asch/Böhmen, † 18.3.1956 Heidelberg.
Seit 1894 Privatdozent für germanische Philologie in München. Dann seit 1901 außerordentlicher Professor in Freiburg. 1905 wurde P. an die Ffter Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften berufen, der er von 1911 bis 1913 als Rektor vorstand. 1914 Prorektor der neu gegründeten Ffter Universität. Inhaber des Lehrstuhls für „Deutsche Philologie unter besonderer Berücksichtigung der älteren deutschen Sprache und Literatur“. 1919 wechselte P. an die Universität Heidelberg.
P. beschäftigte sich intensiv mit Mundartforschung. Seine Veröffentlichungen zur Ffter Mundart dienten später als eine Forschungsgrundlage für das Ffter Wörterbuch (18 Bde., 1971-85), zu dessen Initiatoren und Planern P. zählte.
P. beschäftigte sich intensiv mit Mundartforschung. Seine Veröffentlichungen zur Ffter Mundart dienten später als eine Forschungsgrundlage für das Ffter Wörterbuch (18 Bde., 1971-85), zu dessen Initiatoren und Planern P. zählte.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 116, verfasst von: Reinhard Frost.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Literatur:
Ott, Michael R.: „Ich war hier allmählich in zu viel Verhältnisse hineingewickelt worden“. Das politisch-administrative Engagement Friedrich Panzers (1905-1919). In: Estelmann/Zegowitz (Hg.): Literaturwissenschaften in Ffm. 2017, S. 33-45.
Quellen:
ISG, S2/2. 900.
Internet:
Ffter Literaturwissenschaftler, 4.9.2015.
GND: 11878952X ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Panzer, Friedrich. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/719.
Stand des Artikels: 2.9.1994