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Aschbach, Joseph von

Aschbach, Gerhard Joseph Ritter von. Prof. Dr. phil. Altphilologe und Historiker. * 29.4.1801 (Ffm.-)Höchst, † 25.4.1882 Wien.
Aus der alteingesessenen Höchster Familie A. (auch: Asbach). Sohn des Nudelfabrikanten Franz Ignatius A.
Von 1823 bis 1842 Lehrer für Geschichte und alte Sprachen an der katholischen Selektenschule in Ffm. In dem geschichtsbeflissenen politischen Kreis, der sich jeden Dienstag um Niklas Vogt versammelte, erhielt A. entscheidende Impulse. Auf Anregung von Johann Friedrich Böhmer, mit dem er befreundet war, beschäftigte er sich mit den reichsgeschichtlichen Quellen im Ffter Stadtarchiv. Ergebnis dieser Studien ist sein Werk „Die Geschichte Kaiser Sigmunds und seiner Zeit“ (1838-45), das heute noch grundlegend ist. A. wurde 1842 von Ffm. an die Universität Bonn berufen. Später (1853-72) lehrte er als Professor für Geschichte an der Universität Wien.
Verfasser weiterer historischer Werke.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 31f., verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.

Lexika: NB 1985, S. 12f., Nr. 72; 1992, S. 23, Nr. 121.
Renkhoff, Otto: Nassauische Biographie. Kurzbiographien aus 13 Jahrhunderten. Wiesbaden 1985, 2., überarb. Aufl. 1992. (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau XXXIX).
Literatur: Schäfer: Höchst am Main 1981, S. 148.
Schäfer, Rudolf: Höchst am Main. Hg. v. d. Ffter Sparkasse von 1822 (Polytechnische Gesellschaft). Ffm. 1981.

GND: 119059312 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).

© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Aschbach, Joseph von. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/669.


Stand des Artikels: 18.7.1986

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Förderer: Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung, Stiftung Niederländische Gemeinde Augsburger Confession

Kooperationspartner: Frankfurter Historische Kommission
Projektleitung: Sabine Hock
Herausgeber: Clemens Greve, Sabine Hock
Datenbankprogrammierung: Andreas Bombel
Gestaltung: Anja Müller-Ries

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