Authaeus, Familie.
Schreiber- und Registratorenfamilie im 17. Jahrhundert in Ffm.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 33, verfasst von: Sabine Hock.
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Lexika:
Richel, S. 17.
Richel, Arthur: Katalog der Abteilung Fft. [der Ffter Stadtbibliothek]. Bd. 2: Literatur zur Familien- und Personengeschichte. Ffm. 1929.
Literatur:
Jung: Stadtarchiv 1909, S. 250-254, 271-273.
Jung, Rudolf: Das Ffter Stadtarchiv. Seine Bestände und seine Geschichte. Ffm. 1909. (Personen- und Sachindex im ISG vorhanden.)
3 herausragende Vertreter der Familie in Ffm.
Authaeus, Hermann Adolf
Authaeus (auch: Authes, Authäus), Hermann Adolf. Archivar.
~ 31.12.1622 Ffm., † 19.3.1671 Ffm.
Sohn von Jost A. und dessen zweiter Ehefrau Lucia, geb. Mohr. Bruder von Philipp Ludwig A.
Seit 1642 Studium der Rechte in Straßburg und Helmstedt. Seit 1667 Registrator des Ffter Stadtarchivs.
Gab 1658 Abraham Saurs „Stätte-Buch“ neu heraus.
Seit 1642 Studium der Rechte in Straßburg und Helmstedt. Seit 1667 Registrator des Ffter Stadtarchivs.
Gab 1658 Abraham Saurs „Stätte-Buch“ neu heraus.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 33, verfasst von: Sabine Hock.
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Literatur:
Jung: Stadtarchiv 1909, S. 271-273.
Quellen:
ISG, S2/6. 941.
GND: 121841391 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Authaeus, Hermann Adolf. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/687.
Stand des Artikels: 18.7.1986
Authaeus, Jost
Authaeus (eigentl.: Authes, Autheß), Jost (auch: Jodocus). Magister Artium. Stadtschreiber.
~ 10.1.1574 Ffm., ▭ 5.8.1639 Ffm.
Sohn eines aus Übach (Ybach) bei Köln nach Ffm. eingewanderten Benders.
Studium in Straßburg. Trat 1601 als Kollaborant und Ingrossist bei der Ffter Stadtkanzlei ein. Seit 1612 Ratsschreiber. Seit 1616 Stadtschreiber. Ordnete und verzeichnete erstmals das Archiv der Stadt vollkommen neu.
Verheiratet in erster Ehe mit einer Tochter von Laurentius Pyrander (eigentl.: Weismann; 1552-1616), seinem Chef in der Stadtkanzlei. Die jüngste Tochter aus dieser Ehe heiratete 1632 Adam Schile, den Substitut ihres Vaters als Stadtschreiber. Aus der zweiten Ehe von A. (mit Lucia, geb. Mohr) stammten die Söhne Philipp Ludwig und Hermann Adolf A., die als Historiker und Registrator die väterliche Berufstradition fortsetzten.
Studium in Straßburg. Trat 1601 als Kollaborant und Ingrossist bei der Ffter Stadtkanzlei ein. Seit 1612 Ratsschreiber. Seit 1616 Stadtschreiber. Ordnete und verzeichnete erstmals das Archiv der Stadt vollkommen neu.
Verheiratet in erster Ehe mit einer Tochter von Laurentius Pyrander (eigentl.: Weismann; 1552-1616), seinem Chef in der Stadtkanzlei. Die jüngste Tochter aus dieser Ehe heiratete 1632 Adam Schile, den Substitut ihres Vaters als Stadtschreiber. Aus der zweiten Ehe von A. (mit Lucia, geb. Mohr) stammten die Söhne Philipp Ludwig und Hermann Adolf A., die als Historiker und Registrator die väterliche Berufstradition fortsetzten.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 33f., verfasst von: Sabine Hock.
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Literatur:
Jung: Hist. Archiv d. Stadt Ffm. 1896, S. 190f.
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Jung: Stadtarchiv 1909, S. 250-254, 256.
GND: 1119369223 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Authaeus, Jost. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/688.
Stand des Artikels: 18.7.1986
Authaeus, Philipp Ludwig
Authaeus, Philipp Ludwig. Dr. jur. Historiker.
~ 11.2.1621 Ffm., † 11.12.1684 Ffm.
Sohn von Jost A. und dessen zweiter Ehefrau Lucia, geb. Mohr. Bruder von Hermann Adolf A.
Studium der Rechte. Nach seiner Promotion in Straßburg 1654 hielt sich A. weiter dort auf und erteilte Collegia privata als Repetitor für Jurastudenten. Lebte dann für einige Jahre in Hansestädten, um dort zur Vorbereitung für ein öffentliches Amt in Kanzleien zu arbeiten. Bewarb sich mehrfach erfolglos um Anstellungen in seiner Vaterstadt Ffm., so 1658 als Ratsschreiber, 1663 und 1671 als Registrator.
Ausgedehnte schriftstellerische Tätigkeit auf den Gebieten der Rechts- und der Staatskunde, der Astronomie und der Geschichte. Verfasser eines „Chronicon Francofordiense“.
Studium der Rechte. Nach seiner Promotion in Straßburg 1654 hielt sich A. weiter dort auf und erteilte Collegia privata als Repetitor für Jurastudenten. Lebte dann für einige Jahre in Hansestädten, um dort zur Vorbereitung für ein öffentliches Amt in Kanzleien zu arbeiten. Bewarb sich mehrfach erfolglos um Anstellungen in seiner Vaterstadt Ffm., so 1658 als Ratsschreiber, 1663 und 1671 als Registrator.
Ausgedehnte schriftstellerische Tätigkeit auf den Gebieten der Rechts- und der Staatskunde, der Astronomie und der Geschichte. Verfasser eines „Chronicon Francofordiense“.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 34, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Richel, S. 17.
Literatur:
Jung: Stadtarchiv 1909, S. 269-271.
GND: 124292887 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Authaeus, Philipp Ludwig. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/689.
Stand des Artikels: 18.7.1986
© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Authaeus, Familie. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/686.
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Stand des Artikels: 18.7.1986