Otto I., der Große. Römisch-deutscher König (seit 936) und Kaiser (seit 962).
* 23.11.912, † 7.5.973 Memleben an der Unstrut.
Als bevorzugter Aufenthalts- und Regierungsort O.s stand die Ffter Pfalz mit zwölf Besuchen an dritter Stelle hinter Magdeburg und Quedlinburg. Unter O. wurde es Brauch, bei Aufenthalten im westlichen Teil des Reiches Ffm. zur Weihnachtszeit aufzusuchen. Zwischen 941 und 972 war O. kontinuierlich in der „Weihnachtspfalz“ Ffm. anwesend.
Nach der gescheiterten Verschwörung seines jüngeren Bruders Heinrich warf sich dieser am Weihnachtstag 941 vor dem Eingang der Ffter Salvatorkirche (des heutigen Doms) O. zu Füßen. O. begnadigte daraufhin seinen Bruder. Der Maler Alfred Rethel hat dieses historische Ereignis in seinem 1840 entstandenen Gemälde „Kaiser O. verzeiht seinem Bruder Heinrich“ (im Besitz des HMF) festgehalten.
Kaiserbildnis (von Philipp Veit, 1843) im Kaisersaal des Römers.
Nach der gescheiterten Verschwörung seines jüngeren Bruders Heinrich warf sich dieser am Weihnachtstag 941 vor dem Eingang der Ffter Salvatorkirche (des heutigen Doms) O. zu Füßen. O. begnadigte daraufhin seinen Bruder. Der Maler Alfred Rethel hat dieses historische Ereignis in seinem 1840 entstandenen Gemälde „Kaiser O. verzeiht seinem Bruder Heinrich“ (im Besitz des HMF) festgehalten.
Kaiserbildnis (von Philipp Veit, 1843) im Kaisersaal des Römers.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 114, verfasst von: Reinhard Frost.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
T. Struve in: Lex. d. Mittelalters 6 (1993), Sp. 1563-1566.
Literatur:
Kramer: Chronik 1977, S. 20f., 23.
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Schalles-Fischer: Pfalz u. Fiskus Fft. 1969, S. 122ff.
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Wies: Otto d. Gr. 1989.
Quellen:
ISG, S2/14. 149.
GND: 118590758 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Otto I., der Große. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/712.
Stand des Artikels: 6.4.1995