Ophüls (eigentl.: Oppenheimer), Max. Regisseur.
* 6.5.1902 Saarbrücken, † 26.3.1957 Hamburg.
Verwandt mit der jüdischen Ffter Kaufmannsfamilie Oppenheimer.
Der später als Filmregisseur (besonders in Hollywood) international berühmt gewordene O. kam, nach Engagements in Aachen, Dortmund und Wien, für die Spielzeiten 1926/27 und 1927/28 als Oberregisseur an Arthur Hellmers Neues Theater. In Ffm. zeichnete er für insgesamt 19 Inszenierungen verantwortlich, darunter für eine Reihe von Stücken Shaws, Wedekinds „Marquis von Keith“ und Nestroys „Lumpazivagabundus“. Noch als Gast hatte O. bereits im April 1926 in einer bemerkenswerten Inszenierung von An-Skis mystischer, auf chassidischem Gedankengut beruhender Legende „Der Dybuk“ Regie geführt.
In seiner Ffter Zeit betätigte sich O. überdies als Rundfunkmoderator beim hiesigen Sender.
In seinen Erinnerungen „Spiel im Dasein“ (1959, Neuausgabe 2015) berichtet O. über seine Zeit am Ffter Neuen Theater, u. a. von einem Prozess, den Hellmer gegen ihn anstrengte, als er sich weigerte, die Liebesgeschichte „Die gläserne Frau“ zu inszenieren.
Der später als Filmregisseur (besonders in Hollywood) international berühmt gewordene O. kam, nach Engagements in Aachen, Dortmund und Wien, für die Spielzeiten 1926/27 und 1927/28 als Oberregisseur an Arthur Hellmers Neues Theater. In Ffm. zeichnete er für insgesamt 19 Inszenierungen verantwortlich, darunter für eine Reihe von Stücken Shaws, Wedekinds „Marquis von Keith“ und Nestroys „Lumpazivagabundus“. Noch als Gast hatte O. bereits im April 1926 in einer bemerkenswerten Inszenierung von An-Skis mystischer, auf chassidischem Gedankengut beruhender Legende „Der Dybuk“ Regie geführt.
In seiner Ffter Zeit betätigte sich O. überdies als Rundfunkmoderator beim hiesigen Sender.
In seinen Erinnerungen „Spiel im Dasein“ (1959, Neuausgabe 2015) berichtet O. über seine Zeit am Ffter Neuen Theater, u. a. von einem Prozess, den Hellmer gegen ihn anstrengte, als er sich weigerte, die Liebesgeschichte „Die gläserne Frau“ zu inszenieren.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 108, verfasst von: Reinhard Frost.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Literatur:
Gazzetti (Hg.): Lit. Spaziergänge 2005, S. 40-42.
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Siedhoff: Neues Theater 1985.
Quellen:
ISG, S2/824.
GND: 11859009X ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Ophüls, Max. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/673.
Stand des Artikels: 27.4.1994