Pagenstecher, Max. Prof. Dr. jur. Jurist.
* 30.6.1874 Wiesbaden, † 12.7.1957 Königstein/Taunus.
Jurastudium in Freiburg, Marburg und Jena. 1898 Promotion. Danach Privatdozent in Würzburg. 1905 Habilitation. Professuren in Lausanne und Halle. Im März 1917 wurde P. an die noch junge rechtswissenschaftliche Fakultät der Ffter Universität berufen, deren Aufbau er maßgeblich mitgestaltete. Sein Schwerpunkt in Forschung und Lehre lag auf dem Prozessrecht. 1927 folgte P. einem Ruf an die Universität Hamburg. Verhandlungen über eine Rückkehr P.s nach Ffm. im Jahr 1934 blieben erfolglos.
1920 Gründungsmitglied der „Vereinigung deutscher Zivilprozeßrechtslehrer“.
Zahlreiche Fachveröffentlichungen, u. a. „Die Berufung im neuen Zivilprozeßrecht“ (1924) und „Über die Doppelehe“ (1924).
Mitherausgeber des Sammelwerks „Das Zivilprozeßrecht der Kulturstaaten“.
1949 Ehrenbürger der Ffter Universität.
1920 Gründungsmitglied der „Vereinigung deutscher Zivilprozeßrechtslehrer“.
Zahlreiche Fachveröffentlichungen, u. a. „Die Berufung im neuen Zivilprozeßrecht“ (1924) und „Über die Doppelehe“ (1924).
Mitherausgeber des Sammelwerks „Das Zivilprozeßrecht der Kulturstaaten“.
1949 Ehrenbürger der Ffter Universität.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 115, verfasst von: Reinhard Frost.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
NB 1985, S. 300, Nr. 1724; 1992, S. 598f., Nr. 3278.
Literatur:
Manfred Wolf in: Diestelkamp/Stolleis (Hg.): Juristen 1989, S. 57-66.
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Stemmler: Ehrenbürger u. Ehrensenatoren an der Univ. Ffm. 2012, S. 162.
Quellen:
ISG, S2/901.
GND: 117679801 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Pagenstecher, Max. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/715.
Stand des Artikels: 1.9.1994