Neuburg, Johann Georg. Eigentl. Vorname (bis 1791): Simon. Dr. med. Arzt. Stifter.
* 25.10.1757 Ffm., † 25.5.1830 Ffm.
Geboren als Simon N. in der Ffter Judengasse. Ab 1780 Medizinstudium in Göttingen. 1783 Promotion. Im gleichen Jahr erhielt N. als dritter jüdischer Arzt in Ffm. eine Anstellung. 1791 konvertierte er zum christlichen Glauben und nahm den Vornamen Johann Georg an.
Mitbegründer der SNG. Von 1817 bis zu seinem Tod erster Direktor der SNG. N. war auch an der Gründung der „Wetterauischen Gesellschaft“ beteiligt und regte die Stiftung der Ärztlichen Witwenkasse für Ffm. an, die 1820 ins Leben gerufen wurde. N. gehörte zu den Stiftern des silbernen Pokals, der an Goethes 81. Geburtstag von Ffm. nach Weimar geschickt wurde.
Verheiratet (seit 1792) mit Marianna Margaretha N., geb. Melber (1772-1797), Goethes Cousine. Der Sohn Johann Georg N. (1795-1866) war über Jahrzehnte in den verschiedenen politischen Körperschaften der Freien Stadt vertreten und versah fünfmal das Amt des Älteren Bürgermeisters; kurz nach der preußischen Annexion Fft.s 1866 nahm er sich das Leben. Die Tochter Johanna N. heiratete den Stadtbaumeister Johann Friedrich Christian Hess.
Mitbegründer der SNG. Von 1817 bis zu seinem Tod erster Direktor der SNG. N. war auch an der Gründung der „Wetterauischen Gesellschaft“ beteiligt und regte die Stiftung der Ärztlichen Witwenkasse für Ffm. an, die 1820 ins Leben gerufen wurde. N. gehörte zu den Stiftern des silbernen Pokals, der an Goethes 81. Geburtstag von Ffm. nach Weimar geschickt wurde.
Verheiratet (seit 1792) mit Marianna Margaretha N., geb. Melber (1772-1797), Goethes Cousine. Der Sohn Johann Georg N. (1795-1866) war über Jahrzehnte in den verschiedenen politischen Körperschaften der Freien Stadt vertreten und versah fünfmal das Amt des Älteren Bürgermeisters; kurz nach der preußischen Annexion Fft.s 1866 nahm er sich das Leben. Die Tochter Johanna N. heiratete den Stadtbaumeister Johann Friedrich Christian Hess.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 93, verfasst von: Reinhard Frost.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Kallmorgen, S. 361.
Literatur:
Arnsberg: Gesch. d. Ffter Juden 1983, Bd. III, S. 319.
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Feis: Der Ffter Arzt Johann Georg Neuburg 1933.
Quellen:
ISG, S2/1. 589.
GND: 1203166184 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Neuburg, Johann Georg. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/623.
Stand des Artikels: 20.1.1994